2007/2008 29. Spieltag: FC Carl Zeiss Jena - Borussia Mönchengladbach 2:2

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Spieldaten
Wettbewerb 2. Bundesliga, 29. Spieltag
Saison Saison 2007/2008, Rückrunde
Ansetzung FCC - Borussia Mönchengladbach
Ort Ernst-Abbe-Sportfeld
Zeit Mi. 16.04.2008 17:30 Uhr
Zuschauer 13.486
Schiedsrichter Michael Weiner (Giesen)
Ergebnis 2:2
Tore
  • 1:0 Schied (9., Linksschuss,
    Vorarbeit Simak)
  • 2:0 Schied (45. + 1, Rechtsschuss,
    Vorarbeit Werner)
  • 2:1 Colautti (64., Kopfball,
    Vorarbeit Marin)
  • 2:2 Colautti (76., Kopfball,
    Vorarbeit Marin)
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Aufstellungen

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Jena
Vasili Khamutouski
Alexander Maul, Robert Müller, Ilia Kandelaki
Naoya KikuchiGelbe Karte.gif, Torsten Ziegner, Niels Hansen, Tobias Werner
Jan Simak
Marcel Schied (82. Sándor Torghelle), Sami Allagui

Trainer: Henning Bürger

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Mönchengladbach
Heimeroth
Levels (22. CoulibalyGelbe Karte.gif), Brouwers, Daems, Voigt (46. Colautti)
PaauweGelbe Karte.gif, M. Ndjeng, Marin, RöslerGelbe Karte.gif
Friend, Neuville (83. Kleine)

Trainer: Luhukay

Spielbericht

Nächstes Torwartproblem
Gefühlte 2:2-Niederlage des FCC gegen Aufsteiger Mönchengladbach

Wie oft schon wurde beim FCC in dieser verflixten Saison eine Torwartdiskussion geführt? Jensen, Person, Kraus – erst mit Vasili K. zwischen den Pfosten schienen die Thüringer aller Torwartsorgen ledig. Bis heute ein neues, schier unüberwindbares Problem auf der Linie auftauchte, allerdings von eher unerwarteter Seite: Christopher Heimeroth! Natürlich sind Simak, Schied, Torghelle und so manch anderer mit den zahlreichen Jenaer Chancen in Hälfte 2 sorglos und leichtfertig umgegangen – aber wenn Heimeroth nicht immer wieder richtig gestanden und noch mit irgend einem Reflex den Ball am Überschreiten der Linie gehindert hätte, der FCC hätte den Tabellenführer ganz locker mit 0:5 heim an den Niederrhein geschickt …
Hätte, hätte, hätte …
So stand es am Ende (auch nicht unverdient) 2:2 nach einem ausgesprochen ansehnlichen Mittwochskick und wären da nicht Luhukays Pressekonferenzwünsche für den (kaum mehr) möglichen Klassenerhalt gewesen, niemand hätte vermutet, welch riesiger tabellarischer Unterschied zwischen den Kontrahenten des heutigen Abends besteht. Aber das macht die Sache nur noch bitterer.

Wer sich auf dem Jenaer Stadionparkplatz umsah, konnte schon erahnen, dass sich auch viele Borussen-Fans aus dem Osten der Republik auf den Weg gemacht hatten, um den Traditionsverein aus NRW zu unterstützen. So bot sich auch endlich mal wieder ein schöner Blick in einen gut gefüllten Gästeblock. Da auch Jenas Südkurvenvolk den eigenen Bereich passend mit einem „Aus Leidenschaft erwächst die Kraft“-Banner versehen hatte, war der Rahmen für das Match mehr als passend. Dann war es an der Zeit, noch mal so manche Rasenschlacht der vergangenen Saison Revue passieren zu lassen, erhielt doch Alex Voigt, damals oft der vielbeschriebene Turm in denselben, seine Auszeichnung als Jenaer Sportler des Jahres 2007, inklusive des verdienten Beifalls.

