2021/2022 5. Spieltag: FC Eilenburg - FC Carl Zeiss Jena 1:3

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Spieldaten
Wettbewerb Regionalliga, 5. Spieltag
Saison Saison 2021/2022, Hinrunde
Ansetzung FC Eilenburg - FCC
Ort Ilburg-Stadion in Eilenburg
Zeit Fr. 13.08.2021 19:00 Uhr
Zuschauer
Schiedsrichter Tim Kohnert (Ballenstedt)
Ergebnis 1:3 (1:1)
Tore
Andere Spiele
oder Berichte

Aufstellungen

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Eilenburg
Andreas Naumann
Philipp SauerGelbe Karte.gif, Pascal Sauer (76. Tzonatan Moutsa), Raimison Dos Santos, Toni Majetschak (65. Alec Nathe), Alexander Vogel
Kevin Wadewitz (Gelbrote Karte.gif, 63.), Noah Baumann, Alexandros Dimespyra (89. Emanuel Pickroth), Anton RückerGelbe Karte.gif (76. Paul Meseberg)
Branden Garrett Stelmak
Trainer: Nico Knaubel
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Jena
Tom Müller
Dennis Slamar, Bastian Strietzel, René Lange
Maximilian Krauß (46. Alexander Prokopenko), Theodor Bergmann (79. Justin Schau), Leon Bürger (65. Kevin Wolf), Matti Langer, Maximilian Oesterhelweg (88. Marcel Hoppe)
Vasileios Dedidis (46. Fabian Eisele), Maximilian Wolfram
Trainer: Dirk Kunert

Spielbericht

FCC HOLT IN EILENBURG ERSTEN SAISONSIEG

Der FC Carl Zeiss Jena gewinnt mit 3:1 (1:1) beim FC Eilenburg - aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung in Hälfte zwei unter dem Strich verdient.

Dirk Kunert ließ in einem offensiven 3-5-2-System spielen. Ins Tor kehrte Tom Müller zurück. Für den muskulär angeschlagenen Burim Halili kam Denis Slamar ins Spiel, der noch gegen den 1. FC Köln verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Er spielte in der Dreierkette rechts neben Bastian Strietzel. Auf der linken Seite agierte René Lange. Gegen den Ball rückten die offensiven Außen Maximilan Krauß und Maximilian Oesterhelweg in die Kette ein. Vor der Abwehr begannen Theodor Bergmann und Matti Langer. Davor spielte zentral Leon Bürger hinter der Doppelspitze aus Maximilian Wolfram und Vasileios Dedidis.

Trotz dieser sehr offensiven Grundausrichtung sollte sich in der ersten Halbzeit ein über weite Strecken offenes Spiel entwickeln, in dem bei hochsommerlichen Temperaturen der FC Carl Zeiss Jena zwar mehr Spielanteile hatte, es dem Spiel der Zeiss-Elf aber an Tempo und Tiefe fehlte. Auf der anderen Seite vermochte es der FC Eilenburg immer wieder, bei Umschaltmomenten Nadelstiche zu setzen und für Gefahr zu sorgen.

Es vergingen zehn relativ ereignisarme Minuten, bis Leon Bürger die Riesenchance zur Jenaer Führung auf dem Fuße hatte. Matti Langer schickte mit einem guten Ball durch die Schnittstelle Leon Bürger ins Laufduell, der sich durchsetzen und abschließen konnte. Doch Eilenburgs Torwart Naumann parierte (11.). Eilenburg blieb bei den sich bietenden Umschaltmomenten gefährlich. Nach einer guten Viertelstunde war es Baumann, der von der rechten Seite Philipp Sauer freispielte, der dann allein auf Jenas Keeper Tom Müller zulief, aber aus spitzem Winkel verzog (17.).

