2021/2022 30. Spieltag: FC Carl Zeiss Jena - Hertha BSC II 0:1

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Spieldaten
Wettbewerb Regionalliga, 30. Spieltag
Saison Saison 2021/2022, Rückrunde
Ansetzung FCC - Hertha BSC II
Ort Ernst-Abbe-Sportfeld
Zeit Fr. 18.03.2022 19:00 Uhr
Zuschauer 2.315
Schiedsrichter Richard Hempel
Ergebnis 0:1 (0:1)
Tore
  • 0:1 Aksakal (22.)
Andere Spiele
oder Berichte
Programmheft
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Aufstellungen

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Jena
Lukas Sedlak
Bastian Strietzel, René Lange (85. Elias Rosner), Dennis Slamar
Lucas Stauffer (85. Kevin Wolf), Leon Bürger (63. Maximilian Oesterhelweg), Maximilian WolframGelbe Karte.gif, Justin Schau, Alexander Prokopenko (72. Matti Langer)
Fabian EiseleGelbe Karte.gif, Felix Drinkuth
Trainer: Andreas Patz


Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Hertha II
Nils Körber
Florian Haxha, Marlon Morgenstern, Cimo Röcker, Tony Fuchs
Timur Gayret (83. Joel Bustamante), Jonas Michelbrink (59. Sonny Ziemer), Julian Albrecht, Jonas Dirkner, Ensar Aksakal
Derry Lionel Scherhant
Trainer: Ante Covic

Spielbericht

0:1-HEIMNIEDERLAGE GEGEN HERTHA BSC II BEENDET SIEGESSERIE UNSERES FCC

Der FC Carl Zeiss Jena muss sich nach sieben ungeschlagenen Partien in Serie der Zweitvertretung von Hertha BSC im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld mit 0:1 geschlagen geben und verpasst es damit, weiteren Druck auf Tabellenführer BFC Dynamo auszuüben. Herthas Keeper Niklas Körber machte zahlreiche Großchancen unserer Elf zunichte und avancierte damit zum Matchwinner.

Nachdem die englische Woche mit der Maximalausbeute von 9 Punkten und 5:0 Toren beendet wurde, änderte FCC-Coach Andreas Patz seine Startelf gegen den Tabellenzwölften aus der Hauptstadt auf vier Positionen: Für Halili, Langer, Wolf und Oesterhelweg rückten Bürger, Prokopenko, Stauffer und Schau in die Startformation unseres FCC, der heute in weißen Sondertrikots mit dem Logo der Jenaer Tafel auflief.

Der FCC nahm mit dem Selbstbewusstsein der letzten Erfolge im Rücken vom Anpfiff an das Heft des Handelns in die Hand und erspielte sich bereits in der Anfangsphase erste nennenswerte Offensivaktionen. Zunächst konnte Bürger eine Flanke von Eisele nicht verwerten (6.), nur 60 Sekunden später brachten sowohl Eisele als auch Stauffer nach einer Flanke von Prokopenko das Spielgerät nicht im Gästetor unter (7.). Und unser FCC blieb am Drücker. Einen langen Einwurf von Wolfram in den Strafraum der Hertha macht Cimo Rücker erst richtig gefährlich, doch Berlins Schlussmann Körber war auf dem Posten und konnte die Situation bereinigen (13.). Fünf Zeigerumdrehungen später bildeten erneut Eisele und Prokopenko die Partner einer wunderbaren Kombination, doch anschließend konnte Wolfram im letzten Moment entscheidend am Schuss gehindert werden (20.). Von der Hertha war bis dahin – auch aufgrund einer aufmerksamen FCC-Defensive – offensiv nicht viel zu sehen und doch ging die Mannschaft von Cheftrainer Ante Covic nach 22 Minuten in Führung: Ensar Aksakal zog aus der Distanz einfach mal ab. Der Ball sprang im Fünfmeterraum noch einmal auf und schlug dann im rechten Toreck ein - 0:1 (22.). Die Gäste blieben nach der Führung am Drücker und versuchten, die Gunst der Stunde zu nutzen. Doch bei zwei Torraumszenen im unmittelbaren Anschluss an das 0:1 kamen die Berliner am Ende nicht zum Abschluss. Unser FCC war durch den Rückstand sichtlich beeindruckt und hatte eine Zeitlang Schwierigkeiten, für Entlastung zu sorgen. Erst nach einer halben Stunde kam unser Klub nach einem Freistoß von Lange das nächste Mal gefährlich vor das Tor der Gäste. Doch Eiseles Schuss aus 6 Metern Torentfernung fehlte die Präzision (30.). 180 Sekunden später nimmt sich Felix Drinkuth aus 16 Metern ein Herz, aber Niklas Körber kann das Spielgerät aus dem linken unteren Toreck fischen (33.). Erneut FCC-Stoßstürmer Fabian Eisele stand nach 41 gespielten Minuten im Blickpunkt. Zunächst ließ er mit einer geschickten Körpertäuschung Dirkner aussteigen und hatte dadurch das Tor der Gäste unmittelbar vor sich. Doch leider fehlte auch diesem Abschluss des Angreifers die nötige Präzision (41.). Und Eisele blieb im Mittelpunkt. Zwei Zeigerumdrehungen später landete ein Eckball von Wolfram mustergültig auf dem Kopf des Stürmers. Der machte eigentlich alles richtig und beförderte das Leder mustergültig aufs lange Eck. Doch leider hatten wir – auch in dieser Szene - die Rechnung ohne Herthas starken Schlussmann Niklas Körber gemacht, der den Braten gerochen hatte und mit starker Aktion den Ausgleich verhinderte (43.).

