2018/2019 08. Spieltag: FC Carl Zeiss Jena - 1. FC Kaiserslautern 3:3

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Spieldaten
Wettbewerb 3. Liga, 8. Spieltag
Saison Saison 2018/2019, Hinrunde
Ansetzung FCC - 1. FC Kaiserslautern
Ort Ernst-Abbe-Sportfeld
Zeit Sa. 22.09.2018 14:00 Uhr
Zuschauer 8.093
Schiedsrichter Bastian Börner (Iserlohn)
Ergebnis 3:3 (1:1)
Tore
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Aufstellungen

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Jena
Jo Coppens
Matthias KühneGelbe Karte.gif (75. Dominik Bock), Marius Grösch, Dennis Slamar, Guillaume Cros
Maximilian Wolfram, René Eckardt, Niclas Erlbeck (60. Kevin Pannewitz), Firat Sucsuz
Phillip TietzGelbe Karte.gif (46. Felix Brügmann), Manfred Starke
Trainer: Mark Zimmermann
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
K'lautern
Wolfgang Hesl
Florian Dick, Lukas Gottwalt, Kevin Kraus, Janek Sternberg
Theodor BergmannGelbe Karte.gif, Jan Löhmannsröben (78. Elias Paul Huth), Mads Winther Albaek (66. Hendrick Zuck), Christoph Hemlein (66. Gino Fechner)
Timmy Thiele, Christian KühlwetterGelbe Karte.gif
Trainer: Michael Frontzeck

Spielbericht

Wechselbad der Gefühle beim 3:3 gegen Kaiserslautern

Nach zwischenzeitlicher 2:1-Führung gerät unser FCC mit 2:3 in Rückstand, ehe Felix Brügmann in der Nachspielzeit zum 3:3 vollendet. Nach zuvor zwei Niederlagen holt unser FCC damit gegen den Zweitligaabsteiger aus der Pfalz einen insgesamt verdienten Punkt.

FCC-Coach Mark Zimmermann veränderte seine Startelf gegenüber der 0:2-Niederlage bei Eintracht Braunschweig auf einer Position: Für Florian Brügmann, der aufgrund einer Rotsperre fehlte, spielte Matthias Kühne auf der Rechtsverteidigerposition. Kaiserlauterns Trainer Michael Frontzeck stellte seine Mannschaft im Vergleich zum 3:3 gegen Fortuna Köln auf drei Positionen um: Für den verletzten Torhüter Jan-Ole Sievers spielte Routinier Wolfgang Hesl. Auch Stürmer Julias Biada fiel verletzungsbedingt aus. Für ihn stürmte Christian Kühlwetter, der zugleich sein Drittliga-Debüt feierte. Zudem ersetzte Theodor Bergmann Hendrick Zuck. Timmy Thiele, der vor der Partie als Spieler der Saison 2017/2018 unseres FCC geehrt wurde, konnte trotz einer erlittenen Knieblessur von Anfang an auflaufen.

Die Partie vor mehr als 8.000 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld begann schwungvoll, was auch an einem durchaus offensiv eingestellten Gast lag. Nach 13 gespielten Minuten zwang Timmy Thiele bei seiner Rückkehr ins Paradies Jenas Keeper Jo Coppens mit einem Schlenzer zu einer ersten Parade. 120 Sekunden später eroberte Starke den Ball vom ehemaligen Teamkameraden Löhmannsröben, tankte sich durch die Defensive der Gäste und setzte dann mustergültig Philipp Tietz ein. Den Schuss des Jenaers Angreifer kann Hesl stark zum Eckball klären (15.). Die Gäste zeigten sich in der Folgezeit etwas zielstrebiger, wenn auch Albaek und Thiele gute Abschlussmöglichkeiten ausließen. So war er Debütant Kühlwetter, der sieben Minuten vor der Pause aus abseitsverdächtigter Position eine Hereingabe des viel zu freistehenden Albaek zum 0:1 verwertete (38.). Doch unser FCC zeigte sich keineswegs geschockt. Zwar flog zunächst ein Kopfball von Slamar im Anschluss an eine Ecke noch knapp am Pfosten vorbei (41.). Doch eine herausragende Flanke von Matthias Kühne von der rechten Seite erreichte wenig späterden heraneilenden Firat Sucsuz, der kurz vor der Pause unhaltbar ins rechte Eck vollendete (44.). Nach insgesamt ausgeglichenen 45 Minuten ging es folglich leistungsgerecht mit 1:1 in die Pause.

