2021/2022 Thüringenpokal HF: SpVgg Geratal - FC Carl Zeiss Jena 1:3

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Spieldaten
Wettbewerb Thüringen-Pokal, HF
Saison Saison 2021/2022
Ansetzung SpVgg Geratal - FCC
Ort Sportplatz "Kickelhähnchen"
in Geratal
Zeit Sa. 26.03.2022 14:00 Uhr
Zuschauer 821
Schiedsrichter Richard Lorenz
Ergebnis 1:3 (0:1)
Tore
Andere Spiele
oder Berichte

Aufstellungen

Trikotfarben
Trikotfarben
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Geratal
Nils Bradsch
Felix Behr, Tom Barchewitz, Bastian Bischof (52. Paul Zwinkmann), Martin KellnerGelbe Karte.gif
Christian HatzkyGelbe Karte.gif, Leon-Sebastian Glatz, Maximilian Zachert (56. Oskar Sennewald), Justin Weidlich, Benny Linse
Fabian Heyer
Trainer: Robin Keiner
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Jena
Tom Müller
René Lange (41. Alexander Prokopenko), Bastian Strietzel, Kevin Wolf
Lucas Stauffer, Justin Schau, Patrick Scheder, Marcel Hoppe
Fabian Eisele (60. Maximilian Wolfram), Elias RosnerGelbe Karte.gif, Maximilian Oesterhelweg (60. Felix Drinkuth)
Trainer: Andreas Patz

Spielbericht

FCC SIEGT BEI GERATAL UND STEHT IM POKALFINALE

Der FC Carl Zeiss Jena setzt sich nach einem Arbeitssieg - aber letztlich verdient - mit 3:1 (1:0) beim Thüringenligisten durch und steht somit im Endspiel um den Thüringer Landespokal. Nach dem Spiel auf dem Geschwendaer Sportplatz "Kickelhähnchen" sprach Jenas Trainer Andreas Patz davon, dass es sich der FCC selbst unnötig schwer machte. Und in der Tat hätte die von etwa 250 mitgereisten Zeiss-Fans unterstützte Jenaer Mannschaft schon frühzeitig den Deckel auf die Partie machen können - ja müssen.

Schon nach knapp vier Minuten hatte Elias Rosner nach einem präzisen Diagonalball von Kapitän Bastian Strietzel das 1:0 auf dem Fuß, scheiterte jedoch am starken Geratal-Schlussmann Bradsch. Doch die Gastgeber zeigten, dass sie den knapp 1.000 Zuschauern in ihrem Spiel des Jahres auch einen echten Pokalkampf anbieten wollten. Nach sechs Minuten war der flinke Zachert durch und spitzelte den Ball am aus dem Kasten stürmenden Tom Müller vorbei. Doch der Ball trudelte denkbar knapp am langen Pfosten vorbei ins Toraus.

In der Folgezeit kontrollierte der FCC zwar das Spiel, kam aber gegen konzentrierte und leidenschaftlich verteidigende Hausherren nicht zu nennenserten Möglichkeiten. Dafür gelang es dem Thüringenligisten sogar, das eine oder andere Mal selbst offensive Akzente zu setzen. So verzog Geratals Hatzky einen Freistoß in der 16. Minute nur knapp. Noch knapper war es dann in der 29. Spielminute, als Maximilian Oesterhelwegs Freistoß den Innenpfosten traf. Dann aber nach einer guten halben Stunde doch das erlösende 1:0 für den FCC, als Fabian Eisele nach einer Flanke von Lucas Stauffer aus etwa zwölf, dreizehn Metern mit einem Flachschuss verwandelte. Damit ging es auch in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Jena fast im Minutentakt zu guten und auch teils hochkarätigen Möglichkeiten, versäumte aber das vorentscheidende 2:0. So kam es, wie es kommen musste: In der 61. Minute flog ein langer Ball in Jenas Hälfte, wo der kurz zuvor in die Partie gekommene Patrick Sennewald sich das Leder schnappte und ins linke Eck zum Ausgleich für den Außenseiter zum 1:1 traf.

Doch der FCC blieb ruhig und kam nach wiederholt guter Vorarbeit von Lucas Srauffer durch Maximilian Wolfram zum 2:1. Patrick Scheder besorgte dann kurz vor Schluss - wieder nach Stauffer-Vorarbeit - das 3:1 und damit den Endstand dieser Partie, die unserem FCC viel Arbeit abverlangte.

Bester Mann auf Jenaer Seite Lucas Stauffer, der alle Treffer vorbereitete. Ein Sonderlob hat sich sicher auch Geratals Schlussmann Bradsch verdient, bei dem es heute ähnlich schwer war, einen Ball im Tor unterzubringen wie den Begriff "Affenbrotbaum" in einem seriösen Fließtext.

Der Finalgegner wird im am Sonntag stattfindenden zweiten Halbfinalspiel zwischen RWE und dem ZFC ermittelt. Zu Beginn der neuen Woche will dann der Thüringer Fußball-Verband (TFV) alle Informationen zum Endspiel (inklusive Austragungsort) veröffentlichen.


Stimmen zum Spiel

Andreas Patz (Trainer FC Carl Zeiss Jena): "Wir hätten den Deckel eher draufmachen müssen. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Es war für Geratal das Spiel des Jahres. Wir hatten aber auch genügend Chancen. Wer jetzt im Finale kommt, ist mir egal. Wir schauen gespannt nach Erfurt. Dann steht die Aufgabe Ende Mai an."