Unser FCC kam nach der Pause druckvoll aus der Kabine und hatte gleich nach Wiederanpfiff die nächste große Möglichkeit zum Ausgleich, doch bei Stauffers Schuss stand leider der Pfosten im Weg (48.). Im Anschluss an einen weiteren Eckball unseres FCC kam abermals Fabian Eisele zum Kopfball, doch aus rund 3 Metern verfehlt der Jenaer Angreifer das Tor der Gäste (52.). Fünf Minuten später musste Felix Drinkuth eigentlich den Ausgleich machen, doch auch er bekam das Spielgerät nicht im Gehäuse von Niklas Körber unter. Einen Fehler der Berliner Abwehr nutzte der Linksfuß zunächst noch eiskalt aus und sah sich dann mit Ball am Fuß unmittelbar vor dem Berliner Keeper. Doch auch diesmal zeigte der Torhüter seine ganze Klasse, machte sich ganz breit und verhinderte damit den inzwischen mehr als verdienten Ausgleich für unseren Klub (57.). Die Hertha brauchte fast eine Viertelstunde im zweiten Durchgang, um sich erstmals offensiv in Szene zu setzen, doch Fuchs Schuss aus 16 Metern kann Sedlak parieren (59.). Beim FCC ging es sehr oft über die linke Seite mit dem agilen und wieder mal sehr auffälligen Alexander Prokopenko. Sein Solo nach etwas mehr als einer Stunde bereitete ihm die Möglichkeit zum Durchstecken auf Fabian Eisele, doch das Anspiel Prokopenkos verfehlte den Jenaer Angreifer um wenige Zentimeter. Die Hertha setzte mit der Führung im Rücken vorrangig auf schnelle Gegenangriffe. 20 Minuten vor dem Ende musste FCC-Keeper Sedlak sein ganzes Können aufbieten, als er einen Schuss von Gayret noch aus dem Eck fischen konnte (70.). Sieben Zeigerumdrehungen später wurde Aksakal auf dem linken Flügel der Gäste nicht angegriffen und konnte ohne Gegenwehr in den Jenaer Strafraum eindringen. Zum Glück bereitete sein Abschluss Lukas Sedlak keine ernsthaften Probleme (77.). Die Mischung der Berliner aus einer massierten Defensive und einer dennoch zielstrebigen Offensive bereitete unserer Elf im zweiten Durchgang zunehmend Kopfzerbrechen. Nach starkem Wiederbeginn ließen mit zunehmender Spielzeit auch die Kräfte unserer Elf nach und so fehlte am Ende auch der Punch, um der Partie noch eine Wendung zu geben.