2022/2023 30. Spieltag: Berliner AK - FC Carl Zeiss Jena 1:8

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Spieldaten
Wettbewerb Regionalliga, 30. Spieltag
Saison Saison 2022/2023, Rückrunde
Ansetzung Berliner AK 07 - FCC
Ort Poststadion in Berlin
Zeit Fr. 28.04.2023 19:00 Uhr
Zuschauer 851
Schiedsrichter Lars Albert
Ergebnis 1:8 (1:4)
Tore
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oder Berichte

Aufstellungen

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BAK
Luis Zwick
Jannis Lang, Kwabenaboye Appiah Schulz, Tarek Chahed (39. Jamal Rogero), Ben Florian Meyer (39. Michael Olczyk)
Rintaro Yajima (46. Shawn Kauter), Keanu Schneider, Jürgen Gjasula (72. Umut Satici), Shinji Yamada
Serkan Dursun (46. Bleron Krasniqi), Patrick Sussek (, 49.)
Trainer: Volkan Uluc
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Jena
Kevin Kunz
Ken Gipson (63. Marcel Hoppe), Maurice Hehne, Bastian Strietzel, Kevin Wolf
Justin Petermann, Lukas Lämmel (70. Oleksii Ohurtsov), Justin Schau, Jonathan Muiomo (77. Lorenz Knöferl)
Jan Dahlke (70. Vasileios Dedidis), Pasqual Verkamp (63. Max Grimm)
Trainer: René Klingbeil

Spielbericht

Der FC CZ Jena erneut mit Sieg in der Hauptstadt: Nach dem zuvor unter anderem schon bei Tennis Borussia, beim BFC oder bei Lichtenberg 47 in dieser Spielzeit gewonnen wurde, schossen sich die Thüringer beim BAK im altehrwürdigen Poststadion in einen Rausch. Gegen die Elf des früheren FCC-Coach Volkan Uluc führten die Zeiss-Städter schon nach einer guten Viertelstunde nahezu uneinholbar. Das Gegentor, das unter Umständen ein Initialzündung für den Berliner AK und eine Aufholjagd hätte bedeuten können, wurde schnell mit der Rückkehr zum Drei-Tore-Vorsprung gekontert, die gleichbedeutend mit der 4:1-Pausenführung war. Im zweiten Durchgang verdoppelte eine engagiert aufspielende Jenaer Mannschaft, die aber auch von einer Gelb-Roten der Gastgeber profitierte, ihre Trefferzahl noch. Mit einem 8:1 gelang dem FCC der bisher höchste Sieg in dieser Spielzeit.

JENAER KANTERSIEG BEIM BAK

Das war deutlich. Mit 8:1 (4:1) setzte sich unser FC Carl Zeiss Jena beim Berliner AK 07 durch und befreite sich eindrucksvoll aus dem Stimmungstief nach zuletzt zwei sieglosen Spielen.

Dabei vertraute FCC-Trainer René Klingbeil wieder dem gewohnten 4-2-3-1-System, musste jedoch weiter auf den wegen einer Fußverletzung fehlenden Maximilian Krauß verzichten. Der BAK begann mutig und kam nur Sekunden nach dem Anstoß durch Dursun zu einer hochkarätigen Möglichkeit (1.). Mit der ersten Chance auf der anderen Seite ging Jena in Führung. Eine Ecke von Justin Petermann fand den Kopf Jan Dahlkes, der am höchsten sprang und unhaltbar für BAK-Schlussmann Zwick zum 1:0 vollendete. Nur wenige Minuten später bugsierte Berlins Yamada beim Versuch abzuwehren einen Schuss von Kevin Wolf ins eigene Netz (13.). Berlin hatte sich noch nicht geschüttelt, da zappelte erneut das Netz. Wieder war es Jan Dahlke, der per Kopf auf 3:0 stellte. Das Spiel schien früh entschieden. Doch der BAK kam durch Yajima zurück in die Partie. Zwar hielt zunächst Kevin Kunz, der sonst weitgehend beschäftigungslos bleiben sollte, bravourös, doch im zweiten Versuch der Berliner brachte Yajima den Ball im Jenaer Gehäuse zum 1:3 unter. Doch der BAK agierte naiv und defensiv vogelwild. Jena blieb am Ball, presste hoch und zwang die Berliner zu weiteren Fehlern - so wie Chahed, dessen Klärungsversuch Pasqual Verkamp vor den Füßen landete, der dann frei vor BAK-Schlussmann Zwick diesen mit einem Lupfer zum 4:1 für den FCC überwinden konnte (33.). Volkan Uluc reagierte noch kurz vor der Pause mit einem klaren Zeichen an seine Mannschaft und wechselte beide völlig indisponierten Außenverteidiger aus. Mit einer 4:1-Führung des FCC, der gnadenlos effektiv war, ging es in die Pause.

Doch am Spiel sollte sich auch im zweiten Abschnitt nichts ändern. Der FCC blieb am Drücker und weiter torhungrig, während der BAK sich in der 49. Minute durch eine völlig sinnfreie zweite Gelbe Karte durch Sussek selbst dezimierte (49.). Dann kam die Lämmel-Show. Der Ex-BAK-Spieler, der im Sommer nach Jena wechselte, traf zunächst nach einer Ecke mit sehenswertem Flachschuss aus etwa 18 Metern Torentfernung (55.) und legte später bei Freistoß aus ca. 20 Metern nach (69.). Das halbe Dutzend war voll - aber Jena längst nicht satt. Die eingewechselten Vasileios Dedidis und Olkesii Ohurtsov erhöhten jeweils per Kopf auf 8:1 - ein historisches Ergebnis. Es war der höchste Auswärtssieg der Vereinsgeschichte in einem Punktspiel (bisherige Rekorde waren das 6:0 am 2. Spieltag bei Tennis Borussia Berlin bzw. das 6:0 in der Regionalliga-Saison 1999/00 beim VfL Halle 96).