2007/2008 17. Spieltag: FC Carl Zeiss Jena - FC Augsburg 1:2

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Spieldaten
Wettbewerb 2. Bundesliga, 17. Spieltag
Saison Saison 2007/2008, Hinrunde
Ansetzung FCC - FC Augsburg
Ort Ernst-Abbe-Sportfeld
Zeit So. 16.12.2007 14:00
Zuschauer 8.453
Schiedsrichter Stefan Lupp (Zossen)
Ergebnis 1:2
Tore
  • 0:1 da Costa (25., Kopfball,
    Vorarbeit L. Müller)
  • 0:2 Ledezma (38., Rechtsschuss,
    Vorarbeit Neuhaus)
  • 1:2 Petersen (79., Kopfball,
    Vorarbeit Charalambidis)
Andere Spiele
oder Berichte
Programmheft
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Aufstellungen

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Jena
Daniel Kraus
George Oniani, Alexander Maul, Darlington OmodiagbeGelbe Karte.gif, Michael Stegmayer
Robert Müller (46. Stefan KühneGelbe Karte.gif)
Konstantinos Charalampidis, Tobias Werner
Jan Simak
Sandor Torghelle (76. Nils Petersen), Sebastian Helbig (65. Christian Fröhlich)

Trainer: Valdas Ivanauskas


Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Augsburg
Neuhaus
Möhrle, Hertzsch, Benschneider, Wenzel
Hdiouad Kern, L. Müller da Costa
DiabangGelbe Karte.gif, LedezmaGelbe Karte.gif

Trainer: Loose

Spielbericht

Ball paradox
Augsburger Antifußball reicht für 3 Auswärtspunkte

3 x schwach gespielt.
3 x nicht verloren.
7 Punkte aus 3 Spielen!
Nichts ist älter als die Zeitung von gestern, heißt es immer dann, wenn man darauf verweisen möchte, wie rasant veränderlich der Lauf der Weltendinge gemeinhin ist. Bezogen auf den Jenaer Fußball, gibt es nun noch eine spezifische Modifikation, müsste es doch seit heute lauten: “Nichts ist älter als das Programmheft von heute!“ Viel Optimismus versuchten die Heftemacher zu verbreiten und so findet man Überschriften wie „Wir sind dran!“, „Aufschwung“ oder „Den Schwung mitnehmen“.
Das war dann wohl nix. Erwähnenswert auch das Zitat im Vorwort des stellvertretenden Aufsichtsrates, Michael Meyer: „Deshalb muss unser Hauptaugenmerk jetzt auf der Verpflichtung qualitativ hochwertiger Spieler liegen, die uns im Zusammenwirken mit einem Teil unseres jetzigen Teams den Verbleib in der 2. Bundesliga sichern.“ Dies dürfte nach dem heutigen Spieltag schwierig werden, denn qualitativ hochwertige Spieler für den Tabellenvorletzten, das Team mit den meisten Gegentoren und meisten Niederlagen zu verpflichten, wie soll das gehen? Inwieweit dabei die heute nicht nur gerüchtehalber sondern tatsächlich anwesenden „strategischen Partner“ noch helfen können oder wollen, bleibt ebenso offen.

Fußball ist in erster Linie Psychologie, redeten wir uns heute beim Start in Leipzig ein und waren daher froh, jenen Energie-Fan an Bord zu haben, der schon gegen Missmut Aue als Glücksbringer fungierte und von dessen Zufriedenheit des live erlebten freitäglichen 5:1 wir einfach partizipieren wollten. Heute Augsburg bezwingen und mit etwas Glück mit einem Rückrundenauftaktsieg die Abstiegsplätze verlassen, so unsere Planung. Weihnachten ist ja die Zeit der Wunschzettel. Mit ähnlichen psychologischen Tricks schien auch jener Zuschauer arbeiten zu wollen, der sich in einer Trainingsjacke des AS Rom ins EAS begeben hatte. Optimistisch drehte auch Uwe Dern 2 Stunden vor Spielbeginn eine Runde um’s FP und auch Rainer Schlutter sah dem Treffen mit „seinem“ Fanclub, welches nach Spielschluss stattfinden würde, optimistisch entgegen. Optimismus dominierte also durchaus beim Gang Richtung Tribüne, auch wenn dieser bei einigen Herrschaften recht schaukelnd aussah. Dies, so versicherten diese, liege aber nicht an übermäßigem Glühweingenuss, sondern am eher ungewohnten Tragen der heute allseits Wärme spendenden „Funktionsunterwäsche“ …