Die zweite Spielhälfte brauchte etwas, um Fahrt aufzunehmen. So dauerte es fast 25 Minuten, ehe der eingewechselte Hendrick Zuck einen Fernschuss aus etwa 15 Metern an die Oberkante der Querlatte des Jenaer Kastens setzte (69.). Die Aktion sollte der Startschuss einer turbulenten Schlussphase mit weiteren vier Treffern sein. 13 Minuten vor dem Ende ist es zunächst Manfred Starke, der eine Kopfballvorlage von Maximilian Wolfram, der sich gegen Jan Löhmannsröben behauptet, zum 2:1 vollenden kann (77.). Doch die Führung hält nicht lange. Der unmittelbar nach dem 2:1 eingewechselte ehemalige Erfurter Elias Huth wird mit einem starken Pass von Hendrick Zuck durch die Schnittstelle der Viererkette mustergültig eingesetzt und vollendet an Coppens vorbei zum Ausgleich (82.). Nur sechs Minuten später stellt Huth per Kopf nach Flanke von Sternberg das Ergebnis sogar auf den Kopf (88.). Bei seinem Kopfstoß aus 6 Metern Entfernung hatte der Joker der Gäste hierbei im Strafraum unseres FCC allerdings deutlich zu viel Platz. Doch unser FCC steckte nicht auf und wurde in der Nachspielzeit belohnt. Eine abgewehrte Freistoßflanke machte Wolfram wieder scharf. Über Kevin Pannewitz gelangt die Kugel zu Felix Brügmann, der per Kopfball aus Nahdistanz zum vielumjubelten 3:3 vollendete (90. + 1). Damit musste Kaiserslautern zum zweiten Mal in Folge in der Nachspielzeit einen sicher geglaubten Erfolg aus der Hand geben. Für unseren FCC geht es mit dem Punkt im Rücken im Rahmen einer englischen Woche bereits am Dienstag mit der Partie bei den Sportfreunden Lotte weiter.

Stimmen zum Spiel

Michael Frontzeck (Trainer des 1. FC Kaiserslautern): „Wir haben - wie auch schon am Montag - ein tolles Spiel gesehen. Eigentlich müssen wir mit dem 1:0 in die Kabine gehen, aber wir verlieren beim Ausgleich die Ordnung. Jena war in der zweiten Halbzeit eine halbe Stunde die bessere Mannschaft, ohne die großen Möglichkeiten zu haben. Die Einwechslung von Huth war eine Belebung im Angriffsspiel. Auch wenn wir jetzt hängende Köpfe in der Kabine haben, werden wir nach vorn schauen, um endlich wieder einen Dreier einzufahren."

Mark Zimmermann (Trainer des FC Carl Zeiss Jena): „In der ersten Halbzeit haben wir bis auf die Großchance von Tietz nicht so gut gespielt. Die Reaktion zum 1:1 vor der Pause war sehr gut und wichtig. In der zweiten Halbzeit haben wir dann besser die Räume zugemacht und glücklich das 2:1 erzielt. Nach dem zwischenzeitlichen Rückstand höchsten Respekt an die Mannschaft, da noch einmal zurückzukommen. Mit der Leistung bin ich über weite Strecken zufrieden - gegen einen Topgegner, wie schon in Braunschweig."

--GUNNER