2020/2021 1. Spieltag: FC Carl Zeiss Jena - SV Babelsberg 03 1:1

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Spieldaten
Wettbewerb Regionalliga, 1. Spieltag
Saison Saison 2020/2021, Hinrunde
Ansetzung FCC - SV Babelsberg 03
Ort Ernst-Abbe-Sportfeld
Zeit Sa. 15.08.2020 14:00 Uhr
Zuschauer 1.895
Schiedsrichter Martin Bärmann
Ergebnis 1:1 (1:1)
Tore
Andere Spiele
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Aufstellungen

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Jena
Lukas Sedlak
Lucas Stauffer, Niclas Fiedler (60. Pasqual Verkamp), Marius Grösch, Felix Müller, René Lange
Theodor Bergmann, René Eckardt, Maximilian Oesterhelweg, Matti Langer
Dominik Bock (83. Moritz Leibelt)
Trainer: Dirk Kunert


Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Babelsberg
Marvin Gladrow
Jake-Robert Wilton, Lukas Wilton, Bogdan Rangelov, (69. Robin Müller), Tino Schmidt, Philip Saalbach, Fabrice Montcheu (87. Marcus Hoffmann), David Danko, Petar Lela, Daniel Frahn, Tobias Dombrowa (84. Pieter-Marvin Wolf)
Trainer: Predrag Uzelac

Spielbericht

FCC STARTET MIT REMIS GEGEN BABELSBERG IN DIE NEUE SAISON

Der FC Carl Zeiss Jena und der SV Babelsberg 03 trennen sich vor 1.895 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld mit einem 1:1 (1:1) Unentschieden.

Am Samstagmorgen schüttete es aus Eimern, und erst mit Toreöffnung 12:30 Uhr beruhigte sich das Wetter, so dass am Ende die meisten der 1.895 Zuschauer im unter Coronabedningungen ausverkauften Ernst-Abbe-Sportfeld weitestgehend trocken das Spiel ihrer neuen Zeiss-Elf verfolgen konnten. Und speziell das, was die neu formierte Mannschaft in den ersten 45 Minuten bot, wusste über weite Strecken zu gefallen und löste ein ums andere Mal auch anerkennenden Applaus auf den Rängen aus, auf denen sich übrigens die Zuschauer in bemerkenswerter Weise an die Hygienevorgaben hielten.

Zwar stellte sich die Mannschaft von Cheftrainer Dirk Kunert bei sieben verletzten bzw. angeschlagenen Spielern im Grunde von allein auf, aber die, die auf dem Platz standen, nahmen von Beginn an das Heft des Handelns in die Hand und setzten die ausgegebene Marschroute des Trainer, dominant zu sein, um. Fast zwangsläufig die frühe Jenaer Führung. Der Ball kam auf der rechen Seite in den Strafraum zu Neuzugang Oesterhelweg, der sich stark im Zweikampf behauptete, den Ball abschirmen konnte und dann eiskalt ins lange Eck zum 1:0 für den FCC einschoss. Was für ein Einstand des Ex-Chemnitzers, der mit der Mannschaft gerade mal zwei Trainingseinheiten in den Beinen hatte. Jena ließ den Ball gut laufen, versuchte, mit wenigen Kontakten das Spiel schnell zu gestalten und war Herr im eigenen Hause. Doch nach einer Viertelstunde dann der Fehler in Jenas Defensive, als Felix Müller einen auf ihn quer gelegten Ball nicht kontrollieren konnte und das Spielgerät an einen Babelsberger verlor. Dann ging es blitzschnell. Tino Schmidt, der Ex-Jenaer, wurde mustergültig bedient, und der ließ sich nicht lange bitten und schob zum überraschenden 1:1 ein (15.). Das hatte sich keineswegs angedeutet, zeigte aber, dass auch in der Regionalliga Fehler knallhart bestraft werden. Doch der FCC ließ sich nicht sonderlich beeindrucken und kam vor allem über die starke rechte Seite mit Stauffer und Oesterhelweg immer wieder zu gefährlichen Offensivszenen, und Theo Bergmann hielt zentral die Fäden zusammen. Was fehlte, war das Tor. Dieses wollte jedoch auch nach guten Möglichkeiten für Oesterhelweg (34.), Langer (35.), Bock (40.) und Grösch (41.) einfach nicht fallen. So blieb es auch nach 45 guten Minuten unseres FCC beim 1:1.

