2007/2008 15. Spieltag: FC Carl Zeiss Jena - FC Erzgebirge Aue 2:1

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Spieldaten
Wettbewerb 2. Bundesliga, 15. Spieltag
Saison Saison 2007/2008, Hinrunde
Ansetzung FCC - FC Erzgebirge Aue
Ort Ernst-Abbe-Sportfeld
Zeit Fr. 30.11.2007 18:00
Zuschauer 9.587
Schiedsrichter Peter Gagelmann (Bremen)
Ergebnis 2:1
Tore
  • 0:1 Emmerich (8., Foulelfmeter,
    Rechtsschuss)
  • 1:1 Petersen (74., Kopfball,
    Vorarbeit Charalambidis)
  • 2:1 Simak (89., Foulelfmeter,
    Rechtsschuss)
Andere Spiele
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Aufstellungen

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Jena
Daniel Kraus
Filip Tapalovic (41. Alexander MaulGelbe Karte.gif), George OnianiGelbe Karte.gif, Darlington OmodiagbeGelbe Karte.gif, Michael StegmayerGelbe Karte.gif
Stefan Kühne, Ilia Kandelaki
Konstantinos CharalampidisGelbe Karte.gif, Torsten ZiegnerGelbe Karte.gif (57. Sandor Torghelle), Jan Simak
Sebastian Helbig (72. Nils Petersen)

Trainer: Valdas Ivanauskas

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Aue
Axel Keller
Carsten Sträßer, Norman Loose, Tomasz KosGelbe Karte.gif, Rene Trehkopf
Nicolas FeldhahnGelbe Karte.gif, Jörg Emmerich (76. Marco Kurth), Hendrik Liebers
Skerdilaid Curri (80. Tom Geißler)
Fiete Sykora, Tomas Klinka (77. Jiri Kaufman)

Trainer: Gerd Schädlich

Spielbericht

Stark gemacht
Ein Windhauch des Glücks weht 3 Punkte in’s EAS

Oft sind es im Fußball nur die Kleinigkeiten am Rande, an denen auszumachen ist, wie es um ein Team bestellt ist und wie es mit ihm weitergehen wird:

  • unglückliche Gegentore in den letzten Minuten,
  • knappe Niederlagen beim Spitzenreiter trotz des besseren Spieles,
  • nicht gegebene Frei- oder Strafstöße, die durchaus hätten gepfiffen werden können,
  • Pfostenschüsse an den Innenpfosten, bei denen der Ball wieder ins Feld springt (während er auf der anderen Seite gerade noch so reinrutscht),
  • Gelb-Rote Karten für Allerweltsfouls,
  • Verletzungen von Leistungsträgern, wenn sie dringend gebraucht werden,
  • Folgenschwere Patzer auf Kreisklassenniveau …..

Welcher Tabellenletzte könnte nicht ein Lied davon singen.

Wenn man es so sieht, steht es seit letztem Freitag also gar nicht so schlecht um den FC Carl Zeiss. Erst ein Last-Minute-Tor mit zehn gegen elf in Osnabrück und nun heute ein Dreier in einem Match, das 70 Minuten lang verloren schien – endgültig gedreht eine Minute vor Schluss. Fortsetzung dringend erbeten.

Ähnlich der wöchentlichen Startaufstellungen hatte sich auch unsere Tourbesatzung mal wieder auf einer Position geändert, ein in Leipzig studierender Energie-Fan wagte die (vorbereitende?) Reise in Liga 2. Diskutierend bemerkten wir schnell, die Sorgen der Tabellenletzten ähneln sich auffallend und auch die Art des Rechnens unterscheidet sich kaum – Hoffnung hört sich immer gleich an. Eines hatte unser neuer Fahrgast uns aber allen voraus: Eine Siegprämie von 300 DM für Cottbus’ schönsten Balkon, irgendwann Mitte der Neunziger – wir applaudierten ehrfürchtig.

