2014/2015 25. Spieltag: FC Carl Zeiss Jena - FSV Wacker Nordhausen 1:1

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Spieldaten
Wettbewerb Regionalliga, 25. Spieltag
Saison Saison 2014/2015
Ansetzung FCC - FSV Wacker Nordhausen
Ort Ernst-Abbe-Sportfeld
Zeit So. 19.04.2015 13:30 Uhr
Zuschauer 2.890
Schiedsrichter Jacob Pawlowski (Berlin)
Ergebnis 1:1 (1:1)
Tore
  • 1:0 Schlüter (4., Eigentor)
  • 1:1 Semmer (38.)
Andere Spiele
oder Berichte
Programmheft
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Aufstellungen

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Jena
Raphael Koczor
Sören EismannGelbe Karte.gif, Justin Gerlach, Filip KrsticGelbe Karte.gif
René Eckardt, Dusan CrnomutGelbe Karte.gif
Tino Schmidt (62. Marius GröschGelbe Karte.gif), Alexander Hettich (69. Maxim Banaskiewicz), Maximilian Schlegel
Johannes Pieles (79. Yves Brinkmann), Velimir Jovanovic
Trainer: Volkan Uluc


Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Nordhausen
Norman Wohlfeld
Kevin Schulze, Lasse Schlüter, Robert StarkGelbe Karte.gif
Jan Löhmannsröben, Manuel Farrona Pulido (90. Maik Georgi), Nils Pfingsten-Reddig, Marcel Goslar
Martin Hauswald (88. Matthias Peßolat), Nils PichinotGelbe Karte.gif, Tino Semmer (81. Christoph Rischker)
Trainer: Jörg Goslar

Spielbericht

Gerechte Punkteteilung gegen Nordhausen

Vier Tage nach dem 1:1 gegen Meuselwitz trennt sich der FCC auch im zweiten innerthüringischen Duell mit dem gleichen Ergebnis. Dabei schlugen die Gäste vor knapp 3000 Zuschauern die spielerisch feinere Klinge. Velimir Jovanovic hatte Blaugelbweiß bereits nach 3 Minuten aus Nahdistanz in Front gebracht, als er eine Linksflanke seines Sturmpartners Pieles verwandelte. Kurz vor der Pause nutzte Semmer eine Unabgestimmtheit in Jenas Abwehr zum Ausgleich. Mit Krstic, Grösch und Eismann kassierten gleich drei Jenaer Verteidiger ihre 5. Gelbe Karte und müssen am kommenden Sonntag in Berlin pausieren.

Schiedsrichter Pawlowski schien Wichtiges vorzuhaben an diesem Sonntagnachmittag, als er nach 89 Minuten Nordhausen noch die dritte Einwechslung gewährte, danach aber umgehend abpfiff und die Ausführung eines anstehenden Jenaer Freistoßes in den 16er der Gäste unterband. Vermutlich maß er der Relevanz dieser Tormöglichkeit angesichts der zurückliegenden Spieles keine größere Bedeutung bei, denn was der FCC nach vorn bot, war zumeist enttäuschend und harmlos. Dabei stimmte im Gegensatz zum Heimspiel gegen Meuselwitz die Einstellung, spielerisch jedoch waren die Gäste deutlich überlegen und so durfte man erneut glücklich über den einen im Paradies festgehaltenen Punkt sein.

Dabei hatte der FC Carl Zeiss einen Traumstart erwischt, als Velimir Jovanovic aus Nahdistanz eine perfekt temperierte Linksflanke seines Sturmpartners Pieles per Kopf verwandelte, unter Mithilfe des Rückens von Nordhausens Schlüter. Johannes Pieles, Siegtorschütze vom Mittwoch, war mit seinem Startdebüt belohnt worden, ebenso wie Maximilian Schlegel, während Dusan Crnomut das Trio der ins Team gerutschten 18jährigen komplettierte. Doch nicht nur personell zeigte Volkan Uluc Experimentierfreudigkeit, auch taktisch überraschte er mit einer Dreierkette (Krstic, Gerlach, Eismann) hinter dem fünfköpfigen Mittelfeld.

