1980/1981 FDGB-Pokal 2. Hauptrunde: BSG Motor Suhl - FC Carl Zeiss Jena 0:6

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Spieldaten
Wettbewerb FDGB-Pokal, II. Hauptrunde
Saison Saison 1980/1981
Ansetzung BSG Motor Suhl - FC Carl Zeiss Jena
Ort Sportpark der Freundschaft in Suhl
Zeit Sa. 11.10.1980 13:30 Uhr
Zuschauer 4.500
Schiedsrichter Günter Habermann (Sömmerda)
Ergebnis 0:6
Tore
Andere Spiele
oder Berichte

Aufstellungen

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Suhl
Walter Jänicke
Klaus Bindseil
Bernd Baptistella, Bernd Lochmann, Jürgen Schneider
Erhard Mosert, Reiner Müller, Dieter Lösche
Roland Beer (46. Klaus-Dieter Boelssen,69. Weiß), Eberhard Block, Uwe Büchel

Trainer: Ernst Kurth

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Jena
Detlef Zimmer
Rüdiger Schnuphase
Wolfgang Schilling (58. Ulrich Oevermann), Konrad Weise
Gerhardt Hoppe, Lutz Lindemann, Andreas Krause, Lothar Kurbjuweit
Martin Trocha, Jürgen Raab (68. Jörg Burow), Eberhard Vogel

Trainer: Hans Meyer


Spielbericht

Klarer Sieg wurde neidlos anerkannt

Daß der Pokalverteidiger in der Zweitauflage beim Gastgeber Motor Suhl doppelt so hoch wie vor fünf Jahren gewann, hat die 4500 auf den Rängen freilich nicht sonderlich gefreut, sieht man einmal von dem kleinen Zeiss-Anhang ab. Daß der Erfolg des Pokalverteidigers jedoch auch in dieser Höhe verdient war, wurde neidlos anerkannt, und viele gute Wünsche begleiteten die Gäste für die weiteren Aufgaben in Pokal, Meisterschaft und Europacup mit aus Suhl in die Zeiss-Stadt.

Der später klare Erfolg hatte sich trotz des knappen Pausenstandes schon in der ersten Halbzeit angekündigt, als die Suhler Abwehr noch einigermaßen den Überblick behalten hatte. Später freilich setzten sich Schnelligkeit, Athletik und technische Perfektion des Oberliga-Spitzenreiters gegen den Außenseiter deutlich durch. Lindemann nutzte seinen Aktionsradius, der nie entscheidend eingeengt wurde, deutlich aus, Kurbjuweit bestach mit einer durchgängig guten Leistung, und Trainer Hans Meyer konnte auch über die ansteigende Form von Trocha sowie die läuferisch starke Leistung von Hoppe freuen.

Die Gastgeber, die noch immer mit Besetzungs- und Verletzungssorgen zu kämpfen haben, schöpften nur einmal Hoffnung: als Büchel kurz vor der Pause nach blendender Vorarbeit von Mosert den Ball über den herauslaufenden Zimmer, der den leicht verletzten Grapenthin ersetzte, aufs leere Tor hob, das Leder aber vom Pfosten zurücksprang. Der Ausgleich hätte möglicherweise noch einmal Kräfte mobilisieren können. Später hatte Block noch einige gute Chancen, da aber war das äußerst faire Spiel längst entschieden.

(Heinz Günther in "Die Neue Fußballwoche" vom 14. Oktober 1980)