2021/2022 37. Spieltag: FC Carl Zeiss Jena - Tennis Borussia Berlin 2:1

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Spieldaten
Wettbewerb Regionalliga, 37. Spieltag
Saison Saison 2021/2022, Rückrunde
Ansetzung FCC - Tennis Borussia Berlin
Ort Ernst-Abbe-Sportfeld
Zeit Sa. 07.05.2022 13:00 Uhr
Zuschauer 3.297
Schiedsrichter Lars Albert
Ergebnis 2:1 (2:1)
Tore
Andere Spiele
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Aufstellungen

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Jena
Lukas Sedlak
Kevin Wolf (70. Lucas Stauffer), Bastian Strietzel, Burim Halili, René Lange
Justin Schau, Leon Bürger (88. Marcel Hoppe)
Maximilian OesterhelwegGelbe Karte.gif (70. Maurice Hehne), Maximilian Wolfram (88. Felix Drinkuth), Maximilian Krauß
Fabian Eisele (79. Vasileios Dedidis)
Trainer: Andreas Patz


Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
TeBe
Jens Fikisi
Lirim MemaGelbe Karte.gif (79. Louis Wagner), Maximilian Stahl, Aleksandar Bilbjia
Tim OschmannGelbe Karte.gif (67. Sky Vincent Tloczynski)
Fabrice Montcheu, Tashin Cakmak, Rico Gladrow
Will Anderson Siakam (67. Sebastian Huke), Ruben Alexandre Figueiredo Soares Travassos (84. Jeronimo Mattmüller), Benjamin Junge-Abiol
Trainer: Markus Zschiesche

Spielbericht

SIEG IM LETZTEN HEIMSPIEL DER SAISON

Der FCC gewinnt 2:1 gegen Tennis Borussia Berlin

Zum letzten Heimspiel der Saison 2021/ 2022 hatte der FCC heute Tennis Borussia Berlin zu Gast. Tebe, gegen deren erste Mannschaft der FC Carl Zeiss Jena noch nie ein Pflichtspiel gewinnen konnte, hat als Aufsteiger den Klassenerhalt schon seit einiger Zeit sicher und konnte deshalb heute völlig frei aufspielen. Für unsere Jungs war schon allein das Hinspiel im altehrwürdigen Mommsenstadion Motivation genug. Dort gab es nach einer komplett indiskutablen Leistung eine auch in der Höhe verdiente 1:4 Niederlage. Auch heute kamen die Hauptstädter hervorragend aus den Startlöchern und konnten dem FCC in den Anfangsminuten ihr schnelles Spiel über die Flügel aufzwingen. In eine dieser Offensivaktionen hinein allerdings, kamen unsere Jungs zu einem sehr gefährlichen Konter. Oesterhelweg schickte Krauß auf die Reise. Dieser nahm das Leder an, geriet mehrfach ins straucheln, konnte den Ball aber trotzdem auf Justin Schau weiter leiten, der im Strafraum eiskalt blieb und mit den Qualitäten eines Mittelstürmers die Führung für den FCC erzielte (10. Minute). Nur zwei Minuten später hatte die gut gefüllte Haupttribüne erneut den Torschrei auf den Lippen, nachdem Oesterhelweg Wolfram freigespielt hatte. Dieser lief mit dem Ball am Fuß noch einige Meter, zeigte dann aber beim Abschluss Nerven und scheiterte am gut reagierenden Fikisi im Tebe- Tor. Doch wer glaubte, dass die Gäste sich durch den Nackenschlag des Gegentores geschockt zeigen, irrte. Tebe nahm das Heft des Handelns wieder in die Hand und spielte weiter mutig nach vorn. Einen von der Jenaer Abwehr nur ungenügend geklärten Ball nahm Cakmak auf dem rechten Flügel auf und flankte ihn weich in die Mitte. Im Strafraum konnte sich Travassos gegen die gesamte Jenaer Innenverteidigung durchsetzen und sehenswert, gegen die Laufrichtung von Lukas Sedlak, ins rechte Toreck vollenden. Der verdiente Ausgleich für die Gäste (19. Minute). Nach diesem fulminanten Start, wurde die Begegnung anschließend ein wenig ruhiger. Beide Mannschaften versuchten mit schnellen Aktionen vor das Tor des Gegners zu gelangen, ohne dabei wirklich gefährlich zu werden. Nach einer guten halben Stunde versuchte es Jena dann mal durch die Mitte- und sollte damit zum Erfolg kommen. Krauß spielte Eisele wenige Meter vor dem Strafraum an. Als dieser den Ball fest machte und sich um den Gegenspieler drehte, erwarteten alle einen Querpass auf den rechten Flügel. Aber der Torjäger des FCC hatte andere Pläne und schlenzte das Leder wunderschön über den Gästetorhüter hinweg in den Kasten (28. Minute). Für Eisele war es bereits der 22. Treffer in dieser Saison. An diesem Spielstand sollte sich auch bis zur Halbzeit nichts mehr verändern, worüber sich die Gäste aus Berlin zurecht ärgerten. Zunächst kam Junge- Abiol nur einen Schritt zu spät für den Ausgleich und scheiterte nur Minuten später mit einem Flachschuss an Lukas Sedlak. Aber auch bei einem Kopfball von Bürger an den eigenen Pfosten und einer Chance von Travassos hatte Jena Glück, mit der Führung in die Kabine zu gehen.

