2023/2024 19. Spieltag: Greifswalder FC - FC Carl Zeiss Jena 3:0

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Spieldaten
Wettbewerb Regionalliga, 19. Spieltag
Saison Saison 2023/2024, Rückrunde
Ansetzung Greifswalder FC - FCC
Ort Volksstadion Greifswald
Zeit So. 28.01.2024 13:30 Uhr
Zuschauer 2.359
Schiedsrichter Rasmus Jessen
Ergebnis 3:0 (1:0)
Tore
  • 1:0 Kocer (10.)
  • 2:0 Wulff (57.)
  • 3:0 Manske (90.+2)
Andere Spiele
oder Berichte

Aufstellungen

Trikotfarben
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Greifswald
Jakub Jakubov
Can Coskun, Rudolf Sanin, Pascal Schmedemann, Mike Eglseder (72. Oluwaribiloba Adewole), Jannis Farr
Jorik Wulff, Oliver Deadlow, Elias Kratzer (63. Noel Eichinger)
Guido Kocer (46. Johannes Manske), Soufian Benyamina (85. Manasse Eshele)
Trainer: Lars Fuchs


Trikotfarben
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Jena
Kevin Kunz
Nils Butzen, Burim Halili, Bastian Strietzel, Felix Boelter
Justin Schau (62. Benjamin Zank), Lukas Lämmel, Justin Petermann
Ken Gipson (71. Joel Richter), Elias Löder (83. Max Grimm), Maximilian Krauß
Trainer: Henning Bürger

Spielbericht

NIEDERLAGE BEIM TABELLENFÜHRER

Mit 3:0 (1:0) behält der Greifswalder FC gegen unseren FC Carl Zeiss Jena die Oberhand und bleibt weiter ungeschlagen.

FCC-Trainer Henning Bürger untermauerte seinen Anspruch, dem eigenen Nachwuchs eine Chance zu geben, mit dem Regionalligadebüt von Felix Boelter. Der 18-jährige U19-Spieler agierte auf der Linksverteidigerposition. Die jungen Wilden Paul Krämer, Josien Nathaniel, Khalid Abu El Haija sowie Max Grimm und Benjamin Zank nahmen zunächst auf der Bank Platz.

Ein Debüt von Justin Smyla wäre sicher auch denkbar gewesen, doch verletzte sich dieser im einzigen Winterpausen-Testspiel gegen Einheit Rudolstadt und muss nun am gebrochenen Nasenbein operiert werden. Ebenfalls verletzungsbedingt nicht in Greifswald dabei waren Marcel Hoppe und Fynn Kleeschätzky, der kurzfristig ausfiel.

Burim Halili und Bastian Strietzel bildeten wie gewohnt die Innenverteidigung, während Nils Butzen als Rechtsverteidiger spielte. Vor der Jenaer Abwehrkette agierten Justin Schau und Lukas Lämmel auf der Doppelsechs. Der nach seiner langen Verletzungspause endlich wieder ins Team zurückgekehrte Justin Petermann spielte hinter Sturmspitze Elias Löder, während Ken Gipson und Maximilian Krau die offensiven Außenbahnen beackern sollten.

Der Tabellenführer aus Greifswald begann selbstbewusst – und erfolgreich. Nach zehn Minuten das frühe Tor für die Hausherren. Burim Halili klärte zunächst gut gegen den einschussbereiten Benyamina. Doch das Leder landete bei Kocer, der für Kevin Kunz unhaltbar und artistisch zum 1:0 verwandelte. Der GFC hatte das Spiel im Griff. Jena fand zunächst offensiv nicht statt. Es dauerte eine halbe Stunde, bis der FCC mehr und mehr in die Partie kam und auch ab und an die eine oder andere Lücke in der Greifswalder Defensive fand, ohne dabei jedoch in einem insgesamt chancenarmen Spiel für Torgefahr zu sorgen. Jena ließ mit Ausnahme des Tores defensiv nicht viel zu, war jedoch offensiv im ersten Spielabschnitt bis auf eine Halbchance von Ken Gipson in der 43. Spielminute kaum zu sehen. So blieb es, auch weil Greifswalds Kratzer kurz vor Schluss den Ball am Pfosten vorbeischob, bis zum Halbzeitpfiff bei der knappen aber verdienten 1:0-Führung der Greifswalder, was für den zweiten Spielabschnitt noch alles offenließ.

Jena kam personell unverändert aus der Kabine, während GFC-Trainer Lars Fuchs für Kocer Winterneuzugang Manske (zuvor VSG Altglienicke) in die Partie brachte. Der FCC begann schwungvoll und offensiv nun deutlich aktiver. Halbchancen für Krauß, Gipson und Löder deuteten die richtige Richtung an. In der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit fand das Spiel nahezu ausschließlich in der Greifswalder Hälfte statt, doch die zwingende Torchance fehlte weiterhin. Inmitten der bis dato besten Phase der Jenaer Mannschat traf dann der GFC aus dem Nichts mit einem Schlenzer Jorik Wulfs aus 18 Metern zum 2:0 für die Hausherren (57.). Henning Bürger reagierte und löste die Doppelsechs im zentralen defensiven Mittelfeld auf und brachte Offensivmann Benjamin Zank für Justin Schau. Der FCC erspielte sich Möglichkeiten durch Krauß und Boelter, aber Zwingendes blieb weiter Mangelware. Wenn es wirklich gefährlich wurde, dann durch den Tabellenführer. In der 77. Minute hatte Daedlow eine gute Möglichkeit, doch rutschte ihm aus etwa 15 Metern der Ball über den Schlappen. Kurz darauf ein guter Angriff unseres FCC als Krauß den Ball von der linken Seite gut ins Zentrum zurücklegte, wo Löder lauerte. Der fackelte nicht lang und zog direkt ab – knapp am Kasten vorbei (78.). Und auch der darauffolgende Eckball, den der nach vorn geeilte Bastian Strietzel per Kopf auf den Kasten von Jakubov bugsierte, brachte nicht die erhoffte Erlösung für die etwa 600 Jenaer Schlachtenbummler. In der 82. Minute bot sich Maximilian Krauß im Eins-gegen-Eins die Gelegenheit, im Strafraum zum Abschluss zu kommen, doch blieb er am Greifswalder Verteidiger hängen. Henning Bürger brachte nun auch noch Max Grimm als zusätzliche Offensivkraft ins Spiel. Die besseren Möglichkeiten hatte allerdings zunächst der GFC. Jena mühte sich weiter um den Anschlusstreffer. Zank wäre in der 89. Spielminute mit dem Kopf zur Stelle gewesen, doch im letzten Moment konnten die Greifswalder durch Coscun den Ball klären. Darauf vergab Krauß aus Nahdistanz, als er den Ball dem GFC-Schlussmann in die Arme schoss. Jena kämpfte, gab sich nicht auf, aber die Tore fielen allesamt auf der anderen Seite. Manske machte in der Schlussminute gegen die hochstehende Jenaer Mannschaft mit seinem 3:0 den Deckel drauf.

Trainerstimme

Henning Bürger: „Wir hatten sichtliche Probleme, ins Spiel zu finden und bekommen dann mit der ersten Chance das 1:0. Wir haben uns dann zwar mehr und mehr reingekämpft, aber am Ende gegen eine extrem männlich und extrem effektiv spielende Mannschaft verloren. Wer so seine Spiele gewinnt, steht zurecht da oben.“