26/26 06
| Spieldaten | |
| Wettbewerb | Gauliga Ostthüringen |
| Saison | Saison 1925/1926 Hinrunde |
| Ansetzung | SpVgg Jena : 1.SV Jena |
| Ort | Universitätssportplatz in Jena |
| Zeit | So 11.10.1925 15:30 |
| Zuschauer | |
| Schiedsrichter | Germar (Vimaria Weimar) |
| Ergebnis | 2:2 (2:1) |
| Tore |
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| Andere Spiele oder Berichte |
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Aufstellungen
- SpVgg
u.a. Graul , Schmiedehausen , Rosecke , Gräfe
- 1.SV
u.a. Türk
Spielbericht

Kicker :
Das Ortstreffen in Jena war überaus spannend .
Jenaische Zeitung :
Der Kampf ist beendet ! Der überaus gute Besuch bewies , mit welchem Interesse gerade der Kampf der Ortsvereine verfolgt wird . Ein Teil der Zuschauer wird wohl den Platz nicht befriedigt verlassen haben , nämlich der Teil , der sich vom Meister mehr versprochen hatte . Dieser hatte jedenfalls in der Spielvereinigung einen Gegner gefunden , der ihm ein völlig ebenbürtiges Spiel lieferte , ja ihm die meiste Zeit der 1.Halbzeit sogar überlegen war . Bei ihr füllte jeder seinen Posten aus , auch die Verteidigung stellte wieder ihren Mann . Der Meister kam höchst selten dazu , sein sonst ausgeprägtes , genaues Zuspiel zu zeigen , da die schnelle Spielvereinigungsmannschaft ebenfalls sehr gut stellte . Der Spielv.-Sturm zeigte frischen Angriffsgeist , wie es bei den letzten Spielen nicht der Fall war . Sportv.-Sturm wurde von den Läufern der Spielv. gut bewacht und kam so kaum zu einem gefährlichen Angriff . Nach kaum 5 Minuten Spielzeit kommt Spielvereinigung schon zum ersten Erfolg : Graul flankt hoch aufs Tor und Tormann und Rosecke liegen mit dem Ball im Tor . Immer wuchtiger werden die Angriffe der Spielvereinigung , doch die in schweren Kämpfen erprobte Verteidigung des Meisters ist auf der Hut . Den Ausgleich erzielt der Sportverein aus einem Handelfmeter . Spielvereinigung läßt nicht locker und stellt die gegnerische Verteidigung auf eine harte Probe : da , ein Bombenschuß , den nur Türk noch mit der Hand vom sicheren Tore abwehrt . Elfmeter : 2:1 für die Spielvereinigung . So gehts in die Pause .
Kurz nach Beginn muß Gräfe (rechter Läufer der Spielv.) wegen Verletzung das Feld verlassen . Doch auch mit 10 Mann mag Spielvereinigung den Kampf noch vollständig offen zu halten . Der Meister vermag den Sieg nicht zu erringen , lediglich durch ein Selbsttor (durch weite Rückgabe eines Verteidigers) gelingt ihm noch der Ausgleich . Es war ein Kampf im wahren Sinne des Wortes um die Vorherrschaft in Jena . Sie ist nicht entschieden worden . Dem oft hartem Spiele war Schiedsrichter Germar ein vorzüglicher Leiter .
Spiele
- SpVgg Jena : 1.SV Jena 2:2 (2:1)
- VfB Rudolstadt : SC Weimar 1:5 (0:3)
- SC Apolda : VfB Apolda 0:2 (0:1)