2011/2012 24. Spieltag: FC Carl Zeiss Jena - 1. FC Heidenheim 0:0

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Spieldaten
Wettbewerb 3. Liga, 24. Spieltag
Saison Saison 2011/2012, Rückrunde
Ansetzung FCC - 1. FC Heidenheim
Ort Ernst-Abbe-Sportfeld
Zeit Di. 28.02.2012 19:00 Uhr
Zuschauer 5.093
Schiedsrichter Tim Sönder (Kiel)
Ergebnis 0:0 (0:0)
Tore

Fehlanzeige

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Aufstellungen

Trikotfarben
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Jena
Tino Berbig
Christian Demirtas , Pierre Becken , Kai-Fabian Schulz , Nils Miatke
Ralf Schmidt (76.Sebastian Fries) , Danko Bošković (45.)
Alban Ramaj (63.Josip Landeka) , Sebastian Hähnge (88.Robert Zickert) , René Eckardt
Nils Pichinot (37.)

Trainer: Petrik Sander


Trikotfarben
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Heidenheim
Frank Lehmann
Dennis Malura , Tim Göhlert , Florian Krebs , Ingo Feistle
Robert Strauß (71.Marco Sailer) , Richard Weil , Christian Sauter , Marc Schnatterer
Patrick Mayer (41.Tobias Rühle , 75.Sandro Sirigu) , Michael Thurk (45.)

Trainer: Frank Schmidt

Anmerkung

Das Spiel war für den 4.2. angesetzt , fiel aber aus , da der Platz vom Schnee überzogen und tiefgefroren war , weil die Rasenheizung aus Kostengründen aus war .

Spielbericht

Petrik Sander hatte die Jenaer Anfangsformation von Chemnitz auf zwei Positionen ändern müssen. Alexander Voigt plagt sich mit einer Angina herum. Jan Simak fehlte wegen muskulärer Probleme, wurde mit Blick auf das bevorstehende Match gegen Oberhausen vorsichtshalber geschont. Taktische Umstellungen hatte dies nicht zur Folge, da die beiden Routiniers durch Kai-Fabian Schulz und René Eckardt eins zu eins auf deren Postionen ersetzt wurden.

In einer verhaltenen Anfangsphase ließen die Gäste den Ball gepflegt durch die eigenen Reihen laufen, Jenas Schlussmann Tino Berbig musste aber lediglich ein paar Bälle nach Eckstößen herunterpflücken. Sein Gegenüber Frank Lehmann wurde durch die Schüsse Eckardts aus 20-Metern (6.) und Pichinots aus spitzem Winkel (19.) warm geschossen. Ansonsten probierte es der FC Carl Zeiss vielfach mit langen Bällen in die Spitze. Einen davon erwischte Alban Ramaj, dessen Schuss jedoch am Pfosten vorbei zischte (26.). Erst in Minute 35 kam der Aufstiegsanwärter zu seiner ersten Torgelegenheit. Eine Rechtsflanke von Robert Strauß wurde lang und länger, sodass Berbig seine liebe Mühe und Not mit ihr bekam. Patrick Mayer im Sturmzentrum war jedoch zu überrascht, um davon profitieren zu können.

Aufregung dann in Minute 37. Als Nils Pichinot einen Ball mit hohem Bein, Dennis Malura hingegen mit auf Brusthöhe gesenktem Kopf zu erwischen hofften, entschied sich Schiedsrichter Tim Sönder aus Kiel, dem Jenaer dafür die Gelb-Rote Karte zu zeigen, nachdem er ihm eine Viertelstunde zuvor bereits Gelb gegeben hatte. Gelbwürdig war jedoch - wenn überhaupt - lediglich die erste Aktion des Jenaer Stürmers. Fortan war die Stimmung aufgeheizt, erst recht, als wenig später auch noch Rene Eckardt mit Gelb belegt wurde, nachdem er im Kampf um den Ball an der Strafraumgrenze mit Frank Lehmann zusammengeprallt war. Statt deeskalierend einzuwirken, goss der Referee mit solchen Entscheidungen ohne jegliches Fingerspitzengefühl immer mehr Öl ins Feuer. Kurz vor der Pause drohte ihm die Kontrolle über das Spiel gar vollends zu entgleiten. Als Ralf Schmidt den Ball spielte, ein Heidenheimer dennoch zu Boden ging und die Szene mittels Schauspieleinlage einmal mehr aufzubauschen gedachte, provozierte er eine Rudelbildung und das Schiedsrichtertrio hatte alle Hände voll zutun, die Akteure beider Lager wieder voneinander zu trennen. Nach eingehender Beratung mit seinen Assistenten zeigte er dem völlig unbeteiligten Kai-Fabian Schulz die Gelbe, Danko Boskovic sowie Michael Thurk die Rote Karte. Da es für Jenas Verteidiger die 5. Verwarnung in dieser Saison war, hatte der Referee binnen 45 Minuten dafür gesorgt, dass drei Jenaer beim Spiel am Samstag gegen Oberhausen zwangspausieren müssen. Allerdings war auch Heidenheims nahmhaftes Sturmduo von nun an nicht mehr auf dem Platz, hatte doch Patrick Mayer bereits vor Thurks Feldverweis verletzungsbedingt ausscheiden müssen.

Zu zehnt gegen neun agierten die Heidenheimer nach der Pause feldüberlegen. Bevorzugt über die rechte Seite zogen sie ihre Angriffe auf, ohne die gut stehende Jenaer Viererkette jedoch dauerhaft in Verlegenheit zu bringen. So wusste sich die Mannschaft mit dem teuersten Kader der Liga mehr als eine halbe Stunde lang nur mit Fernschüssen zu helfen. Der von Sauter landete am Außennetz, einer von Schnatterer wurde zur sicheren Beute Berbigs und jener des freistehenden Weil flog klar am rechten Pfosten vorbei. Als Richard Weil beim Schuss in der 78. Minute in Rücklage geriet und zwei Minuten darauf auch Christian Sauter sich durch seine Schusshaltung selbst eine gute Chance verbaute, strebte das Spiel recht betulich seinem Ende entgegen. Doch drei Aufreger für die Jenaer Anhänger hielt es noch bereit. Die Erste in Minute 81, als Tino Berbig gegen den Gewaltschuss von Christian Sauter beide Fäuste zuhilfe nehmen musste. Dann jene in Minute 84. Da vermochte der eingewechselte Sirigu weder von Miatke noch von Schulz gestellt zu werden, seine Eingabe an den Jenaer Torraum bekam Marco Sailer aber nicht unter Kontrolle. Schließlich vollbrachte Tino Berbig im Jenaer Kasten seine größte Tat, indem er einen aufs rechte Dreiangel gezogenen Schuss reaktionsschnell noch mit einer Hand zur Ecke lenkte. Mit Glück und Geschick überstand unsere Elf, die zur Neun geschrumpft war, die Schlussoffensive der Gäste. Und durfte sich angesichts der Begleitumstände dieses Spiels anschließend wie der moralische Sieger fühlen.

-- Frank Cichos

Billabong

Dieses Dienstagspiel verpasste ich wegen einer Baustelle in Frankreich .

A.S.