2011/2012 28. Spieltag: FC Carl Zeiss Jena - Rot-Weiß Oberhausen 0:0

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Spieldaten
Wettbewerb 3. Liga, 28. Spieltag
Saison Saison 2011/2012, Rückrunde
Ansetzung FCC - Rot-Weiß Oberhausen
Ort Ernst-Abbe-Sportfeld
Zeit Sa. 03.03.2012 14:00 Uhr
Zuschauer 5.688
Schiedsrichter Florian Steuer (Menden)
Ergebnis 0:0 (0:0)
Tore
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Aufstellungen

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Jena
Tino Berbig
Christian Demirtas, Pierre Becken, Alexander VoigtGelbe Karte.gif, Nils Miatke
Ralf SchmidtGelbe Karte.gif (70. Josip Landeka), René Eckardt
Alban Ramaj (70. Robert Zickert), Sebastian Hähnge, Jan ŠimákGelbe Karte.gif
Sebastian Huke (82. Martin Ullmann)

Trainer: Petrik Sander

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Oberhausen
Michael Melka
Felix Schiller, Dimitrios Pappas, Tobias WillersGelbe Karte.gif, Benjamin Weigelt
Jeff Gyasi, Anel Dzaka
Serkan GöcerGelbe Karte.gif (73. Marvin EllmannGelbe Karte.gif), Felicio Brown Forbes
Junior TorunarighaGelbe Karte.gif (51. Mike Terranova), David Jansen (88. Nedim Hasanbegovic)

Trainer: Mario Basler

Spielbericht

Der FC Carl Zeiss Jena kommt gegen den Tabellenvorletzten Rot-Weiß Oberhausen nicht über ein 0:0 hinaus. In einer vor allem in der 1. Halbzeit an Höhepunkten armen Partie hatte der FCC kurz nach Wiederanpfiff Pech, als ein Schuss von Jan Simak vom Innenpfosten aus dem Tor heraussprang. Am Ende muss der FCC mit einem Punkt zufrieden sein, nachdem Oberhausen vor allem gegen Ende des Spiels einige gute Einschussmöglichkeiten besaß.

Im Vergleich zur zerfahrenen Partie gegen den 1. FC Heidenheim am Dienstag gab es in der Startelf des FCC drei Veränderungen aufgrund von Sperren. Für den gelbgesperrten Kai-Fabian Schulz rückte der wiedergenesene Alexander Voigt in die Innenverteidigung. Jan Simak kehrte nach muskulären Problemen unter der Woche wieder zurück und ersetzte im Vergleich zum Spiel gegen Heidenheim den rotgesperrten Danko Boskovic. Für diesen rückte René Eckardt auf die Doppelsechs neben Ralf Schmidt zurück. Sebastian Huke kam im Sturm zu seinem Startelfdebüt im Trikot des FCC. Er ersetzte den gelb-rot gesperrten Nils Pichinot.

Die Partie begann von beiden Teams, die anfangs sichtlich auf defensive Absicherung bedacht waren, verhalten. Klare Offensivaktionen waren in der ersten Viertelstunde Mangelware. Nach 15 Minuten flankte Demirtas den Ball von der rechten Außenbahn nach Innen, wo Sebastian Hähnge den Ball stark annimmt. Der Linksschuss von Hähnge streicht nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Vier Minuten später schickt Sebastian Huke den Ball bei einem Fernschuss nach zu kurzer Abwehr des Oberhausener Kapitäns Pappas klar über das Tor der Gäste. Im Anschluss an eine Ecke von RWO startete der FCC einen schnellen Gegenangriff, der von Göcer mit einem Foul auf Höhe der Mittellinie an Nils Miatke unterbunden wird. Göcer sieht dafür zurecht die gelbe Karte (21.). Der anschließende Freistoß gelangt von Simak zu Demirtas, dessen klasse Distanzschuss Gästetorhüter Melka gerade noch aus dem Torwinkel fischen kann. In der Folgezeit agierte der FCC gegen überwiegend defensiv spielende Gäste überwiegend spielbestimmend, ohne sich jedoch weitere klare Torchancen herauszuarbeiten. In der 36. Spielminute ergab sich die erste gute Torchance der Gäste und gleichzeitig die einzige in den ersten 45 Minuten. Der heute sehr laufstarke und aktive Sebastian Hähnge versuchte eine Aktion am eigenen 16-Meter-Raum spielerisch zu lösen. Der Ball gelangt infolgedessen eher zufällig zu einem in der Mitte positionierten Oberhausener, der die Kugel auf den freistehenden Junior Torunarigha weiterleitet. Dessen Schuss aus etwa 10 Metern Torentfernung geht jedoch deutlich am Gehäuse von Tino Berbig vorbei.

