2019/2020 32. Spieltag: FC Carl Zeiss Jena - KFC Uerdingen 0:0

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Spieldaten
Wettbewerb 3. Liga, 32. Spieltag
Saison Saison 2019/2020, Rückrunde
Ansetzung FCC - KFC Uerdingen
Ort Ernst-Abbe-Sportfeld
Zeit So. 14.06.2020 13:00 Uhr
Zuschauer "Geisterspiel"
Schiedsrichter Christof Günsch (Marburg)
Ergebnis 0:0 (0:0)
Tore
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Aufstellungen

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Jena
Jo Coppens
Tim Kircher (72. Max Gottwald), Nico Hammann, Aytaç Sulu, Pierre Fassnacht
Marius Grösch, Justin Schau (60. Maximilian RohrGelbe Karte.gif)
Raphael Obermair, Jannis Kübler, Joy-Lance Mickels (42. Dominik Bock, 72. Vasileios Dedidis)
Anton Donkor (60. René Eckardt)
Trainer: Kenny Verhoene
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
KFC
Vollath
Bittroff (62. Pflücke), Maroh, Assani Lukimya, Dorda
Kinsombi (62. Konrad), Matuschyk
Daube (46. BarryGelbe Karte.gif), Mbom
Evina (46. Kobiljar), Grimaldi (34. Ibrahimaj)
Trainer: Stefan Krämer

Spielbericht

NULLNUMMER GEGEN UERDINGEN BESIEGELT ABSTIEG DES FCC

Es hat 32 Spieltage gedauert, bis es dem FCC erstmals gelang, in dieser Saison den eigenen Kasten sauber zu halten. Am Ende wurden sich in einem chancenarmen Spiel mit den Gästen vom KFC Uerdingen die Punkte geteilt.

Die Premiere, erstmals zu Null gespielt zu haben, war im Grunde auch der letzte Vorhang - denn mit nun 18 Punkten Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze bei noch sechs ausstehenden Spielen ist der FC Carl Zeiss Jena nach drei Jahren 3. Liga nun auch faktisch sportlich abgestiegen. Das Wetter passte sich dabei der tabellarischen wie atmosphärischen Tristesse im leeren Ernst-Abbe-Sportfeld an. Den ganzen Tag über goss es wie aus Kannen, dennoch bot sich den 22 Akteuren ein vergleichsweise gut bespielbares Geläuf, auf dem zunächst die Krefelder deutlich besser ins Spiel kamen.

Teamchef René Klingbeil ließ in einem 3-4-3 agieren, in dem gegen den Ball in der Defensive auf eine 5er-Kette umgestellt wurde. Diese defensive Grundordnung machte es den Krefeldern, die über weite Strecken das Spielgerät hatten, schwer, sich aus dieser optischen Feldüberlegenheit nennenswerte Möglichkeiten zu erspielen. Der FCC indes versäumte es, in den wenigen Umschaltmomenten, die sich boten, diese konsequent und präzise genug auszuspielen, so dass es zwangsläufig torlos in die Halbzeitpause ging.

Auch nach der Pause sollte sich wenig am Spielgeschehen ändern. Der KFC war in einem insgesamt niveauarmen Spiel die gefälligere Mannschaft, blieb aber im Spiel nach vorn harmlos. Zudem musste der etatmäßige Innenverteidiger Lukimya für den bereits nach einer guten halben Stunde wegen muskulärer Probleme ausgewechselten Grimaldi die Mittelstürmerposition einnehmen. Auf Jenaer Seite musste vorzeitig Lance Mickels vom Feld. In den letzten 20 Minuten gab Teamchef Klingbeil Vasileios Dedidis die Chance, sich in seinem Drittligadebüt zu zeigen. Über einen weiteren jungen Spieler, Max Gottwald, der sich auf der rechten Seite schön mit einem Doppelpass mit Jannis Kübler durchsetzte, gelangte der FCC in der Nachspielzeit sogar fast noch zum glücklichen Siegtreffer. Doch Küblers Schuss wurde zunächst geblockt, und René Eckardts Nachschuss konnte KFC-Schlussmann Vollath ohne Probleme entschärfen. So blieb es beim unter dem Strich leistungsgerechten 0:0, das sich damit ins Grau des Tages einfügte

Trainerstimmen

René Klingbeil (Jena): "Es war im Großen und Ganzen kein ansehnliches Spiel. Von unserer Seite her war es sehr taktisch geprägt. Wir haben eine sehr straffe Ordnung gewählt und versucht, zu kontern. Die letzten 20 Minuten waren beide Mannschaften stehend k.o. - was nach dem Programm, was schon absolviert wurde, auch nicht verwundert. Es ist also auch keine Überraschung, dass es zu vielen Muskelverletzungen kommt und auch wir muskulär bedingt wechseln mussten. Alle Mannschaften müssen dem Tribut zollen. Ich hoffe, dass der Fußballgott ein Einsehen hat und sich keine weitere Verletzungen einstellen."

Stefan Krämer (Uerdingen): "Ich war heute nur mit zwei Phasen des Spiels zufrieden - mit den ersten 20 Minuten, in denen wir ganz vernünftig im Spiel waren, ohne jedoch dabei zu großen Gelegenheiten zu kommen. Gleiches gilt für die Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit, die sicher im Spiel unsere beste Phase war. Aber unterm Strich müssen wir festhalten, dass wir uns offensiv einfach nicht durchsetzen können. Jena hat gut verteidigt, sich überall reingeschmissen und Mentalität gezeigt. Wir haben es heute nicht vermocht, zwischen den engen Ketten auch mal Räume zu finden. Das ist auch etwas das Spiegelbild dieser Saison, das zeigt, warum wir mit dem KFC eben nicht das eine oder andere Pünktchen mehr auf dem Konto haben."