In der Hoffnung, mit der berechtigt freundlichen Gästebegrüßung hätte sich das Reservoir an Weihnachtspräsenten erschöpft, galt es dem Anpfiff des Schieris zu lauschen. Gut zu hören war er ja, denn es war ruhiger als sonst. Schweigend gedachte ein Teil der Jenaer Fanszene 730 Sekunden lang ihrer ausgesperrten Kameraden. Kaum war dieser also ertönt, stürmten die Augsburger los. Allerdings in Richtung eigener Strafraum, wo sie dann einfach zwei Fünferreihen aufbauten und hernach keinerlei Anstalten machten, ihre Positionen zu verlassen. Da die Gäste dann auch gleich den ersten Ballkontakt nutzten, um das Leder rückwärts zu passen, setzte Torghelle beherzt nach, kam aber leider einen Schritt zu spät gegen Neuhaus. (3.) Eine Minute später stürmte Tobias Werner erstmals auf „seiner“ linken Angriffsseite und brachte die Murmel flach und gefährlich vor’s Tor, wo die Augsburger aber klären konnten. Nach 6 Minuten ergibt sich eine erste Schusschance für Helbig, sein Versuch wird aber abgeblockt. Erneut verging nur eine Minute, ehe Costas die nächste Flanke von rechts vors Tor zog, wo dann aber Sandor nicht richtig zum Kopfball kommt, der FCC dennoch seine erste Ecke erhält. Nach dem diese zunächst abgewehrt wurde, schwebt ein traumhafter Diagonalpass direkt auf Helbig. Statt einfach mal einen Volleyversuch zu wagen, versucht er den Ball per Brust zu stoppen, der Versuch misslingt jedoch gründlich. (7.) Der FCC bleibt bissig und Torghelle erackert sich die Kugel, passt sie auf Tobi. Der erliegt einer bayerisch-schwäbischen Grätsche und Jan Simak tritt den sich ergebenden Freistoß von links, 20 Meter vorm Tor. Scharf macht sich der Ball Richtung Sandor auf den Weg, von dessen Stirn geht er jedoch übers Tor. (8.) 10 Minuten waren um und der FCC hatte gefühlte 90% Ballbesitz und –man traut es sich kaum zu schreiben- spielte schwung- und druckvoll auf. Die Gäste verharrten weiterhin zu Zehnt vor ihrem Tor und verweigerten beharrlich jegliche Offensivbemühungen. In Minute 10 dampfwalzte Omo sich erstmals durchs Mittelfeld, Simak beendet den Angriff aber fehlpassend. Nach 12 Minuten dann der erste Kullerball der Gäste in Richtung Daniel Kraus – aber harmlos. Auch der darauf folgende Freistoß des FCA landet lediglich in Jenas Abwehrmauer, bringt immerhin eine Ecke, aber auch die versandet ungefährlich. Nach diesen 120 Sekunden begaben sich die Gäste aber sofort wieder auf ihre 10 Stellplätze am und unmittelbar vorm eigenen Strafraum, um ihrer Leidenschaft, dem Destruktivismus zu frönen. Nach kurzem Luftholen kommt der FCC erneut über links, angetrieben von Simak, dem Doppelpass folgt ein Rückpass, der Ball kommt zu Tobi, der sofort abzieht – knapp links vorbei.(18.) Nach 20 Minuten schlägt Tobi erneut von links den Ball vor's Neuhaus-Tor, wo er abgewehrt wird und auch Tobis unerschütterliches Nachsetzen bleibt erfolglos.