Ungewohntes dann auch auf Jenas Stadionparkplatz – seltsame, undefinierbare Urlaute erreichten das Trommelfell. Ihre Herkunft war dann allerdings schnell geklärt, die angereisten Hinterwäldler aus den Löffelschnitzerbergen nutzen diese Laute um sich zu verständigen. Angeblich soll es sich dabei auch um eine sprachdialektische Abart des Deutschen handeln. Nun ja, wer sich freiwillig lila-weiß wandet, für den mag diese Art rudimentärer Verständigung ja auch ausreichen.

Rings um’s FP traf man dann auch fix wieder auf all die üblichen Unbeugsamen und irgendwie war allen eine doch recht seltsam gelöste Stimmung eigen. Es ist wohl eine eigene Leichtigkeit des Seins, mit der man als Fan eines schier aussichtslosen Tabellenletzten an’s fußballerische Tagwerk geht. Es wurde geschimpft und gescherzt, gewettert und gelacht, gemeckert und geplant, gepöbelt (ironisch) und gefeixt … Trotz allem ist’s doch immer wieder dieses blaugelbweiße Familiengefühl, welches einen Woche um Woche von Platz zu Platz treibt. Ganz egal ob die Familienmitglieder aus Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen anreisen, ganz egal wer wann warum und wieso anderer Meinung ist als man selbst, man möchte einfach keinen missen, wenn das Flutlicht langsam angeht und sich dieses nervöse Kribbeln in der Magengegend hoch zum dreifarbigen Herzen arbeitet. (Höhepunkt heute zweifelsfrei der gemeinschaftliche Mützenerwerb im Fan-Shop.) Gleiches trifft zu, wenn man dann endlich an seinem (Stamm)platz ist, alle begrüßt und in den Minuten vor Anpfiff die Worte weniger, dafür aber die Blicke angespannter werden.

Noch ein wenig angespannter wurden diese Blicke heute beim Blick auf Jenas Startaufstellung. Sie erschien wie ein einziges großes Zaudern. Daheim, gegen ein No-Name-Team und in einem Alles-oder-Nichts-Spiel mit einem Stürmer zu starten – das war das falsche Zeichen. (Da nützte auch Ivans PK-Replik von den 10 Angreifern und 10 Verteidigern wenig.) Gestatt sei die Frage, ob man mit einer solchen Taktik nicht einen auswärtsschwachen Gegner von vornherein stark macht.

Als Gagelmann zum ersten Male in seine Triller pustete, herrschte gute Stimmung in Jenas Südkurve und rechts von der Tribüne johlte eine Meute, die so klang, als handele es sich um besoffene Bundeswehrsoldaten. Letztere entpuppten sich Dank ihrer scheußlichen Farben als doch recht zahlreiche Anhänger Missmut Aues.

So richtig los ging es dann nach gut 3 Minuten, als Jenas Torsten Ziegner eine Ecke von rechts trat. Omos (sein Hachinger Fanclub war wieder vor Ort) anschließender Kopfball blieb folgenlos und auch Kandelakis Nachschuss blieb in der Abwehr der Holzmichel hängen. So konnten diese einen ersten Konter starten, jedoch konnte unsere Abwehr diesen unterbinden. Nach 5 Minuten war erneut Omo zur Stelle, diesmal jedoch musste er bei einer flachen Eingabe von rechts energisch klären. Als die Gäste nach 6 Minuten steil über unsere rechte Abwehrseite angriffen, setzte Tapa im Strafraum zum Tackling an, kam dabei gegen Klinka eine Zehntelsekunde zu spät und Gagelmann pfiff einen wohl vertretbaren Elfer. Kraus hat keine Chance gegen Emmerich und alles ist wie gehabt, früh liegt der FCC mit 0:1 hinten. (8.) Wieder hatte man beizeiten den Gegner auch ergebnistechnisch stark gemacht. Zunächst sieht es so aus, als wollten die Unseren sich energisch wehren. Es gibt einen Freistoß aus guter Position, 20 Meter vor Kellers Gehäuse. Ziegner trifft allerdings nur in die Mauer. Mit der zweiten Welle kommt der Ball zu Helbig, der verzieht seinen Schuss aus spitzem rechten Winkel jedoch weit. (9.) Als nach 12 Minuten Kühne von rechts eine Flanke hoch in den Missmut-Strafraum schlägt, bekommt genau dort Helbig einen Stoß, der ihn an der Ballannahme hindert, was Gagelmann aber nicht weiter interessiert. So geht in Minute 13 Jan Simak blitzsauber zur linken Grundlinie durch und spielt den Ball in Jenas Sturmzentrum, wo aber aus Mangel an Personal gerade Flaute war … Nach 15 Minuten segelt erneut ein Freistoß aus halblinker Position in Aues Strafraum, diesmal ist Helbig in Ballnähe, kommt aber mit dem Kopf nicht ran.

