2023/2024 25. Spieltag: FC Viktoria 1889 Berlin - FC Carl Zeiss Jena 1:5

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Spieldaten
Wettbewerb Regionalliga, 25. Spieltag
Saison Saison 2023/2024, Rückrunde
Ansetzung FC Viktoria 1889 Berlin - FCC
Ort Stadion Lichterfelde in Berlin
Zeit So. 10.03.2024 13:00 Uhr
Zuschauer 902
Schiedsrichter Sirko Müke
Ergebnis 1:5 (0:4)
Tore
  • 0:1 Sezer (4.)
  • 0:2 Sezer (17.)
  • 0:3 Löder (28.)
  • 0:4 Petermann (36.)
  • 1:4 Scacun (57.)
  • 1:5 Löder (67.)
Andere Spiele
oder Berichte

Aufstellungen

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Viktoria Berlin
Niklas Petzsch
Marvin Pohl (41. Gia Phong), Aiden Liu, Alexander Dikarev (41. Larry Oellers), Jonas Kühn
Berk Inaler, Mohamed Meisur, Metehan Yildirim (41. Oleg Scacun)
Lucas Bradley Falcao Cini (46. Moritz Berg), Julien Damelang (41. Eke Uzoma), Nicolas Hebisch
Trainer: Semih Keskin


Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Jena
Kevin Kunz
Nils Butzen, Burim Halili (46. Maurice Hehne), Bastian Strietzel, Justin Smyla
Pasqual Verkamp, Justin Petermann, Justin Schau (46. Lukas Lämmel), Joel Richter (72. Paul Krämer)
Cemal Sezer (46. Benjamin Zank), Elias Löder (72. Max Grimm)
Trainer: Henning Bürger

Spielbericht

ÜBERZEUGENDER JENAER SIEG BEI VIKTORIA BERLIN

Mit 5:1 (4:0) konnte sich die Zeiss-Elf souverän beim Tabellenvierten durchsetzen und stellte bereits in der ersten Halbzeit frühzeitig die Weichen für einen auch in dieser Höhe völlig verdienten Sieg.

902 Zuschauer - darunter etwa die Hälfte für die Jenaer Farben - waren im Stadion Lichterfelde und rieben sich verwundert die Augen. Was der FCC vor allem im ersten Spielabschnitt auf den Rasen brachte, darf getrost als die beste Saisonleistung apostrophiert werden - und das beim starken Tabellenvierten, gegen den sich der FCC fast schon traditionell schwertut. Doch an diesem Sonntag war alles anders. Der FCC, personell unverändert gegenüber dem erfolgreichen Heimspiel gegen Hertha II, knüpfte an die guten Leistungen in den vorangegangenen Partien an, begann hellwach und druckvoll. Bereits nach drei Minuten zappelte das Berliner Netz, als sich Cemal Sezer mit dem Rücken zum Tor und nach gekonnter Brustablage um die eigene Achse drehte und dann mit Präzision ins lange Eck zur Führung einschoss. Kurz darauf machte er fast das 2:0, als sein Kopfball nach einer Ecke durch die Fänge des Debütanten im Berliner Tor, Niklas Petzsch, glitt und dann durch die Beine auf die Torlnine rollte, von wo ein Viktorianer im letzten Augenblick die Kugel wegschlagen konnte. Doch Jena haderte nicht und blieb weiter druckvoll und kam kurz darauf nach einer von Justin Petermann geschlagenen Ecke zum 2:0. Und wieder war es Sezer, der aus zentraler Position am höchsten stieg und den Ball unhaltbar ins lange Eck platzierte (17.). Was der FCC offensiv auf die Platte brachte, war eine Augenweide. Jena ließ nicht locker, eroberte durch hohes, kollektives und konsequentes Pressing Ball um Ball und brauchte nur wenige Kontakte, um sich gefährlich ins letzte Drittel zu spielen, wo konsequent der Abschluss gesucht wurde. Der FCC war drückend überlegen, während die Hausherren keinerlei Entastung schaffen konnten. Und auch nach dem 2:0 blieb der FCC am Drücker, der die frühe Vorentscheidung suchte und mit Elias Löder fand. Nach Vorarbeit von Joel Richter, der Jenas Torschützen vom Dienst mit seinem Zuspiel an der Strafraumgrenze in Szene setzte, brauchte dieser nur einen Kontakt, um sich den Ball auf den rechten Fuß zu legen, mit dem er die Kugel unhaltbar ins lange Eck streichelte - Traumtor (28.). Dieses Präsikat darf man auch gern dem Treffer von Justin Petermann anheften, der die Brustablage von Cemal Sezer aus etwa 20 Metern und vollem Lauf sehenswert zum 4:0 für den FCC unhaltbar im Berliner Kasten einschweißte (38.). Während sich die mitgereisten FCC-Fans nicht satt sehen konnten, hatte Viktorias.Coach Semih Keskin genug: Er wechselte noch vor Ende der ersten Halbzeit fast die Hälfte seiner Feldspieler aus und brachte vier Neue in die Partie. Viel deutlicher kann ein Trainer seine Unzufriedenheit wohl kaum zum Ausdruck bringen.

Die Halbzeitpause nutzen die Fans und Zuschauer auf den Rängen, um das Gesehene auszuwerten und Trainer Henning Bürger für eine Vorsichtsmaßnahme. Er nahm die bereits wegen vierer gelben Karten für das Derby gefährdeten Burim Halili, Cemal Sezer und Justin Schau vom Feld und brachte mit Beginn der zweiten Halbzeit Maurice Hehne, Benjamin Zank und Lukas Lämmel in die Partie. Der FCC ließ es im zweiten Spielabschnitt etwas ruhiger angehen, während die Berliner versuchten, sich für ihren chancenlosen Auftritt in Halbzeit eins zumindest etwas zu rehabilitieren. Und in der Tat gehörten die ersten Minuten des zweiten Spielabschnitts den Hausherren, die es vor allen Dingen aus der Distanz versuchten. Nach einer knappen Stunde Spielzeit musste der bis dato im Grunde beschäftigungslose Kevin Kunz doch noch hinter sich greifen, als eine Hereingabe von Skakun Freund und Feind im Jenaer Strafraum verfehlte und so unberührt im langen Eck einschlug. Doch Jena reagierte eiskalt. In der 67. Spielminute war es wieder Elias Löder, der eine mustergültige Flanke von Pasqual Verkamp per Kopf zum 5:1 veredelte und den alten Viertoreabstand wiederherstellte. Dabei sollte es auch nach 90 Minuten bleiben. Somit entführte der FCC drei Zähler aus Berlin-Lichterfelde - und dies in einer das Ergebnis wie auch Art und Weise betreffend tollen Gesamtleistung der Jenaer Mannschaft.