2021/2022 15. Spieltag: FSV Optik Rathenow - FC Carl Zeiss Jena 1:3

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Spieldaten
Wettbewerb Regionalliga, 15. Spieltag
Saison Saison 2021/2022, Hinrunde
Ansetzung FSV Optik Rathenow - FCC
Ort Stadion Vogelgesang
in Rathenow
Zeit Sa. 23.10.2021 13:00 Uhr
Zuschauer 458
Schiedsrichter Tim Kohnert
Ergebnis 1:3 (1:1)
Tore
  • 1:0 Muiomo (11.)
  • 1:1 Wolfram (35.)
  • 1:2 Wolfram (53.,
    Handelfmeter)
  • 1:3 Dedidis (90.)
Andere Spiele
oder Berichte

Aufstellungen

Trikotfarben
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Rathenow
Lucas Hiemann
Robin Techie-Menson, Thilo Gildenberg (63. Nicola Köhler), Emil GustavusGelbe Karte.gif, Vasillios Polichronakis, Jonathan Muiomo (82. Justin Marcel Gröger), Lucas Will, Ali Gündoglu (63. Johannes Pistol), Glodi Zingu, Emir Sejdovic, Benjamin Wilcke
Trainer: Ingo Kahlisch
Trikotfarben
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Jena
Tom Müller
Lucas StaufferGelbe Karte.gif, Bastian StrietzelGelbe Karte.gif, Dennis Slamar, René Lange
Maximilian Oesterhelweg (90. Justin Schau), Matti Langer (90. Burim Halili), Theodor Bergmann (46. Leon Bürger), Maximilian Krauß (46. Alexander Prokopenko)
Fabian Eisele (66. Vasileios DedidisGelbe Karte.gif), Maximilian Wolfram
Trainer: Andreas Patz

Spielbericht

FCC HOLT DREI PUNKTE IN RATHENOW

Der FC Carl Zeiss Jena bleibt in der Erfolgsspur und gewinnt mit 3:1 (1:1) beim FSV Optik Rathenow. Die ersten Minuten gehörten den Optikern aus Rathenow, die mutig nach vorn spielten, während sich die Zeiss-Elf einige Fehler im Spielaufbau leistete. Nach vier Minuten zappelte bereits das Netz von Jenas Schlussmann Tom Müller, doch der Torschütze stand nach der Hereingabe Gildenbergs knapp im Abseits. Gildenberg war es dann auch, der nur wenige Minuten später aus zentraler Position den Ball über das Tor schoss (11.). Rathenow wurde immer mutiger und kam dann durch Muiomo zur verdienten Führung. Will hatte auf der rechten Seite zu viele Freiheiten und konnte den Ball unbedrängt auf den Kopf von Muiomo servieren, der den Ball ins lange Eck setzte (13.).

Fortan zog sich Rathenow etwas zurück und setzte auf sich bietende Umschaltmomente, während Jena auf den Ausgleich drängte. Die bis dahin größte Möglichkeit hatte Dennis Slamar auf dem Fuß, der nach einer Lange-Ecke am langen Pfosten lauerte, aber den Ball aus bester Distanz nicht aufs Tor brachte (22.). Nach 35 Minuten war es wieder ein Standard, der für Torgefahr sorgte. Die von Maximilian Oesterhelweg getretene Ecke landete flach vor den Füßen von Maximilian Wolfram, und der hatte keine Mühe, den Ball zum 1:1 über die Linie zu bugsieren.

Jena blieb die aktivere Mannschaft gegen eine auf Umschaltmomente lauernde Optik-Truppe aus Rathenow, auch wenn die klaren Möglichkeiten ausblieben. Somit ging es mit dem auch dem Spielverlauf entsprechenden 1:1 in die Halbzeitpause.

Jenas Trainer Andreas Patz nutzte diese, um zwei Wechsel vorzunehmen. Er brachte für Bergmann und Krauß mit Bürger und Prokopenko zwei frische Leute in die Partie. Jenas Ausrichtung war klar: Die Führung musste her. Nach ein paar Spielminuten im zweiten Abschnitt dann der Pfiff des Unparteiischen Tim Kohnert, der auf den Punkt zeigte. Vorausgegangen war eine scharfe Hereingabe Oesterhelwegs von der rechten Seite, die einem Rathenower an die Hand sprang. Den fälligen Handelfmeter verwandelte Maximilian Wolfram sicher zum 1:2. (53.). In der Folgezeit bemühte sich der FCC auf tiefem Geläuf um Dominanz, während Optik erstmal den Rückstand verdauen musste. Ein Doppelwechsel des Gastgebers nach gut einer Stunde Spielzeit sollte dem Rathenower Spiel Impulse und neuen Mut verleihen. Und tatsächlich gelang es Optik, nun wieder mehr für das Spiel nach vorn zu tun. Optik war mehr in der Hälfte des FCC als umgekehrt, was dem FCC durchaus Räume zum Kontern bot, doch der Spielfluss wurde durch Ungenauigkeiten immer wieder unterbrochen. Im Gegenzug gelang es Optik trotz einer höheren Präsenz in der Jenaer Hälfte nicht, für echte Torgefahr zu sorgen. In der 90. Minute machte dann Jena endlich das erlösende 3:1. Dedidis hatte nach Vorarbeit von Oesterhelweg keine Mühe und machte den Deckel auf die Partie und einen unter dem Strich hart erarbeiteten aber verdienten Sieg.

Trainerstimmen:

Andreas Patz (Jena): "Ich bin sehr froh, dass wir hier drei Punkte eingefahren haben. Wir wussten, was auf uns zukommt. Trotzdem hatten wir keine gute Anfangsphase und sind mit dem Gegentor bestraft worden. Wir wussten um die Stärke und Leidenschaft von Optik. Wir haben das angesprochen, das aber nicht gleich umgesetzt. So mussten wir dem Rückstand hinterherlaufen. Aber wir sind ruhig geblieben. Wir haben dann mehr und mehr ins Spiel reingefunden. Wir sind einfach geblieben. Wir sind froh, dass wir das Spiel in der zweiten Halbzeit angepasst haben. Jetzt sind wir glücklich, dass wir mit dem Sieg nach Hause fahren dürfen. Rathenow steht mit ein paar Punkten zu wenig da. Glückwunsch für den Auftritt, Rathenow hat uns alles abverlangt."

Ingo Kahlisch (Rathenow): "Ich bin unglücklich, dass ich jede Woche den gleichen Scheiß quatschen muss. Wenn man auf die Tabelle schaut, sieht man, wo wir stehen. Jena, Cottbus, Chemnitz sind nicht unser Maßstab. Man sieht, was geht, wenn man sich reinhaut. Wir haben noch fünf Endspiele. Da müssen wir punkten. Wir müssen ruhig bleiben, dann kommen die Siege auch. Die Niederlage heute tut noch mehr weh als gegen Chemnitz. Bis zum 3:1 war immer noch was drin. Leider hat es wieder nicht gereicht."