Insgesamt also relativ leichtes Spiel für die gleichfalls schwachen Bergbauern, die keine große Mühe haben, ihr Spiel ballsicherer und durchdachter aussehen zu lassen. Der FCC verfällt gerade in taktische und spielerische Lethargie. Beredtes Beispiel dafür die Aktion des grottenschlechten Oniani, als er nach 18 Minuten unbedrängt einen Ball an Kraus vorbei zur Ecke schiebt. Als wäre es des Elends noch nicht genug, lässt Oniani anschließend zweimal hintereinander Katastrophenpässe aus der Abwehr folgen, bringt jeweils Aue in Ballbesitz. Stückwerk und Einzelaktionen wechselten einander bei den Weißen ab. Eine Einzelaktion der besseren Sorte gelingt Costas nach 24 Minuten, als er rechts außen seinen Gegenspieler verfrühstückt und halbhoch in den Strafraum bananenflankt. Da ein lila Holzkopf den Ball noch ein klein wenig touchiert, trifft Kandelaki diesen per Kopf nicht richtig – Stöhnen statt Jubel. Harm-, ideen-, mut-, und lustlos präsentieren sich die Einheimischen in den Folgeminuten, so, als stünde ihre erste gemeinsame Trainingseinheit erst noch bevor. Symbolisch jene Aktion von Costas, als er auf rechts angespielt wird und dann mit dem Ball am Fuß so lange Richtung Mitte marschiert, bis er ihn folgerichtig los ist. Kein erkennbares System, kaum Zug zum Tor, Fehlpässe im Dutzend – Fußball zum Wegschauen. Endlich, nach 34 Minuten erkämpft sich Helbig mal wieder energisch einen Ball im Fünfmeterraum, jedoch wird sein Rückpassversuch abgeblockt. Alles bleibt danach wie es war.
Nach 39 Minuten wird auf Mittellinienhöhe Tapa angespielt, obwohl sein Gegenspieler ihm unmittelbar auf den Füßen steht. Tapa versucht nach hinten auszuweichen, sein Rückpass ist kurz und nur Fietes Umständlichkeit ist es zu verdanken, dass der Konter versandet. Nach 40 Minuten gibt es noch einen 25-Meter-Freistoß für uns aus zentraler Position, der aber so endet, wie unser Spiel bis dahin verlief – harmlos. Nach 41 Minuten meint Ivanauskas ein Zeichen setzen zu müssen, demütigt Tapa und bringt für diesen Maul. Nun ist ja gegen Mauls Einwechslung im Prinzip nix zu sagen, aber zu fragen:

  • musste diese Demütigung 4 Minuten vor der Pause wirklich sein?
  • vergebe ich mir damit nicht offensivere Wechseloptionen?
  • Wieso durfte der wesentlich desorientiertere Oniani weiterkicken, der noch nicht mal die Aufwärmphase dazu nutzt, richtiges Schuhwerk auszuwählen?

Minute 45 sollte dann noch Symbolcharakter für den weiteren Spielverlauf haben. Egal wie, wollten die Betriebssportgemeinschaftler das Resultat über die Runden bringen und so gab Curri schon mal eine Vorstellung als sterbender Schwan um wenige Sekunden später fröhlich in die Pause zu hüpfen.