Die personelle Überzahl im Mittelfeld gegen Wackers 4-4-2 auszunutzen gelang dem FCC in der Folge des Führungstreffers jedoch nicht. Vielmehr nahmen die Gäste das Heft in die Hand und sorgten zunächst dann für Probleme, wenn Farrona-Pulido auf der linken Angriffsseite geschickt wurde. Jena bekam dies in den Griff, so dass Gefahr vor allem aus Freistößen resultierte wie denen von Pfingsten-Reddig (23.) und Farrona-Pulido (43.), oder nach Unabgestimmtheiten in Jenas neuformierter Abwehr (Hauswald, 25. und Pichinot, 30.). Eine solche war es dann auch, die den Gästen den verdienten Ausgleich kurz vor der Pause bescherte, als Pichinot Semmer bediente, der zwei Jenaer Verteidiger aussteigen ließ und flach ins lange Eck vollendete.

Nach dem Seitenwechsel erlahmten die Offensivbemühungen der Gäste deutlich, ohne dass jedoch die Mannen um Kapitän René Eckardt selbst ernsthaft das vom Ex-Jenaer Norman Wohlfeld gehütete Tor in Bedrängnis bringen konnten. Am nächsten kam dem noch der auffällige Dusan Crnomut mit einem Knallbonbon knapp über die Latte (63.), während auf der anderen Seite Koczor zweimal Sieger gegen Pulido blieb (60., 82.). Angesichts der mangelnden Durchschlagskraft im Angriff musste und konnte der FCC mit der Punkteilung gut leben, während die 90 Minuten Trainer Uluc weitere Erkenntnisse hinsichtlich der Kaderzusammenstellung für die kommende Saison lieferten. Rückendeckung für das Setzen auf den eigenen Nachwuchs erhielt Jenas Übungsleiter dabei durch ein Spruchband in der Südkurve. Und bewies Humor, als er auf der Pressekonferenz für das kommende Auswärtsspiel beim BAK eine aus Justin Gerlach bestehende Einerkette ankündigte, fehlen doch in der Abwehr neben dem rotgesperrten Becken auch noch gleichzeitig Krstic, Eismann und Grösch aufgrund fünf gelber Karten. Die Zeit des Experimentierens ist damit zwangsläufig noch lange nicht vorbei.

Stimmen zum Spiel

Jörg Goslar: "Ich bin sehr zufrieden. Man darf nicht vergessen, unter welchen Voraussetzungen wir hier nach Jena gefahren sind. Gestern sind noch mehrere Spieler ausgefallen, so dass wir uns durch den ganzen Kader arbeiten mussten. Nach 4 Minuten haben wir nach einem Einwurf gepennt, sind dann aber gut zurückgekommen ,das war eine ordentliche Geschichte. Die zweite Halbzeit war nicht mehr so interessant für die Zuschauer, Gefahr entstand nur noch durch einige Standardsituationen. Aber wir haben heute ein Achtungszeichen gesetzt."

Volkan Uluc: "Wir haben auch heute wieder die Möglichkeit genutzt, drei A-Junioren einzusetzen, um gegen eine gute Mannschaft unserer Liga Erfahrungen zu sammeln. Das haben sie gut gemacht. Nach der Führung haben wir leider nicht nachgesetzt. In der 2. Halbzeit hat uns nach vorn dann die spielerische Linie gefehlt. Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, egal mit welchem Personal. Mittwoch war ich sehr enttäuscht, heute war es über weite Strecken okay. Ich fand nur schade, wie der Schiedsrichter das Spiel beendet hat, indem er den Wechsel noch ausführen lässt, uns aber den Freistoß mit dem wir uns noch etwas ausgerechnet hatten nimmt. Im Endeffekt müssen wir mit dem 1:1 leben."

--GUNNER