Die Initiative übernahmen zunächst die Gäste. Schon im Anschluss an den ersten, zunächst abgeköpften Freistoß, kommt Neuville zum Schuss, haut die Kugel aber über das Tor. (2.) Eine Minute später zieht Rösler mit dem Ball zur linken Grundlinie, seine Flanke erbeutet Vasili K. Nun, nach 5 Minuten Spielzeit, legten auch die Ruhmreichen ihre Zurückhaltung ab und gleichzeitig den Vorwärtsgang ein. Zunächst versuchte Kikuchi sich an einer weiten Flanke von rechts, aber für einen gefährlichen Kopfball war Tobias Werner einfach zu klein. (6.) Gleich danach schickt Kandelaki steil Marcel Schied in die Spur – Heimeroth ist aber schneller. Dann gab`s asiatischen Ballzauber im altehrwürdigen EAS, dumm nur, dass Allagui bei Kikuchis famosen Hackenkick im Abseits stand. (7.) Nun kommt der Ball auf Gladbachs linker Seite zu(m immer etwas schmierlappig wirkenden) Rösler, dem sich auf Strafraumhöhe Ziegner zum Zweikampf stellt. Ziege gibt nicht eher Ruhe, bis er Rösler satt abgekocht hat und spielt den Ball schnurstracks nach vorn. Gleich darauf ist Simak am Ball und spielt ihn elegant dem startenden Schied in den Lauf. Heimeroth kommt angestürzt, was Schied aber recht wenig interessiert. Durch des Keepers Beine erzielt Schied ganz souverän das TOOOR! zum 1:0. (9.) Vasili K. lässt wieder mal alte weißrussische Turnerklasse aufblitzen und schlägt ein formvollendetes Rad, während der Rest des Teams dem Schützen und dem Vorbereiter huldigt. Die Borussen scheinen reichlich verwirrt. Nach 13 Minuten ist Tobi auf dem weg zu einer Ziege-Flanke nur foulend zu bremsen, den von Simak hereingeschlagenen Freistoß krallt sich der Gästetorwart sicher. Kikuchi wird in Minute 16 auf der rechten Seite überlaufen, so dass Alex Maul sich zum Retter aufschwingen muss. Jena startet den nächsten Angriff über links und Simak hat nach Foulspiel an Allagui die nächste Freistoßchance. Allerdings nutzt er diese nur, um den mauernden Rösler für einige Sekunden zu narkotisieren. Als der dann wieder auf den Beinen ist, erliegt Kandelaki einem Mitleidsanfall und verliert den Ball im Mittelfeld. Rösler ist entweder noch benommen oder überrascht – seinem schwachen Abspiel nach zu urteilen, eher beides. Luhukay erkennt, dass seine Fohlen sich gerade völlig vergaloppieren und reagiert. Er bringt Coulibaly für Levels. Der Eingewechselte sendet dann auch gleich einen unberechtigten 35-Meter-Freistoß weit über das Tor. (23.) Gleich darauf tut es Neuville ihm nach, zuvor war Müllers missratene Kopfballabwehr auf des Ex-Nationalspielers Schlappen gelandet. Jetzt legen Tobias, Marcel und Sami eine atemberaubende Kombination auf’s Grün – nur kann der Schuss aus 8 Metern Entfernung, abgegeben von Letzterem den hohen Qualitätsstandard nicht halten. (26.) Jetzt wird Simak im Mittelkreis angespielt und legt einen Außenrist-Sahne-Pass genau auf den startenden Werner. Der verhaspelt sich allerdings im Strafraum – Abstoß. Doch sofort kommt der FCC zum nächsten Angriff über rechts, aber Schied kommt an Kikuchis Flanke nicht richtig ran. Jetzt sind irgendwie auch mal die Gladbacher dran. Ihre erste Ecke erwischt Vasili K. im Nachfassen und den gleich darauffolgenden Eckball faustet er sicher. Als sich dann ein Freistoß der Gäste in unseren Strafraum verirrt, stehen da zwei Schwarz-grüne frei, bugsieren das Leder aber am Tor vorbei. Wieder wird im Mittelkreis Simak angespielt. Eigentlich ein saublödes, halbhohes Zuspiel. Exzellent springt der Tscheche hoch, dreht sich und befördert den Ball direkt zum durchstartenden Allagui. Blöderweise war auch Heimeroth rechtzeitig gestartet. Dass Gladbach recht ratlos wirkte, demonstrierte die eher plumpe Schwalbe Friends in Minute 36 – Modell nasser Sack. Die Borussen kommen zu ihrer nächsten Ecke und Vasili K. lässt es ein wenig an Sicherheit mangeln, also wieder Eckball Gladbach. Den klärt dann Ziege mit seinem Dickschädel energisch. Als dann Sami Allagui schon fast an seinem Gegner im Mittelkreis vorbei schien, fuhr dieser doch noch das Knie aus und leitet den nächsten niederrheinischen Angriff ein. Da der Assistent an der Tribünen-Linie gerade seinen Spickzettel mit der Abseitsregel nicht griffbereit hatte, kann Rösler schießen. Das tut er dann aus 18 Metern auch reichlich schlecht. Urplötzlich landet jetzt der Ball bei Tobi Werner und ohne lange zu überlegen stürmt der in Minute 43 aufs Gästetor zu. Sekundiert wird er dabei von Schied, Simak und Allagui. 4 Angreifer gegen 3 Verteidiger, Überzahl! Also, wenn ich jetzt einen von den Dreien anspiele, dann sind mir die anderen Zwei böse, wird sich Tobi wohl gedacht haben. Wie sonst ist zu erklären, dass statt des unabdingbaren Abspiels nur ein Fehlschuss aus 18 Metern rausspringt? Es läuft Minute 44 als sich der erneut starke Hansen offensiv auf links behauptet und Simak ins Spiel bringt. Der geht noch 2, 3 Schritte mit dem Ball und setzt diesen dann knapp neben das Tor. Die Lust an der Offensive hatten die Weißen aber noch lange nicht verloren. Wieder ist Simak am Ball und befördert diesen zu Werner. Aus 11, 12 Metern, halblinks im Strafraum zieht der wild entschlossen den ball auf’s Tor und Heimeroth kommt noch so eben an den Ball. Festhalten kann er diesen jedoch nicht und so kommt die Kugel Schied vor die Füße. Und Schied mach das einzig Richtige – er macht das TOOOR! 2:0! (45.)