Ungewollt überschreitet der FCA nach 23 Minuten mal wieder die Mittellinie und erhält 22 Meter vor des Krausers Tor einen Freistoß. Halbhoch zirkelt ein Roter diesen an der Mauer vorbei und der Ball senkt sich saugefährlich neben dem Pfosten ins …… Nein! Kraus kommt waagerecht angeflogen, streckt sich und lenkt den Ball um den Pfosten! Ecke FCA. Müller bringt den Ball präzise und scharf auf das vordere Fünfmetereck. Jenas Verteidiger verharren wie eine bisher unentdeckte Schlafbärengattung und da Costa kann den Ball völlig unbedrängt und unhaltbar ins Netz schädeln. 0:1 Da zeigt der FCC 25 Minuten lang, dass er Fußball nicht nur verschlafen, arbeiten oder kämpfen, sondern auch spielen kann – und liegt wieder zurück. Noch dazu gegen „Fußballer“, bei denen das „A“ im Vereinskürzel bisher für „Antifußball“ gestanden hatte.

Die Unseren brauchen ca. 10 Minuten, um sich nach dieser Unverdientheit durchzuschütteln. Im wörtlichen Sinne erwischt dies übrigens nach 30 Minuten Stegi, als er nach einem Augsburger Freistoß am Hinterkopf getroffen zu Boden geht. Im Anschluss an die folgende Ecke trifft ein Roter aus 20 Metern lediglich weit und hoch über Kraus’ Tor. Dennoch, die Weißen rackern weitern, lassen den Vorwärtsgang eingelegt. Nach 34 Minuten schießt Möhrle Tobi an, der schaltet blitzschnell und schießt aus 13 Metern entschlossen ab. Kurz berührt sein Geschoss noch einen Verteidiger, senkt sich aber wunderschön über Neuhaus und geht ins ….. Aus. Das war ebenso knapp wie ärgerlich.

Nach 38 Minuten hat wieder mal Neuhaus den Ball. Per Fuß schlägt er ihn ab. Weit, hoch und gemächlich segelt er Richtung FCC-Strafraum, wo ihn Omo gleich wegköpfen wird. …. wo sich Omo verschätzt, den Ball passieren lässt und Fräulein Ledezma ihn mitnimmt. Dann zieht der zufällig an den Ball gekommene ab (Maul kann ihn daran nicht mehr hindern) und im langen Eck segelt der Schuss ins Netz zum 0:2. (38.) Im Kühlschrank EAS scheint die Temperatur um schlagartig um weitere 5°C zu sinken. Es ist unfassbar, Augsburg verweigert bis auf 2, 3 Aktionen komplett das Fußballspielen, hat 1 Chance und führt mit 2:0 – der Schock saß tief! Allerdings nicht tief genug, als das nicht doch noch eine Chance für die weißen Kämpfer rausspringen sollte. Simak zieht einen Freistoß an der Mauer vorbei scharf aufs Tor, Maul kommt noch mit dem Kopf dran, aber auch das kann das Leder nicht dazu bewegen, in’s Tor zu gehen. Stattdessen vorbei und das ist dann auch Halbzeit Nummer 1. Der FCC spielt gegen fußballunwillige Augsburger einen den Umständen entsprechenden, ordentlichen Fußball (klar, ohne zu glänzen – aber mit viel Einsatz und vielen guten spielerischen Akzenten) und liegt (wie immer) mit 0:2 hinten.