Aus der Halbzeitpause kamen beide Teams personell unverändert. Babelsberg wurde aber wacher. In der 48. Minute rettete Grösch vor dem einköpfbereiten Frahn in letzter Sekunde. Jena war nun nicht mehr so dominant wie in der ersten Halbzeit, konnte aber immer wieder Nadelstiche setzen. Nach einer knappen Stunde dann die sehr gute Möglichkeit von Niclas Fiedler, der von Oesterhelweg mustergültig bedient wurde und abzog - doch der Ball ging haarscharf am langen Pfosten vorbei (58.). Zwar konnte Langer nach einer Lange-Ecke per Kopf nochmals für Torgefahr sorgen (68.), aber in den letzten 20 Minuten war der Jenaer Mannschaft schon anzumerken, dass nun langsam die Körner ausgingen. Dennoch schaffte es der FCC, in den Schlussminuten nochmals die eine oder andere gefährliche Szene zu kreieren, wenn es dann doch mal wieder schnell ging. Die letzte davon hatte der inzwischen für den FCC ins Spiel gekommene Pasqual Verkamp: René Lange flankte wunderbar von links, Mannschaftskapitän René Eckardt brachte per Kopf von rechts den ball in den Strafraum, wo Verkamp lauerte, aber den Ball denkbar knapp verfehlte (90.). So blieb es beim 1:1, das sicher kein Jenaer Wunschergebnis ist, aber dennoch in seiner Entstehung zeigt, dass man offenbar auf einem guten Weg ist. Dies sah auch das Publikum so, das die Jenaer Mannschaft mit Applaus vom Rasen verabschiedete.

Trainerstimmen:

Dirk Kunert, FCC: "Natürlich bin ich etwas enttäuscht, dass es nicht zum Dreier gereicht hat. Aber ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Ich fand, speziell in der ersten Halbzeit, sind wir das sehr, sehr gut angegangen. Wir haben das Spiel bestimmt, haben eine gute Spielanlage gezeigt und sind verdient in Führung gegangen durch Maximilian Oesterhelweg, der heute unser bester Mann auf dem Platz war. Leider kam dann ein Fehler, wie er immer mal wieder im Fußball passieren kann, und der bestraft wurde. Ich glaube, dass ohne diesen Fehler im Spiel nicht viel passiert wäre. Wir haben wenig zugelassen und auch gut auf den Ausgleich reagiert. Wir hatten eine sehr gute erste Halbzeit, und wr hätten das Spiel in den ersten 45 Minuten für uns entscheiden müssen. In der zweiten Hälfte war es dann so, dass das Spiel etwas zerfahrener wurde, sicher auch deshalb, weil uns zum Ende hin auch die Körner etwas ausgingen. Wir waren dann etwas wild, haben nicht mehr so gut aus dern Positionen gespielt, und dennoch waren wir immer mal wieder nah dran, und mussten aber auch auf die Umschaltmomente der Babelsberger achten. Es war mehr drin, ganz klar. Aber ich bin nicht unzufrieden und kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen."

Predrag Uzelac, SV Babelsberg 03: "Ich habe mich gefreut, dass wir wieder vor Zuschauern spielen durften. Es war ein schweres Spiel für meine Mannschaft beim Topfavoriten. Und das sage ich nicht, weil es der FC Carl Zeiss Jena ist, sondern weil hier ein sehr guter Kader zusammengestellt wurde und man damit sicher auch noch nicht am Ende ist. Ich wusste also im Vorfeld, was auf uns zukommt - eine sehr starke, technisch sehr gute Mannschaft, mit der wir zu Beginn einige Probleme hatten. Aber wir haben dann gut geantwortet und auch noch ein, zwei Möglichkeiten. Sicher haben wir in der ersten Halbzeit etwas zu viel zugelassen - vor allem Standards, was wir vermeiden wollten. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann auch ein paar gute Situationen im Spiel nach vorn, die wir hätten besser ausspielen müssen. Ich wünsche Jena, einer sehr guten Mannschaft, die ganz sicher noch besser werden wird, alles Gute."