Ein verdienter Applaus begleitet die völlig verdient Führenden in die Kabine. Zugegeben, der Tabellenführer wirkte über weite Strecken verhalten und pomadig. Dies war aber auch zu einem Großteil der konzentrierten und cleveren Spielweise der Unseren geschuldet. Eine standhafte Abwehr ließ wenig Gefahr zu und spielte sich immer wieder gekonnt frei. Da das Umschalten von Abwehr auf Angriff Dank unseres spielstarken Mittelfeldes prächtig funktionierte und Schied in den entscheidenden Momenten kaum mehr vermutete Effektivität zelebrierte, war das 2:0 mehr als verdient.

Luhukays Analyse und Ansage schienen nicht lange gedauert zu haben, die Borussen waren schon nach wenigen Minuten (ohne Voigt, der einem weiteren Angreifer geopfert wurde) zurück auf dem Feld. Als dann auch 11 Jenaer wieder auf dem Platz waren, konnte es gleich mit einer FCC-Ecke von rechts weitergehen. Den sich daraus ergebenden Gladbacher Konter bereinigte Kandelaki. Auch der nächste Angriff wird von den Weißen vorgetragen, allerdings verhaspelt sich der wunderbar wuselige Allagui diesmal erfolglos am 16-er. Nach einer Flanke von links hat dann Friend eine Kopfballchance, aber wohltuend harmlos geht der Ball über das Tor. Im Gegenzug muss erneut Heimeroth wach und schnell sein, um eine Zehntelsekunde vor dem heranstürmenden Allagui zu klären, der einer weiten Ziegner-Flanke nachsetzte. (49.) Es dauert wiederum nur 60 Sekunden, bis Schied erneut im Gladbach-Strafraum auftaucht, dem der Ball aber unglücklich über den Spann rutscht. Also ist es jetzt wieder für Allagui an der Zeit, einem genialen Tschechen-Pass nachzulaufen – aber auch in dieser Aktion bleibt Heimeroth Sieger im Hase-und-Igel-Duell. (51.) Langsam schienen die Gladbacher zu merken, dass wenn überhaupt, nur etwas über unsere rechte Abwehrseite geht und das nutzen sie auch immer wieder aus. Wie man das erfolgreich ausnützen könnte, probten sie schon mal in Minute 52 – ihr vermeintlicher Torschütze hatte allerdings aus dem Abseits getroffen. Dann bringt Simak mit einem neuerlichen genialen Pass auf Tobi wieder zusätzlichen Glanz ins EAS. Allerdings ist der im Abschluss zu zögerlich, also muss Ziege zum Eckball von rechts schreiten. Diese schlägt er weit auf die andere Seite, wo sie Simak erreicht. Der nimmt Maß und scheitert an Heimeroth. (55.) Kurz darauf will Coulibaly aus 20 Metern das Glück mit Gewalt zwingen, allein es bleibt beim Wollen. Sein Schuss landet hinter Vasilis Tor. Nach 58 Minuten ist des Tabellenführers Schicksal besiegelt. Wunderbar kombiniert sich der FCC rechts in den Gladbacher Strafraum und Gladbachs Abwehr verfällt in Konfusion. Kein Wunder, dass Simak plötzlich halblinks mutterseelenallein vor dem Gäste-Tor steht. Jan wird den Ball jetzt direkt in die Maschen setzen! Setzen müssen! Simak schießt und … Heimeroth klärt zur Ecke. Die gerade noch mal so Davongekommenen starten ihren Gegenzug wieder über ihre linke Angriffseite – Flanke – Kopfball – Vasili K.! Gegenangriff FCC. Simak führt einen Freistoß im Mittelkreis schnell aus. Der Ball ist bei Schied. 