1961/1962 27. Spieltag: SC Motor Jena - SC Aufbau Magdeburg 5:0

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Spieldaten
Wettbewerb DDR-Oberliga, 27. Spieltag
Saison Saison 1961/1962
Ansetzung SC Motor Jena - SC Aufbau Magdeburg
Ort Ernst-Abbe-Sportfeld
Zeit So. 04.03.1962 15:00 Uhr
Zuschauer 8.000
Schiedsrichter Helmut Köhler (Leipzig)
Ergebnis 5:0
Tore
Andere Spiele
oder Berichte

Aufstellungen

Jena (weiß-blau)
Harald Fritzsche
Hans-Joachim Otto, Diethard Stricksner, Hilmar Ahnert
Heinz Marx, Walter Eglmeyer
Roland Ducke, Helmut Müller, Horst Kirsch, Franz Röhrer, Dieter Lange,

Trainer: Georg Buschner

Magdeburg (grün-rot)
Wolfgang Blochwitz
Lothar Reidock, Hans-Dieter Busch, Reiner Wiedemann
Günther Weimann, Günter Behne
Hermann Stöcker, Günter Kubisch, Joachim Walter, Günter Hirschmann, Werner Hilbert

Trainer: Fritz Wittenbecher

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Spielbericht

So müßte der Roland Ducke immer spielen !

Dieser SC Motor ist Meisterschaftsfavorit Nummer eins , denn er besitzt ausgesprochene Klassemerkmale

Jena mit großartiger Partie , Magdeburg wirkte nur wie ein Trainingsgegner . Besonders hervorzuheben ist Roland Ducke , der immer wieder seinen Gegenspieler narrte und gradlinig die gegnerische Deckung aufriss . In dieser Verfassung ist er der beste Rechtaußen der Republik . Aber auch Müller stand dem Roland kaum nach . Magdeburg begann sehr konzentriert und Stöcker hätte in der 1. Minute bald das 0:1 erzielt . Doch dieser Glanz verblasste schnell und Magdeburgs Spiel geriet auf Schneeboden bald zur Schlitterpartie . Es wirkte unwahrscheinlich , wie Magdeburg seine spielerische Linie verlor , als Jena anzog . Im Jenaer Angriffswirbel wirkten die Magdeburger so , als ob sie das erste Mal zusammenspielten . Die Abwehr Magdeburgs sieht immer schlecht aus , wenn der Angriff nicht funktioniert . Allerdings muß man sagen , daß mit einem R. Ducke in dieser Form fast alle Oberligamannschaften Probleme bekommen hätten . In der 1.HZ erstickte Jena die Magdeburger fast im Angriffswirbel , in der 2.HZ ließ man Magdeburg kommen und konterte . Diese Sturmleistung ließ sogar den verletzten P. Ducke vergessen . Auch Kirsch und Stricksner verdienen noch ein Sonderlob .

Frei aus dem Bericht von H. Szulakowsky in der FUWO vom 6.3.62