2019/2020 24. Spieltag: SV Waldhof Mannheim - FC Carl Zeiss Jena 1:1: Unterschied zwischen den Versionen

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'''BITTERER PUNKT IN MANNHEIM - FCC KASSIERT AUSGLEICH IN NACHSPIELZEIT'''
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''Der FC Carl Zeiss Jena holte beim Spitzenteam des SV Waldhof Mannheim einen Punkt und war dabei nur etwas mehr als eine Spielminute vom Auswärtsdreier entfernt. Doch drückende Mannheimer erzwangen in der Nachspielzeit noch den späten Ausgleich.''
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1:1 hieß es nach etwas mehr als 90 Minuten im mit knapp 10.000 Zuschauern gut gefüllten Carl-Benz-Stadion, in dem der FCC - von mehr als 1.000 Zeiss-Fans phantastisch unterstützt - knapp vor der Ziellinie abgefangen wurde. So unglücklich sich der späte Ausgleich anfühlte, so leistungsgerecht war unter dem Strich das Spielergebnis.
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Jenas Interimscoach René Klingbeil stellte auf drei Positionen um, brachte für den Gelbgesperrten Pierre Fassnacht Nico Hammann sowie für Jannis Kübler und Dominik Bock den nach seiner abgesessenen Gelbsperre wieder einsatzfähigen Ole Käuper und Anton Donkor von Beginn an. Darüber hinaus stellte Jenas Coach auch taktisch um und ließ in einem 4-4-2 agieren.
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Waldhof war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, ohne jedoch nennenswerte Tormöglichkeiten zu erspielen, was auch der konzentrierten Jenaer Arbeit gegen den Ball geschuldet war. In der 23. Spielminute erarbeitete Anton Donkor einen Freistoß für Jena, den sich Nico Hammann zurechtlegte. Aus etwa 23 Metern Torentfernung in halblinker Position visierte Jenas Mann für Standards das linke Eck an. Die Mannheimer Mauer sprang hoch und fälschte den Ball unhaltbar für Mannheims Schussmann Königsmann ins lange Eck ab – 1:0 für den FCC (24.)! So glücklich diese Führung in ihrer Entstehung auch war, so sehr beatmete die Führung das Jenaer Spiel. Es sollte die offensiv beste Phase des FCC folgen, in der zunächst Julian Günther-Schmidt nach toller Vorarbeit Raphael Obermairs abschloss (27.) und dann Ole Käuper jeweils nach Hammann-Ecke zwei Mal Schlussmann Königsmann zu Glanztaten zwang (32.).
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Danach beruhigte sich das Spiel wieder und zeigte fortan eine Waldhof-Mannschaft mit viel Ballbesitz und gefällig vorgetragenen Angriffen, die aber nicht konsequent zu Ende gespielt oder vom FCC gut verteidigt wurden. Somit ging es mit der 1:0 Führung in die Halbzeitpause.
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Aus der kamen zunächst beide Mannschaften personell unverändert, wobei Maximilian Rohr früh anzeigte, dass es für ihn nicht mehr weitergeht. Er wurde von Jannis Kübler ersetzt. Mannheim blieb die überlegene Mannschaft, die es aber lange Zeit nicht schaffte, aus dem deutlichen Übergewicht entsprechendes Kapital zu schlagen - bis zur mit vier Minuten recht kräftig ausgefallenen Nachspielzeit. Jena, für das zwischenzeitlich Joy-Lance Mickels ins Spiel gekommen war, um für die dringend nötige Entlastung zu sorgen, vermochte es nicht, mit eigenem Ballbesitz Druck vom Kessel zu nehmen. Als in der zweiten Minute der Nachspielzeit ein langer Ball an den Jenaer Innenpfosten klatschte, glaubte man schon fast, dass es heute wohl so sein solle, dass der FCC mit dem Glück des Tüchtigen den Dreier mit nach Hause nimmt. Aber kurz darauf zappelte dann doch der Ball im Jenaer Netz. Raffael Korte drückte aus der zweiten Reihe ab und ließ Jo Coppens keine Chance (90.+3).
  
