1960 22. Spieltag: SC Motor Jena - SC Aktivist Brieske-Senftenberg 2:0

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Spieldaten
Wettbewerb DDR-Oberliga, 22. Spieltag
Saison Saison 1960, Rückrunde
Ansetzung SC Motor Jena - SC Aktivist Brieske-Senftenberg
Ort Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena
Zeit So. 06.11.1960 14:00 Uhr
Zuschauer 8.000
Schiedsrichter Fritz Köpcke (Wusterhausen)
Ergebnis 2:0 (2:0)
Tore
Andere Spiele
oder Berichte

Aufstellungen

Jena (weiß-rot)
Harald Fritzsche
Hans-Joachim Otto, Walter Eglmeyer, Hilmar Ahnert, Hans Graupe, Siegfried Woitzat, Roland Ducke, Helmut Müller, Peter Ducke (52. Klaus Gablick), Dieter Lange, Horst Kirsch

Trainer: Georg Buschner

Brieske-Senftenberg (schwarz-gelb)
Karl-Heinz Bergmann
Karl-Heinz Krüger, Harry Ratsch, Harry Matschak, Lothar Gentsch, Horst Lehmann, Lothar Haack, Heinz Lemanczyk, Joachim Kurpat, Manfred Kupferschmied, Erhard Redlich

Trainer: Helmut Krebs

Spielbericht

Als Peter Ducke ausschied, verlor Jena den Faden

Beide Mannschaften, noch abstiegsbedroht, legten gleich zu Beginn des Spiels ein scharfes Tempo vor. Dabei waren die Briesker Kumpels den Platzbesitzern in der ersten halben Stunde ebenbürtig, allerdings operierte Jenas Sturm weit gefährlicher als die Briesker Angriffsreihe. Dies drückte sich auch schon zahlenmäßig aus, als Ducke II in der 26. Minute und Kirsch in der 30. Minute die beiden einzigen Tore des Tages erzielten. Die Jenaer hatten dann auch bis zur Halbzeit noch verschiedentlich gute Gelegenheiten, die aber die Briesker Hintermannschaft oftmals noch in letzter Minute und mit gutem Einsatz verhindern konnte.

Die zweite Halbzeit litt dann sehr unter dem Ausscheiden der Jenaer Sturmspitze Ducke II, der sich bei einem Angriff mit abschließendem Torschuß eine Prellung am Knöchel zuzog. Der für ihn eintretende Ersatzspieler Gablick brachte nicht die Sturmführungsqualitäten von Peter Ducke, und dadurch war bei Jena der Faden abgerissen. Wohl konnten sich Müller und Ducke I verschiedentlich gut durchsetzen, aber meistens war es Ratsch als Stopper der Kumpels, der in letzter Minute noch klären konnte. Auch Bergmann im Tor der Gäste zeichnete sich verschiedentlich durch sehr gute Reaktion aus. Die Kumpels verfielen leider für einige Zeit in den Fehler, durch unnötige Härte das Spielgeschehen etwas zu trüben. Ihre stärkste Zeit hatten die Gäste in den letzten zehn Minuten, als sie einige gute Torchancen herausspielen konnten. So war es einmal Rechtsaußen Haack, der mit einem gefährlichen Schuß ins Dreieck Fritzsche im Jenaer Tor zwang, sein ganzes Können einzusetzen, um den Anschlußtreffer der Kumpels zu verhüten. Eine weitere Chance bot sich Linksaußen Redlich, der aber durch zu langes Zögern die Gelegenheit nicht nutzen konnte. Das Ergebnis entspricht vollauf dem Spielgeschehen.

(Walter Born in "Die Neue Fußballwoche" vom 8. November 1960)