Jena vermochte es in dieser Phase nicht, das Eilenburger Tor unter Druck zu setzen. Stattdessen war es der FC Eilenburg, der den FCC eiskalt erwischte. Nach einem weiten Ball auf den linken Flügel schien der FCC die Situation zunächst im Griff zu haben. Doch Philipp Sauer kam an den Ball, wurde nicht angegriffen, dribbelte in den Strafraum, zog einfach aufs kurze Eck ab und ließ Tom Müller keine Chance (31.) - 1:0 für den Aufsteiger aus Nordsachsen. Der Treffer Eilenburgs weckte die Zeiss-Elf auf. Kurz nach der Führung der Hausherren hatte Maximilian Wolfram die Riesenmöglichkeit, die richtige Antwort zu geben. Nach einem Stockfehler der Eilenburger Hintermannschaft lief er frei auf Naumann zu, scheiterte aber am herauslaufenden Eilenburger Keeper (38.). Statt des 1:1 nun auf der Gegenseite fast das 2:0 für Eilenburg, doch der FCE ließ durch Sauer und Dimespyra die Doppelchance liegen. Nach 41 Minuten war es dann endlich so weit. Theodor Bergmanns erste Ecke flog butterweich in den Strafraum und fand den Kopf von Bastian Strietzel, der zum Ausgleich traf! Mit dem 1:1 ging es dann auch in die Kabine.

In der blieben Vasileios Dedidis und Maximilian Krauß, für die Alexander Prokopenko und Fabian Eisele ins Spiel kamen - zwei Wechsel, die das Spiel in die Jenaer Richtung drehen sollten. Die erste Möglichkeit hatte Maximilian Wolfram, der mit einem Freistoß aus etwa 22 Metern knapp verzog (47.). Nach einer Flanke Prokopenkos war Eisele mit dem Kopf zur Stelle. Doch sein Kopfball ging knapp am langen Pfosten vorbei (49.). Prokopenko belebte Jenas Spiel. Zunächst tänzelt er zwei Gegenspieler aus und deutete einen Pass in die Mitte an, um es dann selbst zu versuchen. Doch sein Torschuss ging knapp am Kasten vorbei (53.). Prokopenko war es auch, der mit toller Einzelleistung Maximilian Wolfram freispielte. Doch dieser trat aus bester Schussposition auf den Ball (57.). Jena war in der zweiten Halbzeit die klar bessere Mannschaft und drängte auf das 2:1. Es dauerte eine knappe Stunde: Dann fiel die Jenaer Führung! Nach einer Oesterhelweg-Flanke war Eisele mit dem Kopf zur Stelle und besorgte Jenas zweiten Treffer (60.). Als Prokopenko auf der linken Seite in die Tiefe starten wollte, wurde er von Wadewitz gestoppt - regelwidrig. Der Eilenburger hatte bereits Gelb. Logische Konsequenz: Gelb-Rot und Platzverweis für die Hausherren (63.). Kurz darauf hätte Jena für die Vorentscheidung sorgen können: Oesterhelweg lief allein auf den Eilenburger Torhüter zu. Naumann machte sich breit und drängte ihn vom Tor ab. Jenas Kapitän lupfte den Ball, der dann noch vor der Linie von Vogel geklärt werden konnte (67.).

Der FCC war nach einer schwachen Vorstellung im ersten Spielabschnitt nun in der zweiten Halbzeit die klar dominierende Mannschaft und verdiente sich diese 2:1 Führung. Nach mehreren guten Möglichkeiten war es dann endlich Maximilian Wolfram, der nach Prokopeno-Flanke per Kopf auf 3:1 für den FCC stellte (78.) und somit für die Vorentscheidung sorgte.

Am Ende gewann die Zeiss-Elf aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung in Hälfte zwei verdient beim FC Eilenburg, muss sich aber fragen lassen, warum sie offenbar erst das 1:0 Eilenburgs als Wachmacher brauchte.

FCC-Trainer Dirk Kunert: "Mit der ersten Halbzeit kann ich natürlich überhaupt nicht zufrieden sein. Das war pomadig, ohne Tempo. Wir haben einen Wachmacher gebraucht und mit dem 1:0 für Eilenburg bekommen. Zufrieden bin ich mit der zweiten Halbzeit. Es war gut, wie wir aus der Pause kamen, nachgesetzt haben und das Spiel klar beherrschten. Und die Wechsel haben das gemacht, was sie sollten, nämlich Impulse geben, vorbereiten und abschließen. Aber insgesamt gilt, dass wir in den Aktionen hätten zielstrebiger und klarer sein müssen, um für noch deutlichere Verhältnisse zu sorgen."