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Die Gegner standen sich also ob der Wichtigkeit dieses Treffens in bester Besetzung gegenüber und lieferten sich auch dementsprechend einen harten Kampf um die Punkte . In Bezug auf Härte verzeichneten die Thüringer ein Plus . Allgemein aber entfalteten die Partner hinsichtlich der Leistung einen hervorragenden Waffengang , in dem man in der ersten Halbzeit seine helle Freude haben konnte .Der 1.SV Jena demonstrierte in Bezug auf Systemspiel zunächst die bessere Gesamtleistung , weil wiederum die ausgezeichnete Läuferreihe in Werner den klugen Dirigenten zur Stelle hatte , aber in Malter den besten Kämpfer des Tages . Auch die Hintermannschaft tat ihre Schuldigkeit , vermochte aber die Wendigkeit und raffinierten Kombinationszüge nicht immer mit schnellem Störungsspiel zu unterbinden . Im Sturm dagegen befriedigten die Jenaer nicht restlos . Ihre Kombination verlor im Strafraum an Kampfeinsatz und Gewandtheit ; auch das Schußvermögen trat wenig in Erscheinung . Immerhin entschuldigte auch einiges Pech das ungünstige Abschneiden in diesem Kampf , zumal der Kricketer Torhüter durch mehrere Leichtsinnigkeiten bis zur Pause noch hinreichend Ausgleichsgelegenheiten schenkte . Freudiger Kampfgeist beseelte vor allem die Kricketer , in infolge ihres technisch besseren Sturmes und der ausgezeichneten Störungskraft der hinteren Linien dem Gegner in Bezug auf Erkämpfen erfolgversprechender Situationen größere Vorteile erzielte . Um so höhere Bewertung verdient die Tatsache , als die Kricketer Stürmer dem Gegner körperlich unterlegen waren . Überhaupt verursachte die Härte einige Mißstimmungen , die nicht nur von den Thüringern , sondern auch von ihrem Trainer Pöttinger hervorgerufen worden . Infolgedessen vermochte Kricket Viktoria durch einen von Hädicke verschuldeten Elfmeter , den der ausgezeichnete Verteidiger Hornemann verwandelte , in Führung zu gehen . Durch den Mittelstürmer Busse wurde bis eine Viertelstunde nach der Pause noch zweimal die Führung erhöht . Reklamationen Jenas gegen den einwandfrei erzielten 3.Treffer zwangen den sehr korrekten SR schließlich , Schüßler des Feldes zu verweisen . | Die Gegner standen sich also ob der Wichtigkeit dieses Treffens in bester Besetzung gegenüber und lieferten sich auch dementsprechend einen harten Kampf um die Punkte . In Bezug auf Härte verzeichneten die Thüringer ein Plus . Allgemein aber entfalteten die Partner hinsichtlich der Leistung einen hervorragenden Waffengang , in dem man in der ersten Halbzeit seine helle Freude haben konnte .Der 1.SV Jena demonstrierte in Bezug auf Systemspiel zunächst die bessere Gesamtleistung , weil wiederum die ausgezeichnete Läuferreihe in Werner den klugen Dirigenten zur Stelle hatte , aber in Malter den besten Kämpfer des Tages . Auch die Hintermannschaft tat ihre Schuldigkeit , vermochte aber die Wendigkeit und raffinierten Kombinationszüge nicht immer mit schnellem Störungsspiel zu unterbinden . Im Sturm dagegen befriedigten die Jenaer nicht restlos . Ihre Kombination verlor im Strafraum an Kampfeinsatz und Gewandtheit ; auch das Schußvermögen trat wenig in Erscheinung . Immerhin entschuldigte auch einiges Pech das ungünstige Abschneiden in diesem Kampf , zumal der Kricketer Torhüter durch mehrere Leichtsinnigkeiten bis zur Pause noch hinreichend Ausgleichsgelegenheiten schenkte . Freudiger Kampfgeist beseelte vor allem die Kricketer , in infolge ihres technisch besseren Sturmes und der ausgezeichneten Störungskraft der hinteren Linien dem Gegner in Bezug auf Erkämpfen erfolgversprechender Situationen größere Vorteile erzielte . Um so höhere Bewertung verdient die Tatsache , als die Kricketer Stürmer dem Gegner körperlich unterlegen waren . Überhaupt verursachte die Härte einige Mißstimmungen , die nicht nur von den Thüringern , sondern auch von ihrem Trainer Pöttinger hervorgerufen worden . Infolgedessen vermochte Kricket Viktoria durch einen von Hädicke verschuldeten Elfmeter , den der ausgezeichnete Verteidiger Hornemann verwandelte , in Führung zu gehen . Durch den Mittelstürmer Busse wurde bis eine Viertelstunde nach der Pause noch zweimal die Führung erhöht . Reklamationen Jenas gegen den einwandfrei erzielten 3.Treffer zwangen den sehr korrekten SR schließlich , Schüßler des Feldes zu verweisen . | ||
Bericht aus dem Kicker vom 18.12.1934 (Magdeburger Sicht) | |||
Im Bericht der Mitteldeutschen Sportkorrespondenz wird geschrieben , daß der Schiedsrichter Berendt das Spiel für Jena verpfiffen hat . Fast keines der 3 Tore war korrekt . 2 x wird Schipphorst im Strafraum gelegt - kein Elfer . Als Jena foult sofort Elfmeter . Gleich darauf hält Gläser König mit beiden Händen - wieder kein Elfmeter . Hädicke wird von Busse gelegt , so kommt Lassan zum 2:0 . 2.HZ Malter wird im Strafraum gelegt - auch Lassan fällt - schiebt mit beiden Händen den Ball zu Busse - 3:0 . Jena protestiert - Schüßler bekommt Rot . Jena treffen noch Pfosten und Latte - doch nicht das Tor . So wurde das entscheidende Spiel im Gau 6 durch den " Neutralen " entschieden . | |||
Bericht | Aus den Bericht von L. - gedruckt im Jenaer Volksblatt vom 17.12.1934 (Neutrale Sicht) | ||
==andere Spiele== | ==andere Spiele== | ||
* SV Merseburg 99 : Wacker Halle 1:1 | * SV Merseburg 99 : Wacker Halle 1:1 | ||
Aktuelle Version vom 20. Juni 2026, 10:59 Uhr
| Spieldaten | |
| Wettbewerb | Gauliga Mitte , 12. Spieltag |
| Saison | Saison 1934/1935 , Rückrunde |
| Ansetzung | Kricket Viktoria Magdeburg - 1. SV Jena |
| Ort | Cricketer-Sportplatz Jerichower Str. in Magdeburg-Cracau |
| Zeit | 16.12.1934 14:15 |
| Zuschauer | 4.000 |
| Schiedsrichter | Berendt (Halberstadt) |
| Ergebnis | 3:0 (2:0) |
| Tore |
|
| Andere Spiele oder Berichte |
|
Aufstellungen
- Magdeburg
- Gläser
- Hornemann
- Jacob , Busse , Lassan
- Jena
- Koburger
- Hädicke , Ketteritzsch
- Malter , Werner , Kleinsteuber
- Thier , Schipphorst , König , Bachmann , Schüßler(58.
