2019/2020 28. Spieltag: FC Carl Zeiss Jena - Chemnitzer FC 0:1

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Spieldaten
Wettbewerb 3. Liga, 28. Spieltag
Saison Saison 2019/2020, Rückrunde
Ansetzung FCC - Chemnitzer FC
Ort flyeralarm Arena in Würzburg[1]
Zeit So. 31.05.2020 17:00 Uhr
Zuschauer "Geisterspiel"
Schiedsrichter Florian Lechner (Hornstorf)
Ergebnis 0:1 (0:0)
Tore
  • 0:1 Tallig (56.)
Andere Spiele
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Programmheft
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Aufstellungen

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Jena
Jo Coppens
Tim Kircher (59. Joy-Lance Mickels), Aytaç SuluGelbe Karte.gif, Nico Hammann, Pierre FassnachtGelbe Karte.gif
Marius Grösch (69. Maximilian Rohr)
Raphael Obermair, Jannis Kübler, Daniele Gabriele (78. Justin Schau), Meris Skenderović (59. Anton Donkor)
Julian Günther-SchmidtGelbe Karte.gif
Trainer: Kenny Verhoene
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
CFC
Jakub Jakubov
Pascal Itter, Niklas Hoheneder, Sören ReddemannGelbe Karte.gif, Sandro Sirigu
Matti Langer, Daniel BohlGelbe Karte.gif, Erik Tallig (84. Davud Tuma), Rafael Garcia
Tarsis Bonga, Dejan Bozic (78. Philipp Hosiner)
Trainer: Patrick Glöckner

Spielbericht

FCC UNTERLIEGT DEM CFC MIT 0:1

Trotz einer vor allem in den ersten 45 Minuten guten Leistung reichte es am Ende nicht für den FCC, der sich nach 90 Minuten dem Chemnitzer FC knapp mit 0:1 geschlagen geben musste.

Über die ungleichen Bediungungen ist viel geschrieben wurden. Dennoch war die Marschroute klar, die René Klingbeil treffend beschrieb: "Wir müssen den Irrsinn annehmen und versuchen, das Beste aus dieser Situation zu machen." Für den FCC, der in einem 4-1-4-1 agierte, begann das Spiel schon vor Anpfiff mit dem ersten, freilich ungewollten, Wechsel alles andere als optimal. Matthias Kühne, der nach überstandener Kreuzbandverletzung vor mehr als einem Jahr sein Comeback auf der Rechtsverteidigerposition feiern wollte, musste nach dem Aufwärmen wegen Rückenproblemen passen. Für ihn rückten Tim Kircher auf die Position und Pierre Fassnacht in die Startelf.

Der FCC sollte in den ersten 45 Minuten seine Sache gut machen und über weite Strecken das Spielgeschenen beherrschen. In einer insgesamt chancenarmen Partie bot sich dem FCC mit der Möglichkeit von Daniele Gabriele in der 40. Spielminute, als dieser freistehend aus Nahdistanz und spitzem Winkel das Aluminium traf, die mit Abstand beste Möglichkeit. Zuvor zeigte Nico Hammann mit einem Freistoß aus 30 Metern seine Qualitäten, doch der Ball ging knapp am Kasten vorbei. Im Jenaer Strafraum ließen sich die Himmelblauen nur selten blicken. Glück hatte der FCC, als Tim Kircher im eigenen Strafraum der Ball unglücklich an die Hand sprang, aber der Pfiff ausblieb. So blieb es nach der ersten Spielhälfte beim 0:0, wobei für Jena nicht nur wegen der benannten Riesenchance Gabrieles deutlich mehr drin war.

In der zweiten Halbzeit trat der Chemnitzer FC deutlich griffiger auf und kam in der 57. Spielminute durch einen Sonntagsschuss von Tallig zur 1:0 Führung. Jena vermochte in den Szenen zuvor nicht, den Ball aus der eigenen Hälfte herauszuspielen und bekam auf Tallig keinen Druck, der ins Zentrum lief und mustergültig die Kugel ins lange Eck wuchtete. Danach war das Spiel ein deutlich anderes. Der CFC war Herr im fremden Hause. Der FCC, der sich mühte und alles reinwarf, konnte nach vorn keinen Druck mehr aufbauen, während die Chemnitzer in der Schlussphase noch auf 2:0 hätten erhöhen können und Jena physisch einfach nichts mehr zuzusetzen hatte.

Trainerstimmen:

Patrick Glöckner (Chemnitz): "Es war ein brutaler Arbeitssieg. Wir sind unheimlich schwer ins Spiel reingekommen. Wir haben das in der Halbzeit angesprochen, waren dann aggressiver in den Zweikämpfen und haben ein schönes Tor geschossen. Letztlich war der Sieg etwas glücklich, über ein Unentschieden hätten wir uns nicht beschweren dürfen."

René Klingbeil (Jena): "Sehr schade. Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt und nur das Tor vermissen lassen. Gabriele trifft leider den Pfosten. Chemnitz kommt besser aus der Pause und macht mit einem Sonntagsschuss das Tor. Die Jungs haben dann alles rausgehauen, ich kann ihnen keinen Vorwurf machen."


Anmerkungen

  1. Aufgrund der COVID19-Pandemie war Mannschaftssport in Thüringen noch verboten. Deshalb musste nach Würzburg ausgewichen werden.