Unmittelbar nach Wiederanpfiff gelangte der Ball von Hähnge über Ramaj und Schmidt auf die linke Seite zu Jan Simak. Dessen Linksschuss aus dem Oberhausener 16-Meter-Raum kann Melka noch an den linken Innenpfosten lenken. Von dort springt der Ball aus dem Tor heraus. Sebastian Huke kommt nicht mehr an den Ball. Der FCC blieb in der Folgezeit weiter am Drücker, ohne sich jedoch wirklich zwingende Torchancen zu erarbeiten. Einen Kopfball von Huke konnte Melka sicher halten (54.), ein Flachschuss von Ramaj eine Minute später ging nur ans linke Außennetz. Im Anschluss an eine Freistoßmöglichkeit für den FCC nach einer Stunde, die Nils Miatke mit einem Flachschuss in die aus zwei Gegenspielern bestehende Mauer vergab, muss Ralf Schmidt einen Gegenstoß der Gäste mit einem Foulspiel unterbinden und sieht damit seine 10. gelbe Karte in dieser Spielzeit. In Sandhausen am kommenden Samstag muss er daher pausieren. Direkt im Anschluss gelangte der eingewechselte Mike Terranova im Jenaer Fünfmeterraum an den Ball und jagte diesen jedoch über das Tor. Auf der Gegenseite setzte Sebastian Huke eine Direktabnahme nach Flanke von Demirtas nur knapp über das Tor. 20 Minuten vor dem Ende wechselte Petrik Sander doppelt. Robert Zickert rückte für Ralf Schmidt und Josip Landeka für Alban Ramaj in die Mannschaft. Zickert und Landeka bildeten fortan die Doppelsechs. Eckardt übernahm die Position von Ramaj im rechten Mittelfeld. Erneute Gefahr für das Tor des FCC entwickelte sich in der 79. Minute, als Benjamin Weigelt einen Freistoß fast von der rechten Eckfahne auf die Querlatte des Jenaer Gehäuses setzte. Nur drei Minuten später bekommt Tino Berbig den Ball im letzten Moment vor Gästestürmer David Jansen zu packen, der sich im Gewühl gegen Becken durchsetzen konnte. Keine Minute später sorgte Ellmann mit einem Flachschuss, der nur knapp rechts am Tor vorbeiging, für die nächste Torchance der Gäste, die die letzten 20 Minuten der Partie recht klar beherrschten. Aufregung gab es fünf Minuten vor dem Ende, als es nach einem Handspiel von Alexander Voigt Freistoß für RWO vom rechten Strafraumeck gab. Der Ball gelangte in die Mitte und von dort über die Hand von Tobias Willers in das Tor des FCC. Der Unparteiische Florian Steuer aus Menden erkannte die Situation, entschied auf Freistoß für den FCC und gelbe Karte für Willers. Am Ende bleibt das zweite torlose Remis hintereinander und gleichzeitig das sechste Spiel infolge ohne Niederlage für den FCC. Dennoch wurde die Möglichkeit versäumt, in einem Duell mit einem direkten Konkurrenten gegen den Abstieg noch weiter Boden gut zu machen.

Stimmen zum Spiel:

Alexander Voigt: "Die Erkrankung ist ausgestanden. Jetzt nach Spielende bin ich dennoch fertig. 4 Spiele in 11 Tagen sind viel. Zum Ende hin fehlte uns etwas die Kraft. Wir hatten nach den ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit etwas Angst zu verlieren. Vor allem in der 1. Halbzeit war es das erwartet zähe Spiel. Wenn man die Ergebnisse der anderen Partien sieht, ist der Punkt ärgerlich. Wir treten etwas auf der Stelle. 3 Auswärtsspiele in Serie sind nicht einfach."

Sebastian Huke: "Wenn wir so weiterspielen, werden wir es packen. Der Pfostentreffer von Jan Simak war etwas ärgerlich. Wenn der Ball zentraler an den Pfosten gegangen wäre, wäre ich da gewesen. Wir müssen jetzt auswärts kämpferisch und läuferisch unsere Leistung abrufen und wollen auch nächste Woche in Sandhausen etwas mitnehmen."

Mario Basler (Trainer von RWO): "Wir haben ein gutes Drittligaspiel von zwei Mannschaften gesehen, die um ihre Existenz kämpfen. Das Unentschieden ist gerecht. Leider sind für die Zuschauer keine Tore gefallen. Bei dem Pfostenschuss kurz nach der Pause hatten wir Glück. Mir ist kein Hass entgegengetreten. Wir sind gut empfangen worden. Es war nicht Ost gegen West, sondern wir sind alle deutsch."

Petrik Sander: "Wir sind enttäuscht. Jetzt gilt es zu analaysieren, woran es lag. Vielleicht war die Angst zu verlieren größer als der Wille zu gewinnen. Wir hatten in der 1. Halbzeit durch Sebastian Hähnge eine gute Möglichkeit zur Führung. Zum Schluss habe ich etwas gezittert. Wir müssen mit dem Punkt leben. Wenn man es positiv sieht, haben wir einen Punkt auf Wehen Wiesbaden aufgeholt und Oberhausen auf Distanz gehalten. Für Sebastian Huke war es kein einfaches Debüt. Er hat es in der 2. Halbzeit besser gemacht als in der 1. Halbzeit, als er oft viel zu überhastet war. Wir werden noch Freude an ihm haben. Das Auslaufen haben wir auf heute verlegt. Morgen gibt es einen Tag frei."

-- da Silva