)


Spielbericht
Es trafen sich die wohl zur Zeit spielstärksten Mannschaften des Gaues Mitte . Die Kricketer vertraten als Liganeuling den Magdeburger Fußball würdig und schickten die "Pöttinger"- Mannschaft 3:0 geschlagen heim . Damit liegen die Magdeburger mit den Thüringern punktgleich an der Spitze . Die Gegner standen sich also ob der Wichtigkeit dieses Treffens in bester Besetzung gegenüber und lieferten sich auch dementsprechend einen harten Kampf um die Punkte . In Bezug auf Härte verzeichneten die Thüringer ein Plus . Allgemein aber entfalteten die Partner hinsichtlich der Leistung einen hervorragenden Waffengang , in dem man in der ersten Halbzeit seine helle Freude haben konnte .Der 1.SV Jena demonstrierte in Bezug auf Systemspiel zunächst die bessere Gesamtleistung , weil wiederum die ausgezeichnete Läuferreihe in Werner den klugen Dirigenten zur Stelle hatte , aber in Malter den besten Kämpfer des Tages . Auch die Hintermannschaft tat ihre Schuldigkeit , vermochte aber die Wendigkeit und raffinierten Kombinationszüge nicht immer mit schnellem Störungsspiel zu unterbinden . Im Sturm dagegen befriedigten die Jenaer nicht restlos . Ihre Kombination verlor im Strafraum an Kampfeinsatz und Gewandtheit ; auch das Schußvermögen trat wenig in Erscheinung . Immerhin entschuldigte auch einiges Pech das ungünstige Abschneiden in diesem Kampf , zumal der Kricketer Torhüter durch mehrere Leichtsinnigkeiten bis zur Pause noch hinreichend Ausgleichsgelegenheiten schenkte . Freudiger Kampfgeist beseelte vor allem die Kricketer , in infolge ihres technisch besseren Sturmes und der ausgezeichneten Störungskraft der hinteren Linien dem Gegner in Bezug auf Erkämpfen erfolgversprechender Situationen größere Vorteile erzielte . Um so höhere Bewertung verdient die Tatsache , als die Kricketer Stürmer dem Gegner körperlich unterlegen waren . Überhaupt verursachte die Härte einige Mißstimmungen , die nicht nur von den Thüringern , sondern auch von ihrem Trainer Pöttinger hervorgerufen worden . Infolgedessen vermochte Kricket Viktoria durch einen von Hädicke verschuldeten Elfmeter , den der ausgezeichnete Verteidiger Hornemann verwandelte , in Führung zu gehen . Durch den Mittelstürmer Busse wurde bis eine Viertelstunde nach der Pause noch zweimal die Führung erhöht . Reklamationen Jenas gegen den einwandfrei erzielten 3.Treffer zwangen den sehr korrekten SR schließlich , Schüßler des Feldes zu verweisen .
Bericht aus dem Kicker vom 18.12.1934 (Magdeburger Sicht)
Im Bericht der Mitteldeutschen Sportkorrespondenz wird geschrieben , daß der Schiedsrichter Berendt das Spiel für Jena verpfiffen hat . Fast keines der 3 Tore war korrekt . 2 x wird Schipphorst im Strafraum gelegt - kein Elfer . Als Jena foult sofort Elfmeter . Gleich darauf hält Gläser König mit beiden Händen - wieder kein Elfmeter . Hädicke wird von Busse gelegt , so kommt Lassan zum 2:0 . 2.HZ Malter wird im Strafraum gelegt - auch Lassan fällt - schiebt mit beiden Händen den Ball zu Busse - 3:0 . Jena protestiert - Schüßler bekommt Rot . Jena treffen noch Pfosten und Latte - doch nicht das Tor . So wurde das entscheidende Spiel im Gau 6 durch den " Neutralen " entschieden .
Aus den Bericht von L. - gedruckt im Jenaer Volksblatt vom 17.12.1934 (Neutrale Sicht)
andere Spiele
- SV Merseburg 99 : Wacker Halle 1:1