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|Ort = SpVgg-Platz im Andreasried - Erfurt
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* 1:0 RA (20.)
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==Spielbericht==
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Das Spiel fand in Erfurt auf dem Spielvereinigungsplatz im Andreasried statt .


Im Gau Mitte mußte sich der bisherige Anführer , Cricket - Viktoria Magdeburg , da er pausierte , gefallen lassen , daß der 1.SV Jena durch seinen 4:2-Sieg über Spielvereinigung Erfurt nicht nur auf den gleichen Punktstand (21:11) gelangte , sondern mit dem besseren Torverhältnis (34:27 gegen 39:34) sogar selbst an die Spitze zu stellen ist . Beide haben noch je 2 Spiele vor sich , ebenso der Titelverteidiger Wacker Halle mit 19:13 Punkten der dritte Meisterschaftsaspirant im Rennen .  
Im Gau Mitte mußte sich der bisherige Anführer , Cricket - Viktoria Magdeburg , da er pausierte , gefallen lassen , daß der 1.SV Jena durch seinen 4:2-Sieg über Spielvereinigung Erfurt nicht nur auf den gleichen Punktstand (21:11) gelangte , sondern mit dem besseren Torverhältnis (34:27 gegen 39:34) sogar selbst an die Spitze zu stellen ist . Beide haben noch je 2 Spiele vor sich , ebenso der Titelverteidiger Wacker Halle mit 19:13 Punkten der dritte Meisterschaftsaspirant im Rennen .  
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aus der Fußballwoche vom 19.Februar 1935
aus der Fußballwoche vom 19.Februar 1935


Mit Gerlach - Nordhausen stellte man in diesem Spiel bestimmt keinen Unparteiischen , der in der Lage gewesen wäre , ein Spiel in ruhigen Bahnen zu halten . Einige krasse Fehlentscheidungen schon am Anfang des Spiels machten Spieler und Zuschauer nervös , und so gab es vorwiegend in der ersten Spielhälfte unnötige und unschöne Härten . Wir wollen nicht auf Einzelheiten eingehen , sowohl die Erfurter wie auch die Jenaer waren mitschuldig , wenn auch die Erfurter in stärkerem Maße . Daß der Unparteiische einen klaren Handfehler des Erfurter Verteidigers Langguth im Strafraum "übersah" und etwas später einen verheißungsvollen Jenaer Angriff durch eine völlig unrichtige Abseitsentscheidung unterband , nur noch nebenbei . Wenn das Spiel nach der Pause ruhiger wurde , so lag es nur an den Mannschaften , die sich glücklicherweise jetzt "umgestellt" hatten .
Der Sieg der Jenaer muß als verdient angesprochen werden . Die Elf zeigte die bessere Gesamtleistung und ließ sich auch trotz des außerordentlich starken Windes , der vor allem zu Beginn eine genaue Ballkontrolle fast unmöglich machte , die systemvollere Ballführung erkennen . Vor allem die Läuferreihe war tadellos im Schwung und auch die Verteidigung leistete vorzügliche Abwehrarbeit . Im Sturm gab es ebenfalls kaum einen schwachen Punkt , abgesehen von einigen Schnitzern , die man aber mit auf des erschwerte Spielen durch den starken Sturm zurückführen kann . Bei der Spielvereinigung waren Ritter , der ausgezeichnete Mittelläufer , und Amling die Aktivsten . Die Verteidigung Langguth-Bertuch arbeitete sicher , aber manchmal unnötig hart . Torhüter Sondermann war schwer zu überwinden . Der Sturm fand sich nur selten zu einheitlichen Leistungen zusammen .
In der 2.HZ wird ein Bachmann-Tor wegen angeblichem Abseits nicht anerkannt . Auch in der 2.HZ abseits des Balles schlägt Herre Werner mit der Faust ins Gesicht , daraufhin tritt Werner nach .
Bericht von E. Pr. im Jenaer Volksblatt vom 18.2.1935