20 Meter vor dem Tor dreht der sich in Mittestürmerposition um seinen Gegenspieler und zieht aus 18 Metern ab – abgeblockt und (nur) Eckball. Nach 62 Minuten kombinieren die Unseren per Vierfach-Direkt-Pass aus der eigene Abwehr aber Simak kommt im Mittelkreis nicht an den Ball. Das nutzen die Gäste für den nächsten Angriff und natürlich wieder über unsere rechte Abwehrseite. Wieder kann der Unruhestifter Marin flanken. Colautti ist vor Kandelaki mit dem Kopf am Ball und da auch Vasili K. seine Hand nur schwach an diesen bringen kann, steht es 2:1. (64.) Gleich darauf verpennt Simak ein Schied-Zuspiel am Sechzehner und überhaupt scheinen die Gastgeber jetzt verunsichert. Aber dann, in Minute 68 hat Tobias Werner die Kugel und serviert sie wunderschön auf Schied. Ganz allein kann der sich mit Heimeroth duellieren und bleibt doch nur 2. Sieger. Endlich bekommt Dauerreklamierer Rösler die lange fällige GK und der FCC einen Freistoß. Torentfernung 30 Meter, zentrale Position. Simak schießt – weit vorbei. (70.) Kurze Verschnaufpause und dann erkämpfen sich Hansen und Ziegner gemeinsam den Ball im Mittelfeld. Simak kommt ans Leder und wählt den direkten Weg zum Strafraum. Gehindert wird er daran von einem foulenden Gladbacher Gegenspieler. Aus meiner unmittelbaren Wahrnehmung heraus eindeutig im Strafraum. Auf gar keinen Fall aber da, wo Weiner den Ort des Geschehens hin verlegte, 3 Meter vor die ominöse Linie. (72.) Freistoß statt Elfmeter, somit Ziegner statt Simak, knapp drüber statt 3:1. Jetzt wurde plötzlich der bis dahin sehr gute Herr Weiner wunderlich, machte sich zum Gehilfen der elenden Petze Rösler, verbannte Bürger auf die Tribüne und gab zum Beispiel Kikuchi Gelb, nachdem der im defensiven Mittelfeldzweikampf den Ball gespielt hatte. So gab es Freistoß für die Gäste von links und wieder bedurfte es einer Weltklasseaktion der Nummer 55 um das Remis zu erhalten. Die anschließende Ecke schwebt herein und führt gleich zur nächsten. Flanke Marin, Kopfball Colautti, Tor. 2:2 (76.) Erst schien es so, als wäre das der K.O. Aber wie sich die Bürgerlichen dann doch noch mal aufrafften und wirklich alles versuchten, das verdient zumindest Respekt. 10 Minuten vor dem Ende setzte Simak erneut Werner in Szene, doch bekommt der am Elfmeterpunkt den ball nicht unter Kontrolle. Dann wird Simak am Strafraum angespielt. Erst von links nach rechts und dann wieder nach links laufend schüttelt er seine lästigen grünen Verfolger ab und spielt zu Schied. Der Assistent auf der Tribünenseite ist von dieser Aktion so begeistert, dass er sich zu einer spontanen Solo-Laola entschließt. Dumm nur, dass er dabei noch sein Fähnchen in der Hand hält und Weiner daher fälschlicherweise einen Abseitspfiff ausstößt. (81.) Dann kam (endlich) Torghelle ins Spiel. Gleich die erste hohe Flanke von rechts geht auf ihn. Obwohl er festgehalten wird, bringt er die Stirn hinter den Ball – köpft – und … der landet am Pfosten. (82.) Die nächste Flanke kommt von Kandelaki und wieder ist Torghelle zur Stelle – Kopfball und … Heimeroth hält. Als nach 85 Minuten eine weitere Flanke, diesmal nach Simak-Freistoß von rechts sich auf den Weg zu Torghelles Stirn begibt, scheint Rösler diesen festzuhalten und zu Boden zu ziehen … Wieder Freistoß, Ziegner tritt – abgewehrt. Letzter Angriff Gladbach: Vasili fängt einen 20-Meter-Schuss. (90.) Letzter Angriff FCC: Simak spielt steil auf Torghelle – Schlusspfiff statt Freistoß.

