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| Spieldaten | |
| Wettbewerb | Gauliga Mitte |
| Saison | Saison 1934/1935 , Rückrunde |
| Ansetzung | SpVgg Erfurt : 1.SV Jena |
| Ort | SpVgg-Platz im Andreasried - Erfurt |
| Zeit | So. 17.02.1925 15:00 |
| Zuschauer | ? (550 aus Jena) |
| Schiedsrichter | Gerlach (Nordhausen) |
| Ergebnis | 2:4 (1:2) |
| Tore |
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| Andere Spiele oder Berichte |
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Aufstellungen
- Erfurt
- Sondermann
- Langguth , Bertuch
- ? , Ritter
- Amling , ? , Herre
- Jena
- Koburger
- Hädicke , Ketteritzsch
- Malter . Werner , Kleinsteuber
- Thier , Schipphorst , König , Bachmann , Schüßler
Spielbericht



Im Gau Mitte mußte sich der bisherige Anführer , Cricket - Viktoria Magdeburg , da er pausierte , gefallen lassen , daß der 1.SV Jena durch seinen 4:2-Sieg über Spielvereinigung Erfurt nicht nur auf den gleichen Punktstand (21:11) gelangte , sondern mit dem besseren Torverhältnis (34:27 gegen 39:34) sogar selbst an die Spitze zu stellen ist . Beide haben noch je 2 Spiele vor sich , ebenso der Titelverteidiger Wacker Halle mit 19:13 Punkten der dritte Meisterschaftsaspirant im Rennen .
aus der Fußballwoche vom 19.Februar 1935
Mit Gerlach - Nordhausen stellte man in diesem Spiel bestimmt keinen Unparteiischen , der in der Lage gewesen wäre , ein Spiel in ruhigen Bahnen zu halten . Einige krasse Fehlentscheidungen schon am Anfang des Spiels machten Spieler und Zuschauer nervös , und so gab es vorwiegend in der ersten Spielhälfte unnötige und unschöne Härten . Wir wollen nicht auf Einzelheiten eingehen , sowohl die Erfurter wie auch die Jenaer waren mitschuldig , wenn auch die Erfurter in stärkerem Maße . Daß der Unparteiische einen klaren Handfehler des Erfurter Verteidigers Langguth im Strafraum "übersah" und etwas später einen verheißungsvollen Jenaer Angriff durch eine völlig unrichtige Abseitsentscheidung unterband , nur noch nebenbei . Wenn das Spiel nach der Pause ruhiger wurde , so lag es nur an den Mannschaften , die sich glücklicherweise jetzt "umgestellt" hatten .
Der Sieg der Jenaer muß als verdient angesprochen werden . Die Elf zeigte die bessere Gesamtleistung und ließ sich auch trotz des außerordentlich starken Windes , der vor allem zu Beginn eine genaue Ballkontrolle fast unmöglich machte , die systemvollere Ballführung erkennen . Vor allem die Läuferreihe war tadellos im Schwung und auch die Verteidigung leistete vorzügliche Abwehrarbeit . Im Sturm gab es ebenfalls kaum einen schwachen Punkt , abgesehen von einigen Schnitzern , die man aber mit auf des erschwerte Spielen durch den starken Sturm zurückführen kann . Bei der Spielvereinigung waren Ritter , der ausgezeichnete Mittelläufer , und Amling die Aktivsten . Die Verteidigung Langguth-Bertuch arbeitete sicher , aber manchmal unnötig hart . Torhüter Sondermann war schwer zu überwinden . Der Sturm fand sich nur selten zu einheitlichen Leistungen zusammen .
In der 2.HZ wird ein Bachmann-Tor wegen angeblichem Abseits nicht anerkannt . Auch in der 2.HZ abseits des Balles schlägt Herre Werner mit der Faust ins Gesicht , daraufhin tritt Werner nach .
Bericht von E. Pr. im Jenaer Volksblatt vom 18.2.1935
Spiele
- Wacker Halle : Steinach 08 2:1
- Vikt. 96 Magdeburg : SC Erfurt 4:2
- SpVgg Erfurt : 1.SV Jena 2:4
- VfL Bitterfeld : Merseburg 99 1:0