Müller blieb im Warmen und Kühne sollte nun den offensiveren Sechser geben. Dass die Weißen keineswegs gewillt waren, dieses Spiel einfach so abzugeben, zeigte Sandors Einsatz in der 45. Minute. Herrlich erkämpfte er sich einen Ball an der Eckfahne zurück, sinnloserweise trällernd unterbrochen von Lupp. Weiter geht’s! Nach 48 Minuten wuchtet Tobi auf die Hütte und Neuhaus begeht seinen ersten und einzigen Fehler, lässt den Ball nach vorne prallen. Allerdings nicht weit genug, um Sandor die verdiente Einschussmöglichkeit zum Anschlusstreffer zu geben. Im Nachfassen hat Neuhaus den Ball. Also versucht es nun Kühne mal aus 20 Metern, setzt seinen Knaller jedoch zu hoch an. Um die 50. Minute ist Augsburgs Sechzehner im Belagerungszustand. Aber egal ob Oniani-Flanke, Stegi-Ecke, oder Simak-Ecke, immer lümmelt sich noch irgendein Roter dazwischen und verhindert den bestimmungsgemäßen Weg des Balles. Dann duelliert sich Helbig zweimal mit Neuhaus. Erst kann der Keeper einen 14-Meter-Versuch des Jenaers zur Ecke klären und kurz darauf einen Volley-Kracher aus 5 Metern noch mit einer Hand erwischen. (50.- 52.) Dann wird es hell im EAS. Nein, nicht weil das Flutlicht besser funzelt, sondern weil Jan Simak alte Klasse hell erstrahlen lässt: In eigener Hälfte schnappt er sich seinen runden Freund und zieht 50 Meter über den Platz, seine Verfolger dabei pulverisierend. Dann holt Simak aus, trifft die Kugel perfekt und wie ein Torpedo zischt der Ball – Millimeter am Pfosten vorbei. (54.) Wieder 10 furiose Minuten – wieder kein Ertrag.

Nach kurzer Verschnaufpause marschieren die Unseren weiter. Ein 20-Meter-Freistoß Stegis wird zunächst abgewehrt, kommt erneut vor’s Tor, landet auf Helbigs Semmelkopf, wird zur Vorlage für Torghelle, aber Neuhaus ist schneller. (61.) Dann ein Zuspiel auf Torghelle am linken Strafraumeck. Der unermüdliche Kämpfer aus dem Omega-Land schüttelt seine Gegenspieler ab wie lästige Aasfliegen und querpasst herrlich auf Costas. Direkt zieht der aus 16 Metern ab, doch sein Ball wird erst leicht abgefälscht und mit einem Super-Reflex verhindert Neuhaus das fällige Anschluss-Tor. (63.) Inzwischen lautet das Match FCC gegen Neuhaus. Der Rest der Puppenkistenstädter wirkt völlig überfordert und duselt sich von Minute zu Minute, nun auch mit dem unvermeidlichen Hang zur Zeitschinderei. In der 65. geht Helbig, dem wenig glückte und endlich konnte auch Fröhlich mal wieder an einem Pflichtspiel teilnehmen. Nach 66 Minuten nächste Ecke Tobis’, allerdings auch diese abgewehrt. Erneut kommt der Ball zu Werner, sein Schuss bleibt aber hängen. Stegi hat nun eine Freistoß-Chance, zirkelt den Ball aber direkt auf Augsburgs Keeper. (67.) Von der anderen Seite flankt nun Fröhlich, abgewehrte Leder erreicht Kühne, der aus 20 Metern auch gleich losballert, allerdings über den Kasten. Nun hallen von der Tribüne, erst zaghaft und dann immer lauter die „Lindemann-Raus!“- und „Ivan-Raus!“-Rufe. Auf dem Rasen holen die Weißen Luft für den Schlussspurt.