 
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[[Kategorie:SV Waldhof Mannheim]]
 
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Aktuelle Version vom 16. Februar 2020, 18:27 Uhr

Spieldaten
Wettbewerb 3. Liga, 24. Spieltag
Saison Saison 2019/2020, Rückrunde
Ansetzung SV Waldhof Mannheim - FCC
Ort Carl-Benz-Stadion
in Mannheim
Zeit So. 16.02.2020 14:00 Uhr
Zuschauer 9.821
Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen)
Ergebnis 1:1 (0:1)
Tore
Andere Spiele
oder Berichte

Aufstellungen

Trikotfarben
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Mannheim
Timo Königsmann
Kevin Conrad, Jan-Hendrik Marx, Michael Schultz, Marcel Seegert (73. Marcel Hofrath)
Valmir Sulejmani, Max Christiansen, Mohamed Gouaida (62. Arianit FeratiGelbe Karte.gif), Marco Schuster, Gianluca KorteGelbe Karte.gif
Mounir Bouziane (62. Raffael Korte)
Trainer: Bernhard Trares
Trikotfarben
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Trikotfarben
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Jena
Jo Coppens
Marius Grösch, Aytaç Sulu, Dominic Volkmer, Nico Hammann (80. Joy-Lance Mickels)
Raphael Obermair, Maximilian Rohr (47. Jannis Kübler), Ole KäuperGelbe Karte.gif, Anton Donkor (56. Dominik Bock)
Daniele Gabriele, Julian Günther-Schmidt
Trainer: René Klingbeil

Spielbericht

BITTERER PUNKT IN MANNHEIM - FCC KASSIERT AUSGLEICH IN NACHSPIELZEIT

Der FC Carl Zeiss Jena holte beim Spitzenteam des SV Waldhof Mannheim einen Punkt und war dabei nur etwas mehr als eine Spielminute vom Auswärtsdreier entfernt. Doch drückende Mannheimer erzwangen in der Nachspielzeit noch den späten Ausgleich.

1:1 hieß es nach etwas mehr als 90 Minuten im mit knapp 10.000 Zuschauern gut gefüllten Carl-Benz-Stadion, in dem der FCC - von mehr als 1.000 Zeiss-Fans phantastisch unterstützt - knapp vor der Ziellinie abgefangen wurde. So unglücklich sich der späte Ausgleich anfühlte, so leistungsgerecht war unter dem Strich das Spielergebnis.

Jenas Interimscoach René Klingbeil stellte auf drei Positionen um, brachte für den Gelbgesperrten Pierre Fassnacht Nico Hammann sowie für Jannis Kübler und Dominik Bock den nach seiner abgesessenen Gelbsperre wieder einsatzfähigen Ole Käuper und Anton Donkor von Beginn an. Darüber hinaus stellte Jenas Coach auch taktisch um und ließ in einem 4-4-2 agieren.

Waldhof war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, ohne jedoch nennenswerte Tormöglichkeiten zu erspielen, was auch der konzentrierten Jenaer Arbeit gegen den Ball geschuldet war. In der 23. Spielminute erarbeitete Anton Donkor einen Freistoß für Jena, den sich Nico Hammann zurechtlegte. Aus etwa 23 Metern Torentfernung in halblinker Position visierte Jenas Mann für Standards das linke Eck an. Die Mannheimer Mauer sprang hoch und fälschte den Ball unhaltbar für Mannheims Schussmann Königsmann ins lange Eck ab – 1:0 für den FCC (24.)! So glücklich diese Führung in ihrer Entstehung auch war, so sehr beatmete die Führung das Jenaer Spiel. Es sollte die offensiv beste Phase des FCC folgen, in der zunächst Julian Günther-Schmidt nach toller Vorarbeit Raphael Obermairs abschloss (27.) und dann Ole Käuper jeweils nach Hammann-Ecke zwei Mal Schlussmann Königsmann zu Glanztaten zwang (32.).

Danach beruhigte sich das Spiel wieder und zeigte fortan eine Waldhof-Mannschaft mit viel Ballbesitz und gefällig vorgetragenen Angriffen, die aber nicht konsequent zu Ende gespielt oder vom FCC gut verteidigt wurden. Somit ging es mit der 1:0 Führung in die Halbzeitpause.

Aus der kamen zunächst beide Mannschaften personell unverändert, wobei Maximilian Rohr früh anzeigte, dass es für ihn nicht mehr weitergeht. Er wurde von Jannis Kübler ersetzt. Mannheim blieb die überlegene Mannschaft, die es aber lange Zeit nicht schaffte, aus dem deutlichen Übergewicht entsprechendes Kapital zu schlagen - bis zur mit vier Minuten recht kräftig ausgefallenen Nachspielzeit. Jena, für das zwischenzeitlich Joy-Lance Mickels ins Spiel gekommen war, um für die dringend nötige Entlastung zu sorgen, vermochte es nicht, mit eigenem Ballbesitz Druck vom Kessel zu nehmen. Als in der zweiten Minute der Nachspielzeit ein langer Ball an den Jenaer Innenpfosten klatschte, glaubte man schon fast, dass es heute wohl so sein solle, dass der FCC mit dem Glück des Tüchtigen den Dreier mit nach Hause nimmt. Aber kurz darauf zappelte dann doch der Ball im Jenaer Netz. Raffael Korte drückte aus der zweiten Reihe ab und ließ Jo Coppens keine Chance (90.+3).