2010/2011 32. Spieltag: SV Werder Bremen II - FC Carl Zeiss Jena 0:0

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Spieldaten
Wettbewerb 3. Liga, 32. Spieltag
Saison Saison 2010/2011, Rückrunde
Ansetzung SV Werder Bremen II - FCC
Ort Weserstadion, Platz 11, in Bremen
Zeit Sa. 09.04.2011 14:00 Uhr
Zuschauer 876
Schiedsrichter Martin Thomsen (Kleve)
Ergebnis 0:0
Tore
  • Fehlanzeige
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oder Berichte

Aufstellungen

Trikotfarben
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Bremen
Christian Vander
Dominik SchmidtGelbe Karte.gif, Leon Balogun, Sandro Stallbaum, Alexander Hessel
Felix Kroos (58. Florian Nagel), José Alex Ikeng
Kevin Schindler (74. Lennart Thy), Florian Trinks (58. Stefan Ronneburg), Predrag Stevanovic
Pascal Testroe

Trainer: Thomas Wolter

Trikotfarben
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Jena
Carsten Nulle
Ralf Schmidt, Marco Riemer, Alexander Voigt, Ronny Nikol
Felicio Brown Forbes (83. Sören Eismann), Torsten ZiegnerGelbe Karte.gif, Eugen Bopp, Aykut Öztürk (86. Martin Ullmann)
Nils Pichinot (73. Orlando), Sebastian Hähnge

Trainer: Wolfgang Frank


Spielbericht

Am Ende einer englischen Woche wartete am 32. Spieltag die zweite Vertretung von Werder Bremen auf den FC Carl Zeiss Jena, deren derzeitige Platzierung als Vorletzter in den Medien die Vokabel vom „6-Punktespiel“ aufkommen ließ. Sicherlich, nachdem für den FCC nach sechs sieglosen Spielen die Abstiegsgrenze gefährlich nahe gekommen ist, würde ein Auswärtssieg an der Weser einen willkommenen Punktabstand nach unten schaffen. Die Chancen dafür standen eigentlich nicht so schlecht, wenn man bedenkt, dass es sich bei den Werder-Bubis um den einzigen Gegner in dieser Saison handelt gegen den wir noch nie verloren haben.

Bremen empfängt die Gäste wie gewohnt auf Platz 11 des Geländes neben dem Weserstadion bei nettem Frühlingswetter um die 15 Grad und Sonnenschein. Rund 300 Blau-Gelb-Weiße haben sich in der Gästekurve eingefunden und verlieren sich etwas im weiten Rund. In der ersten Halbzeit starten beide Mannschaften mit körperlich engagierten Spiel im Mittelfeld können jedoch beide kaum große Torgefahr ausstrahlen, da die Abwehrreihen die gegnerischen Stürmer jeweils gut im Griff hatten. Auf Jenaer Seite versucht man je länger das Spiel andauert immer häufiger mit hohen Bällen auf die Spitzen, die diese jedoch überhaupt nicht verarbeiten können. Optisch wirkt der FCC leicht besser, kann aber lediglich zwei, drei Halbchancen durch Fernschüsse und Standards für sich verbuchen, während die Bremer lediglich einmal gefährlich nach einem Freistoß abschließen können. Das spielerische Niveau der Begegnung entsprach dabei weitestgehend der Tabellenposition beider Mannschaften.

In die zweite Halbzeit starten die Bremer engagierter und drücken die Jenaer nun tiefer in deren Hälfte. Lediglich mit Konterangriffen können die Jenaer jetzt für Entlastung sorgen. Und bei genau so einem Konterangriff wird Öztürk in der 50. Minute durch einen Bremer im Strafraum regelrecht über den Haufen gerannt und Schiedsrichter Thomsen zeigt auf den Elfmeterpunkt. Daß Elfmeterschütze Torsten Ziegner dann mit einem schlecht platzierten Schuss an Vander scheitert wunderte dann eigentlich schon gar nicht mehr. Denn bis zu diesem Zeitpunkt machte die Partie schon viel zu sehr den Eindruck, dass nur ein Eigentor noch einen Sieger der Partie ermitteln würde. Zwar wurden die Bremer nun im Mittelfeld besser und es gelang ihnen auch, das eine oder andere Mal eine Anspielstation im Strafraum zu finden, aber zwingende Chancen können sie sich wieder nicht erspielen, Wieder sind es nur Fernschüsse und Zufälligkeiten die Gefahr vor dem Jenaer Tor erzeugen.

Am Ende bleibt ein 0:0 der besseren Sorte, wenn man die Tabellenplätze der beiden Mannschaften mit in Betracht zieht. Auf Jenaer Seite waren vor allen Dingen die Außen Öztürk und Brown-Forbes die auffälligsten Spieler und auch Torsten Ziegner hat, trotz des verschossenen Elfers, nachgewiesen, dass er ohne weiteres noch im Mittelfeld des FCC in der dritten Liga in die Startformation gehören kann. Ob das Sturmduo Pichinot - Hähnge allerdings der Weisheit letzter Schluß ist, darf angezweifelt werden, dafür blieben beide in den 90 Minuten zu unauffällig. Aber auch Orlandos Einsatz in den letzten zwanzig Minuten war von wenig Erfolg gekrönt. Hier dürfte das Hauptproblem für Trainer Frank für die nächste Partie liegen, nachdem der Abwehrverbund gegen Bremen einen ordentlichen Eindruck hinterließ. Fazit: Beide Mannschaften waren „stets bemüht“, ob das am Ende der Saison ein „genügend“ oder ein „ungenügend“ bedeutet, werden erst die nächsten Spiele zeigen. Die Punkteteilung in Bremen war jedenfalls verdient und geht auch mit diesem Ergebnis so in Ordnung.

--Tn 22:59, 10. Apr. 2011 (CEST)