Norbert Schumann

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Norbert Schumann (* 17. Oktober 1952 in Lindenkreuz; † Mai 2011 in Leverkusen) wechselte im Jahr 1967 von der BSG Fortschritt Münchenbernsdorf in den Nachwuchsbereich beim FC Carl Zeiss Jena.

Von 1970 bis 1975 spielte der Rechtsaußen in der 1. Mannschaft des FCC in der DDR-Oberliga. Er wurde mit dem FCC 1972 und 1974 FDGB-Pokalsieger.

Insgesamt absolvierte er 78 Pflichtspiele (16 Tore) für den FCC – davon 57 Spiele (15) in der DDR-Oberliga, 9 Spiele im Europapokal und 12 Spiele (1) um den FDGB-Pokal.

Norbert Schumann bestritt außerdem 4 "U23"- , 5 "U21"- und 2 "U18" - Länderspiele für die DDR.

Im Jahr 1988 reiste Norbert Schumann mit seinen Söhnen Daniel und Steffen aus der DDR aus und übersiedelte in die BRD nach Leverkusen. Seine Frau Monika hatte bereits zwei Jahre zuvor bei einem "Westbesuch" die DDR verlassen. Norbert Schumann wurde danach als Übungsleiter im Bayer-Nachwuchs tätig. Zuletzt war er sportlicher Leiter einer privaten Nachwuchs-Fussballschule in Leverkusen.

Sein Sohn Daniel Schumann spielte ab 1997 lange Zeit beim SC Freiburg und von 2005 bis 2007 für Kickers Offenbach, wo er in der Saison 2006/2007 unter anderem auch gegen den "alten Verein" seines Vaters in beiden Spielen auflief.

Norbert Schumann verstarb im Alter von 58 Jahren Mitte Mai 2011 an den Folgen eines Herzinfarktes.