Den ersten Aufreger in Halbzeit zwei gab es in der 53. Minute, als Maximilian Wolfram den gut positionierten Oesterhelweg im Strafraum anspielte, dieser den Ball aber etwas überhastet über das Tor beförderte. Nur eine Minute später versuchte Leon Bürger mit einem Schuss aus 25 Metern zum Torerfolg zu kommen. Kurzzeitig sah es so aus, als würde Berlins Schlussmann Fikisi die Beine nicht schnell genug zusammen bekommen, doch dann verhinderte er den Tunnel doch noch und hatte das Leder sicher. Auch im Anschluss spielte der FCC weiter nach vorn. Wieder wurde Oesterhelweg auf rechts freigespielt, wieder ging er ohne Gegenspieler auf den Torhüter zu. Diesmal legte er das Leder allerdings wenige Zentimeter am Tor vorbei (58. Minute). Im Anschluss an diese Szene verflachte die Partie zunehmend. Beide Mannschaften neutralisierten sich, der Ball wurde durch die Abwehrreihen gespielt, ohne das eines der Teams eine entscheidende Lücke gefunden hätte. Da es den Gästen, die sich im Laufe des Spiels immerhin neun Eckbälle erarbeitet haben, auch in der Schlussphase nicht gelang, noch einmal gefährlich vor das Jenaer Tor zu kommen, hatten sich wohl alle beteiligten mit dem Ergebnis der Partie abgefunden. Daran konnte auch eine letzte Torannährung des FCC nichts mehr ändern. Der eingewechselte Maurice Hehne, dessen Vertragsverlängerung um zwei Jahre heute bekannt gegeben wurde, zog aus 25 Metern ab, schoss aber doch recht deutlich über das Gehäuse der Berliner. So blieb es am Ende beim verdienten 2:1 Sieg für den FCC, der damit zumindest ein bisschen Wiedergutmachung für die deutliche Niederlage im Hinspiel betreiben konnte und überhaupt das erste Mal in der inzwischen 119 jährigen Vereinsgeschichte ein Ligaspiel gegen die Lila-Weißen gewann.

In einer Woche geht es für den FCC zum letzten Regionalligaspiel in dieser Saison zum FSV Union Fürstenwalde. Noch wichtiger wird allerdings das Spiel in 14 Tagen, wenn es für unsere Jungs im Finale des Thüringenpokals gegen den ZFC Meuselwitz um den Einzug in den DFB Pokal geht.

--Jenajena