Der FCC hat ein gutes, ein beherztes Spiel geliefert und Gladbach über weite Strecken beherrscht. Luhukay hat unser Team auf der PK reichlich mit Lob bedacht, auch das zu Recht. Siegeschancen hatten wir zur Genüge, gescheitert sind wir an den eigenen Abschluss-Kalamitäten und wir hatte ein Problem – Heimeroth hatte einen verdammt guten Tag erwischt. Das macht Luhukays Lob so bitter …

Gladbachs Fans feierten ihr Team und verabschiedeten auch die Gastgeber mit reichlich Beifall. Auch danach waren um das FP herum sowie überall im und vorm Stadion zahlreiche friedlich gemischte Fangruppen beim Diskutieren zu erleben. Eigentlich ein gelungener Fußballabend in feinstem Ambiente – eigentlich …

In Gedanken daran, wie solche Abende erst wieder ablaufen, wenn im Gästeblock das Gesocks der sächsischen Pleitegeier oder anderes anhaltinisches Gewürm herumlärmt, sollten wir es mit dem Rat des florentinischen Renaissance-Herrschers Lorenzo il Magnifico halten, der empfahl: Wer kann, der möge den Augenblick genießen, da in Zukunft ohnehin alle bald im Grunde modern.

Genießen wir vorerst den Sieg in Hoppenheim – dem Fußball zuliebe!

Auf geht’s, Jena! Kämpfen und siegen!
YNWA

--Kopfnuss