==Spiele==
==Spiele==

Aktuelle Version vom 28. Juni 2026, 14:01 Uhr

Spieldaten
Wettbewerb Gauliga Mitte
Saison Saison 1934/1935 , Rückrunde
Ansetzung SpVgg Erfurt : 1.SV Jena
Ort SpVgg-Platz im Andreasried - Erfurt
Zeit So. 17.02.1925 15:00
Zuschauer ? (550 aus Jena)
Schiedsrichter Gerlach (Nordhausen)
Ergebnis 2:4 (1:2)
Tore
  • 1:0 RA (20.)
  • 1:1 Schipphorst (37.)
  • 1:2 Thier (43.)
  • 1:3 Schüßler (50.)
  • 1:4 Schüßler (62.)
  • 2:4 ?
Andere Spiele
oder Berichte

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Aufstellungen

Erfurt
Sondermann
Langguth , Bertuch
? , Ritter
Amling ,  ? , Herre
Jena
Koburger
Hädicke , Ketteritzsch
Malter . Werner , Kleinsteuber
Thier , Schipphorst , König , Bachmann , Schüßler

Spielbericht

Im Gau Mitte mußte sich der bisherige Anführer , Cricket - Viktoria Magdeburg , da er pausierte , gefallen lassen , daß der 1.SV Jena durch seinen 4:2-Sieg über Spielvereinigung Erfurt nicht nur auf den gleichen Punktstand (21:11) gelangte , sondern mit dem besseren Torverhältnis (34:27 gegen 39:34) sogar selbst an die Spitze zu stellen ist . Beide haben noch je 2 Spiele vor sich , ebenso der Titelverteidiger Wacker Halle mit 19:13 Punkten der dritte Meisterschaftsaspirant im Rennen .

aus der Fußballwoche vom 19.Februar 1935


Mit Gerlach - Nordhausen stellte man in diesem Spiel bestimmt keinen Unparteiischen , der in der Lage gewesen wäre , ein Spiel in ruhigen Bahnen zu halten . Einige krasse Fehlentscheidungen schon am Anfang des Spiels machten Spieler und Zuschauer nervös , und so gab es vorwiegend in der ersten Spielhälfte unnötige und unschöne Härten . Wir wollen nicht auf Einzelheiten eingehen , sowohl die Erfurter wie auch die Jenaer waren mitschuldig , wenn auch die Erfurter in stärkerem Maße . Daß der Unparteiische einen klaren Handfehler des Erfurter Verteidigers Langguth im Strafraum "übersah" und etwas später einen verheißungsvollen Jenaer Angriff durch eine völlig unrichtige Abseitsentscheidung unterband , nur noch nebenbei . Wenn das Spiel nach der Pause ruhiger wurde , so lag es nur an den Mannschaften , die sich glücklicherweise jetzt "umgestellt" hatten .

Der Sieg der Jenaer muß als verdient angesprochen werden . Die Elf zeigte die bessere Gesamtleistung und ließ sich auch trotz des außerordentlich starken Windes , der vor allem zu Beginn eine genaue Ballkontrolle fast unmöglich machte , die systemvollere Ballführung erkennen . Vor allem die Läuferreihe war tadellos im Schwung und auch die Verteidigung leistete vorzügliche Abwehrarbeit . Im Sturm gab es ebenfalls kaum einen schwachen Punkt , abgesehen von einigen Schnitzern , die man aber mit auf des erschwerte Spielen durch den starken Sturm zurückführen kann . Bei der Spielvereinigung waren Ritter , der ausgezeichnete Mittelläufer , und Amling die Aktivsten . Die Verteidigung Langguth-Bertuch arbeitete sicher , aber manchmal unnötig hart . Torhüter Sondermann war schwer zu überwinden . Der Sturm fand sich nur selten zu einheitlichen Leistungen zusammen .

In der 2.HZ wird ein Bachmann-Tor wegen angeblichem Abseits nicht anerkannt . Auch in der 2.HZ abseits des Balles schlägt Herre Werner mit der Faust ins Gesicht , daraufhin tritt Werner nach .

Bericht von E. Pr. im Jenaer Volksblatt vom 18.2.1935

Spiele

  • Wacker Halle : Steinach 08 2:1
  • Vikt. 96 Magdeburg : SC Erfurt 4:2
  • SpVgg Erfurt : 1.SV Jena 2:4
  • VfL Bitterfeld : Merseburg 99 1:0