Es waren die immer gleichen Wortfetzen, die in der Halbzeitpause unterm Tribünendach waberten: „Offenbarungseid, Katastrophe, Zumutung, Hilflosigkeit, Angst, …“ Ja, von jedem etwas und so war es nicht verwunderlich, dass das bisher schwächste und harmloseste aller Gästeteams trotzdem mit 1:0 führte. Traurig, aber wahr.

Ivanauskas’ Halbzeitansprache schien recht kurz ausgefallen zu sein und auch zum erhofften Offensivwechsel war wohl keine Zeit, also ging’s in gleicher Formation weiter. Allerdings konnte man sich nun des Eindrucks nicht erwehren, als gingen die Ruhmreichen nun etwas energischer zur Sache. Folgerichtig gab’s dann auch gleich eine Simak-Ecke von links zu erleben (48.), bei der Keller erste Unsicherheiten zeigte – noch aber folgenlos. Aber Jena bleibt dran, setzt nun nach und Costas’ Schuss bringt die nächste Ecke, jetzt von rechts. Diese segelt mal wieder viel zu hoch durch den Sechzehner und führte zu der Frage, wann denn letztmalig gefährliche Standards zu bestaunen waren? Dann fanden sich Jenas Mittelfeld-Virtuosen Ziegner und Simak endlich mal zu einem feinen Doppelpass, standen sich aber am Ende selbst auf den Füßen. (50.) Die Weißen jetzt fraglos bemühter, energischer und zielstrebiger, aber noch immer ohne große offensive Ausstrahlung oder gar Wirkung. Wie aus heiterem Himmel patzte danach Ziegner nach einer FCC-Ecke ((54.), zum Glück verpuffte aber Aues Konter. Zwei Minuten später konnte dann Ziegner seinen Arbeitstag beenden, endlich kam mit Torghelle ein weiterer bzw. der erste echte Jenaer Stürmer auf’s Grün. Gleich verlagerte sich das Spiel noch weiter in die Hälfte der immer schwächer agierenden Schwibbogenbastler und zwei Ecken waren die Folge (60.). Schade nur, dass Ecken momentan nicht unbedingt zu den Dingen zählen, die uns nützen, aber vielleicht stehen ja Standards demnächst mal wieder verstärkt auf dem Trainingsplan? Auch der Freistoß, welchen Simak nach 63 Minuten von rechts vor’s Tor zirkelt, lässt an Gefährlichkeit deutlich zu wünschen übrig. Nach 65 Minuten zieht Sandor auf rechts mal energisch grundlinienwärts, es gibt aber nur eine Ecke, und die endet wie meistens … Vielleicht lag ja unsere Erfolglosigkeit bis dahin nur am Ball? Wenn ja, sollte sich das nun vielleicht ändern, denn nach 66 Minuten platzte diesem der Kragen und er verabschiedete sich luftleer. Wenn schon vom Platz her nicht viel Stimmung aufkommt, dann sorgen in Jena eben mal die „Sicherheits“-Fanatiker für solche. Also ließen sie in selbiger Minute ihr „Sicherheits“-Konzept für das Spielende verkünden. Die Reaktion sprach Bände. Wer glaubt, er müsse mit Heimfans umspringen wie mit schwer erziehbaren Kindern, der hat echt nicht alle Latten an der Waffel (oder so).

