1954/1955 10. Spieltag: BSG Chemie Lauscha - BSG Motor Jena 2:2: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Begegnung Zeitz-Lauscha und Lauscha - Schönebeck fallen aus , da die Mannschaft von Chemie Lauscha auf Grund der Vorfälle im Spiel gegen Motor Jena bis zur Verhandlung gesperrt ist . Platzsperre für Lauscha .
  
 
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Version vom 23. Mai 2020, 15:51 Uhr

Spieldaten
Wettbewerb DDR-Liga, 10. Spieltag
Saison Saison 1954/1955, Hinrunde
Ansetzung BSG Chemie Lauscha - BSG Motor Jena
Ort Sportplatz am Tierberg in Lauscha
Zeit So. 07.11.1954 14:00 Uhr
Zuschauer 3.000
Schiedsrichter Haack (Karl-Marx-Stadt)
Ergebnis 2:2 (0:2)
Tore
  • 0:1 Rahm (15.)
  • 0:2 Oehler (44.)
  • 1:2 Beck (67.)
  • 2:2 Leib (76.)
Andere Spiele
oder Berichte

Aufstellungen

Lauscha (weiß-grün)
Reißenweber
Köhler, Schellhammer, Wenzel
Knabner, Bodenstein
Leib, Beck, Hähnlein, Weschenfelder, Gropp (65. Hildebrandt)

Trainer: Fischer

Jena (weiß-rot/schwarz)
Wolfgang Brünner
Hans Ziehn, Karl Oehler, Georg Buschner
Rolf Hüfner, Kurt Lindig
Günter Rahm, Helmut Flämmich, Horst Kirsch, Karl Schnieke, Siegfried Woitzat

Trainer: Hermann Schüßler

Spielbericht

Bewährte Abwehr stand nach dem Wechsel

Mußte erst Becks phantastischer 20-m-Freistoß die weckende Trompete für die Wäldler sein? Konnte dieser immer noch eine Notlösung bleibende Sturm nicht schon eher die spielerischen und kämpferischen Register ziehen und endlich einmal schießen? Ja, die Torchancen waren in Hülle und Fülle da, aber warum wollte man durchaus mit dem Ball ins Tor spazieren gehen, bei einer erprobten Abwehr mit Oehler und Buschner?

Der weiter ungeschlagene Gast darf froh sein, wenigstens einen Punkt gerettet zu haben. Für die Gastgeber bedeutet es eine große kämpferische Leistung, aus einem 0:2-Rückstand doch noch ein 2:2 geschafft zu haben, und wie nahe lag der Sieg.

Dabei fing es wirklich nicht gerade günstig für die Lauschaer an. Der von Schnieke geführte Sturm bewegte sich in der ersten Viertelstunde sehr selbstsicher. Das war ein ständiges Bewegen und Rochieren (Rahm, Flämmich, Kirsch und Schnieke), ein sich Anbieten und sich Freilaufen mit herzhaften Schüssen. Da mußte Lauscha einfach untertauchen, weil man sich viel zu langsam bewegte. Dann aber riß auf einmal der so hoffnungsvoll geknüpfte Spielfaden, und die Weiß-Grünen waren die Spielmacher.

Aus der glänzend begonnenen Offensive wurde eine große und heroische Abwehrleistung.

Das war wirklich eine Freude, Knabner (übrigens bester Mann aller 22 Akteure) und Bodenstein spielen zu sehen. Da gab es viele Höhepunkte, wo Beck oder Hähnlein oder Gropp nur zu schießen brauchten, so schußgerecht wurde der Ball serviert. Aber noch standen Ziehn, Oehler, Buschner, Lindig und Hüfner, die zerstörten. Was nutzte ein Eckenverhältnis von 11:1, wenn daraus kein Nutzen gezogen werden konnte?

(Greiner in "Die Neue Fußballwoche" vom 9. November 1954)

Nachtrag

Die Begegnung Zeitz-Lauscha und Lauscha - Schönebeck fallen aus , da die Mannschaft von Chemie Lauscha auf Grund der Vorfälle im Spiel gegen Motor Jena bis zur Verhandlung gesperrt ist . Platzsperre für Lauscha .