Der beginnt mit der Einwechslung Petersens. Ivanauskas Entscheidung, dafür Torghelle vom Feld zu holen, verwandelt große Teile der Tribüne in eine Wackeldackel-Kolonie. Großes Kopfschütteln allenthalben. Im Block A beginnt eine lautstarke Redeschlacht zwischen niedersächsischen und nordrheinwestfälischen FCC-Fans, ob denn nun Lindemann oder Ivanauskas der größere Versager sei und in die Wüste geschickt gehöre? (Mein Egoismus lässt mich denken, wer auch immer, aber bitte nicht Sahara, wie wär’s mit Gobi?) Auf dem Platz fliegt nach 76 Minuten eine Flanke von links in den FCA-Strafraum und wird per Kopf zu Costas bugsiert. Aus 3 Metern verliert auch der das Duell gegen Neuhaus. Nach 78 Minuten erhält Costas den Ball auf Rechtsaußen. Costas legt sich den Ball auf den linken Latschen und zieht seine Flanke auf den langen Pfosten.
Dort lauert Petersen.
Petersen steigt hoch.
Petersen nimmt Maß.
Petersen trifft den Ball mit seinem Goldköpfchen und wie selbstverständlich bringt er ihnan Neuhaus vorbei in’s TOOOOOR! 1:2! (78.) Unglaublich, da mühen sich 11 Unverdrossene immer und immer wieder erfolglos ab und dann kommt dieser Jungspund auf den Rasen und schlägt sofort eiskalt zu! Dass man dieses Tafelsilber pflegen und letztendlich nicht verscherbeln wird, möchte man den Verantwortlichen nachhaltig in’s Stammbuch schreiben. Was geht jetzt noch?

Die Weißen versuchen alles, noch irgendwie die entscheidende Lücke zu finden. Man kann diesem Team viel vorwerfen, aber die Moral, der Kampfeswillen, die Einstellung – all dies war heute respektabel bis zur letzten Spiel-Sekunde, da fiel selbst Onianis Alibi-Fußball kaum in’s Gewicht. Nach 83 Minuten schlägt Tobi einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld (Entfernung 30 Meter) vor’s Tor, der Ball kommt wieder raus und landet bei Simak. Dessen Nachschuss aus 25 Metern geht allerdings über das Gäste-Tor. Die Minuten verrinnen. Seinen wohl einzigen Torschuss in HZ 2 vergibt der FCA nach 84 Minuten aus gut 16 Metern. Angriff auf Angriff fegt Richtung Südkurven-Tor – 10 Augsburger stehen gut gestaffelt und kopfballsicher vor und im Strafraum – hauen alles weg und kommen am Ende sogar noch in die FCC-Hälfte. Als sich alle die Frage stellen, ob wegen der elenden Augsburger Zeitschinderei wohl 4 oder 5 Minuten nachgespielt werden, zückt Assi Nummer 4 sein Täflein und unverständlicherweise leuchtet dort eine 2?!? Mit dem Mute der Verzweiflung schnappt sich Jan Simak den Ball und knallt ihn auf’s Neuhaus-Tor. Da der Ball das Tor aber mittig erreicht, kann Neuhaus auch diesen Ball über den Querbalken bugsieren. (90+1). Die Ecke schwebt herein und im anschließenden Gewühl scheint der Ball immer genau dann für einige Zehntelsekunden einschussbereit frei zu liegen, wenn gerade kein Unserer den Fuß dran bekommt. Gelingt das doch mal, gakelt ein Roter dazwischen. Alle Messen sind gesungen, als nach einem weiten Schlag rechts in den Strafraum Petersen den Ball direkt aufs Tor zieht, statt die Rückspiel-Option zu nutzen. Abpfiff!

Es ist schon paradox, der FCC zeigt seine seit langem ansprechendste spielerische Leistung, (ohne zu brillieren) trifft auf feldspielende Augsburger Antifußballer und steht am Ende ohne Punkte da. Dieser FCC Jahrgang bleibt rätselhaft. Und bei aller Enttäuschung bleibt da immer noch dieses vage Gefühl, dass in so manchem aus diesem Team mehr steckt als das, was er momentan abzurufen in der Lage ist.

Respekt für den heutigen Auftritt hat sich das Team dennoch verdient. Respekt für eine tadelsfreie kämpferische Einstellung und nie erlahmenden Kampfeswillen. Ob Kampf und Einsatz aber für das große Saisonziel reichen? Wohl kaum!

Nach allem, was seit dem Ende der vergangenen Saison in, mit und um den FCC herum passiert ist, kann man allen Verantwortungsträgern, egal ob im Business- oder im Trainingsanzug nur Eines wünschen: Besinnliche Weihnachten! Besinnt Euch! Und handelt!

Nur der FCC!
YNWA!

--Kopfnuss