Fußballerisch Berichtenswertes ereignete sich dann nach 71 Minuten wieder. Wenn auch nichts Neues. Costas erhält ein Zuspiel im Strafraum, verfährt dann aber nach dem Motto: Ich bleibe steh’n und werde alt – Ball weg. In Minute 72 ergreift Ivanauskas den allerallerletzten Hoffnungsstrohhalm und wechselt Petersen für Helbig ein. Genau eine weitere Minute später greifen die Unseren über rechts an. Costas hat den Ball. Costas schaut kurz und flankt scharf und präzise ca. 8 Meter vor Kellers Kasten. Drei, vier Schritte geht Petersen dem Ball entgegen. Dann hechtet er ihm noch weiter entgegen. Geschmeidig wie ein Efeu-Ranke wickelt er sich um den hölzernen Kos und trifft die Kugel mit zeisscher Präzision per Kopf. Keller und das Petersen-Geschoss machen sich zeitgleich auf den Weg zum langen Pfosten. Doch der Ball ist fixer – nichts und niemand hält ihn mehr auf – außer dem Tornetz. TOOOOOOOOOR! Ausgleich, 1:1! (73.) Stark gemacht, Junge!

Urschrei-Therapie unter den FCC-Fans und betretenes Schweigen im Randfichten-Fan-Block! 9.500 Fans der Ruhmreichen peitschen ihre Mannen lauthals siegwärts! Nach 77 Minuten ist es erneut der aufgedrehte Petersen, der links mehrere Kohlegräber zu Statisten macht, sein Pass in die Mitte findet jedoch keinen Mitspieler. Erstaunlicherweise scheinen die Schokoladenkuhfarbenen noch immer der Meinung zu sein, sie könnten dieses 1:1 arrogant und pomadig über die Zeit retten. (Merken die eigentlich, wie sie uns stark machen? Nö, aber gut so!) Das sehen die Glorreichen jetzt aber anders. Sie greifen nach dem letzten Zipfel Hoffnung. Sie rennen. Sie ackern. Sie spielen Fußball! Kühne prüft aus 20 Metern Keller, der diese Prüfung jedoch sicher meistert. (80.) 60 Sekunden später flattert der nächste Freistoß Richtung Keller-Tor, doch mit Glück können die Wichtelmänner klären. Jena macht Druck – doch in der 86. Minute Konter der Gäste. Kein Problem, denn Daniel Kraus klärt herauslaufend ganz sicher. Weiter geht’s. Auf geht’s, Jena! Kämpfen und siegen! Nach 88 Minuten schwebt eine FCC-Ecke von links endlich mal wieder gefährlich in den Auer Strafraum. Der Abwehrversuch endet an der weißen Wand. Schuss! Keller wehrt ab! Torghelle setzt nach und kommt an den Ball! Kommt er nicht, denn Kos senst ihn von hinten um! Ein Pfiff, eine Geste – Elfmeter!
Millionen Elektronen schwirren durch’s ehrwürdige EAS. Es knistert. Die Spannung ist fühlbar, scheint greifbar. Simak legt sich den Ball zurecht. Augen auf? Augen zu? Hingucken? Wegsehen? An wem kann man sich festhalten? Was soll’s, Augen auf und mannhaft hingeschaut!
Simak läuft an.
Simak hämmert das Leder (– Keller ahnt die Ecke -) an Kellers Fäusten vorbei – JAAA – saustark gemacht!
So wackelt das Netz nur bei einem TOOOOOOOOOOOOR! ZWEIZUEINS! (89.)

Tollhaus EAS! Abpfiff! SIEG!

Mit Hilfe eines miserablen Gegners und mit nimmermüdem Einsatz weht ein Windhauch des Glücks drei Punkte ins EAS. Durchatmen! Feiern – man kommt ja selten dazu! Freuen - als Leonhardts maskenhaft erstarrte Birne kurz auf der Videowand erscheint! Langsam zur Besinnung kommen …

Nein, das war keine spielerische Offenbarung, eine taktische schon gar nicht. Aber es sind drei Punkte – unwiderruflich. Das zählt! Später Ausgleich zu Zehnt in Osnabrück. Später Sieg der Moral gegen Aue. Es sind die Kleinigkeiten, die Zeichen setzen. Fortsetzung dringend erbeten – in der Pfalz! Alle auf nach Kaiserslautern!

Allez, Carl Zeiss, Allez! Nur der FCC!
Wir halten fest zusammen und kämpfen bis zum Schluss!
YNWA!

--Kopfnuss